Tagesarchiv: 14. Februar 2010

selbstbefragung (41) – lüge

die fragebögen zur selbstbefragung versuche ich unter rubriken zu bündeln. dieses mal geht es um „lüge„.

  • welches war ihre letzte lüge? war sie berechtigt oder überflüssig? beschreiben sie.
  • was glauben sie, wer sie in letzter zeit am meisten belogen hat? warum lassen sie sich das gefallen?
  • wann lügen sie in einer beziehung?
  • möchten sie immer die wahrheit wissen? begründen sie.
  • welche ihrer lügen hatte die kürzesten beine?
  • welche lüge haben sie vollständig in ihr leben integriert? keine? sind sie heilig gesprochen?
  • welche lüge werden sie nie akzeptieren? warum?
  • welcher mensch ist bis heute am ehrlichsten zu ihnen gewesen? sind sie ihm dankbar dafür?
  • welche lüge hat sie am meisten verletzt? beschreiben sie.
  • wie ehrlich sind sie sich selbst gegenüber?

selbstbefragung (40) – selbstbewusstsein

die fragebögen zur selbstbefragung versuche ich unter rubriken zu bündeln. dieses mal geht es um „selbstbewusstsein„.

  • wie gut kennen sie sich? begründen sie.
  • sind sie mit den meisten ihrer handlungen heute einvestanden oder zweifeln sie öfter an ihrem tun? beschreiben sie.
  • welcher selbstbewusste mensch ist für sie ein großes vorbild (darf auch eine film- oder romanfigur sein)?
  • glauben sie an die wirkung von vorbildern? warum?
  • was benötigen sie, um sich ihrer noch bewusster zu werden? wer kann ihnen dabei helfen?
  • in welchen momenten vergessen sie gern, wie wichtig sie sich sind?
  • was mögen sie an sich nicht?
  • was mögen sie an sich?
  • welche der beiden gerade erstellten listen zum selbstwertgefühl ist länger? warum?
  • wem würden sie gern sehr selbstbewusst gegenübertreten? wie würde das aussehen? was hindert sie daran?

selbsterkenntnis und versuchung

man ist versucht, den ganzen selbsterkenntniskram sein zu lassen, scheint er doch anstrengend, nicht sehr ergiebig und nicht selten wie ein laufen im kreis. betrachtet man zum beispiel spontan geschriebenes aus krisenzeiten oder melancholischen phasen, kann man manchmal sein eigenes gejammer schwer ertragen. selten schreiben menschen nieder, wie gut es ihnen geht, denn dann geht es ihnen ja gut, es scheint nicht notwendig etwas zu verarbeiten.

erst einige zeit später realisiert man meist, wie gut es war, sich die zeit für sein eigenes gejammer zu nehmen. man stellt fest, dass diese kreisbewegungen notwendig waren um die richtige abzweigung zu finden und sich abermals ein stückchen entgegen zu fahren. doch kaum befindet man sich auf der idyllischen landstraße, hadert man schon wieder mit den nächsten schritten der selbsterkenntnis. nicht selten formulieren menschen für sich, dass es ihnen ohne diesen ganzen psychoquatsch und dieses seelenstriptease auch ganz gut gehe. wohl wahr, wer nicht möchte sollte auch keine veranlassung haben die selbsterkenntnis voran zu treiben. es kann nicht zur allgemeinforderung werden, dies zu tun. und es stimmt, manche phasen der aufschlüsselung eigener gefühle und gedanken können verdammt anstrengend sein.

warum macht man es dann trotzdem? Weiterlesen

selbstbefragung (39) – erziehung

die fragebögen zur selbstbefragung versuche ich unter rubriken zu bündeln. dieses mal geht es um „erziehung„.

  • wie wurden sie erzogen? beschreiben sie.
  • wer hat sie erzogen?
  • wer hatte positiven einfluss auf ihre entwicklung?
  • stimmen die menschen, die sie erzogen haben, und die menschen, die positiven einfluss auf ihre entwicklung hatten, überein? warum?
  • haben sie schon einmal versucht, jemanden zu erziehen? wie oft sind sie gescheitert? berichten sie.
  • haben sie einen generationenkonflikt erlebt? wie sah der aus?
  • womit konnten sie ihre eltern schockieren? sagen sie bloß, sie haben ihre eltern nie schockiert? wer sind sie?
  • haben sie in der schule wirklich etwas für ihr leben gelernt? warum?
  • wann verkehrt sich für sie erziehung in psychoterror?
  • wurden sie geschlagen? wenn ja, haben sie jemals den täterInnen gesagt, was sie ihnen antaten? wenn nein, wie könnten sie sich für dieses wohltat bedanken?