Tagesarchiv: 19. Februar 2010

selbstbefragung (50) – streben

die fragebögen zur selbstbefragung versuche ich unter rubriken zu bündeln. dieses mal geht es um „streben„.

  • was möchten sie in ihrem leben noch unbedingt erreichen?
  • warum haben sie es bis jetzt nicht erreicht? was fehlt ihnen?
  • wie anstrengend empfinden sie es, nach etwas zu streben? beschreiben sie.
  • um was bemühen sie sich zur zeit sehr?
  • wie sehen sie ihr leben in 10 jahren? was wird sich verändert haben? was haben sie erreicht?
  • sind sie zufrieden, was sie bis jetzt erreicht haben? begründen sie.
  • haben sie ein vorbild für ihr streben? wenn ja, wen und warum? wenn nein, warum nicht?
  • möchten sie erfolgreich sein? begründen sie.
  • was bedeutet ruhm für sie?
  • nach was haben sie bis heute umsonst gestrebt?

selbstbefragung (49) – lesen

die fragebögen zur selbstbefragung versuche ich unter rubriken zu bündeln. dieses mal geht es um „lesen„.

  • lesen sie gern? warum?
  • schreiben sie gern? warum?
  • welches buch gefällt ihnen am besten? begründen sie.
  • welche bücher berühren sie am meisten? beschreiben sie.
  • wen lesen sie am liebsten? begründen sie.
  • haben sie sich schon einmal überlegt, selber ein buch zu schreiben? wenn ja, was für eins? wenn nein, warum nicht?
  • was halten sie von digitalen büchern? begründen sie.
  • welches buch lesen sie gerade? notieren sie eine kleine buchkritik.
  • wo und wie lesen sie am liebsten? beschreiben sie.
  • was lesen sie sonst noch? zählen sie auf.

schnickschnack (80)

schreibende lesen gern. eine der kurzweiligsten unterhaltungen ist der kriminalroman oder der thriller. spannung, sozialbeobachtungen, eine prise psychologie und viel action sind bestandteile dieses genres. der markt der krimis ist riesig. allein die regalreihen an spannung in größeren buchläden geben ein bild davon ab. doch wie soll man sich bei der vielfalt orientieren? woher weiß man, welche interessen der jeweilige krimi bedient? die klappentexte der bücher geben meist nur unzureichend aufschluss darüber.

dabei kann geholfen werden. bei der durchsicht der grimme-online-award-preisträger von letztem jahr, fiel schnell die homepage „krimi-couch“ ins auge. die seite aufgerufen und hoch erfreut. auf der seite passiert nichts anderes, als neuerscheinungen auf dem spannungs-markt zu besprechen und vorzustellen. besonders attraktiv wird das internetangebot durch seine diversen such- und sortierfunktionen. so kann man krimis nach autorInnen auswählen, aber auch nach ländern. man kann sich seinen persönlich attraktiven krimi suchen lassen, indem man den “ berater“ wählt und kriterien für den gesuchten krimi festlegt. die datenbank im hintergrund benennt nun die bücher, die in frage kommen. zu den büchern kann man sich dann noch die kritiken durchlesen und hat dann mit großer wahrscheinlichkeit schon einen ganz guten anhaltspunkt, ob sich der kauf lohnt oder nicht.

die ganze seite ist extrem bedienungsfreundlich schließt einfach eine lücke bei der büchersuche für die kleine ablenkung zwischendurch. bleibt nur zu hoffen, dass die betreiber beim lesen und beurteilen durchhalten und der markt somit immer übersichtlicher wird. alles kann sicher nicht erfasst werden, aber erste orientierung ist vor dem gang in den buchladen nicht das schlechteste. zu finden ist die seite unter: http://www.krimi-couch.de .

web 2.42 – assoziations-blaster.de

das web ist groß. so groß, dass man in etlichen jahren eine ganze menge übersehen kann. da benötigt es studierende, die einen auf seiten aufmerksam machen. so geschehen im zusammenhang mit assoziationen, die nicht ganz unwichtig sind für das kreative schreiben. die schreibpädagogik bietet da diverse assoziationstechniken, wie hier schon erwähnt und beschrieben. doch auch dabei kann das internet eine hilfe sein.

es gibt seit über 10 jahren den „assoziations-blaster„, eine homepage, die nichts anderes macht, als allen interessierten raum zu geben, assoziationen herzustellen und abzurufen. eine frühe form des web 2.0, der interaktiven vernetzung, des sozialen miteinanders. inzwischen gibt es riesige datensätze, die zu beinahe jedem begriff assoziative texte (oder leider auch wortsammlungen, da die beteiligten schwierigkeiten hatten, ganze sätze zu formulieren) zur verfügung stellen. man selber kann diese assoziationen erweitern, indem man einfach eigene geschichten und texte zu den begriffen einfügt. ab einer gewissen anzahl von eingestellten texten, erhält man das recht, eigene begriffe, die noch nicht „assoziiert“ wurden, vorzuschlagen.

abgesehen von der freude, anderen eigene assoziationen zur verfügung zu stellen, bietet der „assoziations-blaster“ auch anregungen für das eigene schreiben. man gebe einfach ein stichwort ein (wenn zum beispiel die aufforderung besteht, etwas zum thema „schuhcreme“ zu schreiben (habe jetzt nicht kontrolliert, ob es das stichwort gibt)) und klicke sich durch die diversen assoziationen. es wird sicherlich etwas hängen bleiben, eine idee entstehen, und der text kann verfasst werden (natürlich kann man noch ein freewriting oder ein cluster dazwischen schieben 😀 ). der blaster ist zu finden unter: http://www.assoziations-blaster.de . auf dass die ideen weiter wachsen.