schreibtechnik (24) – exzerpieren

ähnliches gilt für diesen text. auch hier dachte ich, dass das internet viele hinweise zum exzerpieren gibt. weshalb er dann doch hier bei den spitzenreitern landete, erschließt sich mir nicht. anscheinend auch da wieder die nische. es hat noch niemand die links zum exzerpieren zusammengesammelt, aber in bildungseinrichtungen wird die schreibtechnik immer wieder verlangt. also suche ich mir ein paar hinweise dazu. hier sind sie 😀

gepostet am 21.02.2009

auch dies ist keine schreibtechnik im eigentlichen sinne. es handelt sich dabei eher um eine vorbereitende technik für darauf folgendes schreiben. exzerpieren wird verwendet, um sich einen text anzueignen. dafür kann es beim kreativen oder biografischen schreiben viele gründe geben.

zum anfang der häufigste gebrauch. man liest einen wissenschaftlichen text, den man in einer eigenen arbeit nicht nur zitieren, sondern mit eigenen worten wiedergeben möchte. so genügt es nicht, die zu zitierenden stellen zu markieren. um sich den text selber verständlich und handhabbar zu machen, lohnt es sich, während des lesens die wichtigsten stichpunkte und gedanken zu notieren. das verlangsamt zwar das lesen, bietet aber den vorteil nach dem lesen eine erste stichpunktartige zusammenfassung vorliegen zu haben. dies am computer zu bewerkstelligen kann kompliziert werden, wenn man ein gedrucktes buch vorliegen hat, da man immer hin und her wechseln muss. in diesen momenten erstellen viele ein handschriftliches exzerpt, um das papier direkt neben das buch legen zu können und die blickrichtung nicht stark verändern zu müssen. solte das buch aber als e-book vorliegen, dann besteht natürlich die tolle möglichkeit, seinen bildschirm aufzuteilen und sowohl zitate sofort zu notieren als auch abschnitte zu exzerpieren.

genauso hilfreich kann das exzerpieren beim lesen von prosa sein, wenn man zum beispiel später eine zusammenfassung der geschichte oder des buches verfassen möchte. dies kann für literaturkritiken bedeutung haben aber auch für kurze vorträge oder hausarbeiten. selbst bei schriftlichen feedbacks auf einen text oder ein buch kann das exzerpt gute dienste leisten. denn ich beginne schon beim notieren, meine eigenen eindrücke mit dem gelesenen zu vermischen, denn ich wähle bestimmte schwerpunkte aus. hier besteht die möglichkeit, schon gleich einen mix aus wiedergabe des inhalts, kombiniert mit persönlichen assoziationen und bevorzugten passagen zu erstellen. dies muss dann nur noch in einen fllüssigen text verwandelt werden und das feedback ist fertig.

exzerpieren kann zusätzlich eine hilfe sein, eigene texte zu verdichten. soll heißen, ich greife die schwerpunkte des eigenen textes heraus, fasse sie in neue, kurze worte und erstelle daraus zum beispiel ein gedicht oder eine kurzfassung des gelesenen. so wird aus dem exzerpieren eine technik, neue texte zu verfassen und zu generieren.

was man sonst noch zu den techniken des exzerpierens sagen kann, findet sich auf folgenden informativen seiten: der kurze beitrag in wikipedia http://de.wikipedia.org/wiki/Exzerpt , eine beschreibung wie exzerpieren geht von thomas gransow http://www.thomasgransow.de/Arbeitstechniken/Exzerpieren.htm und eine weitere beschreibung unter:  http://www.arbeitschreiben.de/kap8a.htm .

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