Tagesarchiv: 25. März 2010

kreatives schreiben und online-kurse

in diesem post zeigt sich der dienstleistungscharakter der blogs. ein paar sachen zusammengesucht und schon wird es nachgefragt. die links sind wahrscheinlich nicht mehr sonderlich aktuell, aber das macht nichts, sie dürfen hier weiter stehen bleiben. inzwischen wächst das angebot an online-kursen zum kreativen schreiben konsequent. und doch tun sich die schreibenden noch schwer damit. beim digitalen kommunizieren fehlt vielen anscheinend der soziale bezug. verständlich, wenn man sich überlegt, wie muggelig schreibgruppen sein können.

gepostet am 23.07.2008

nicht nur das internet kann im  internet kennengelernt werde, auch das kreative schreiben wird in online-kursen vermittelt. diese unterscheiden sich in einem speziellen punkt von den internet-online-kursen, sie sind meist nicht kostenfrei.

das ist verständlich, da die online-kurse des kreativen schreibens eine beständige betreuung benötigen, wenn ergebnissen ein feedback gegeben werden soll. die vorher erwähnten internet-online-kurse wiederum finden ohne betreuung statt. es sind selfmade-kurse.

aber auch bei den kursen für kreatives schreiben gibt es eine ausnahme (ich kann schwer abschätzen, wieweit eine betreuung stattfindet, oder inwieweit man sich nur gegenseitig feedback gibt): die seite „ein roman in einem jahr„, die sich an das buch von louise doughty im autorenhaus-verlag anlehnt, bietet die möglichkeit gestaffelte aufgaben zu erstellung eines romans durchzuführen und die ergebnisse auf die seite zu setzen. dieser kurs findet in starker anlehnung an das „creative writing“ aus den usa statt, dass vor allen dingen wert auf eine stufenweise entwicklung des textes und der protagonisten legt. zu finden ist die seite unter: http://www.ein-roman-in-einem-jahr.de/ein-roman-in-einem-jahr.phtml .

ansonsten habe ich hier noch zwei weitere kurse gewählt, die sich gegen einen obolus bereit erklären das kreative schreiben zu lernen. der eine richtet sich eher an ältere menschen und wird von hildegard meister durchgeführt. er ist zu finden unter: http://www.gemeinsamlernen.de/vile-netzwerk/Lernprojekte/lernkurse/biographie . der andere ist altersungebunden und ähnelt einer schreibgruppe, kann aber auch als e-mail-kurs durchgeführt werden. er wird von heike thormann angeboten und ist hier zu finden: http://kreativesdenken.com/seminare/kreatives_schreiben.html .

Cyber-Mobbing, Internet-Mobbing, Cyber-Bullying und Schulen

ein thema, das wahrscheinlich nie an aktualität verliert so lang die menschen in ständiger konkurrenz zueinander stehen. hier wird ausgeschlossen, abgetrennt und schaden zugefügt. darum weiter wichtig, öfter aufgerufen und nicht nur ein thema für das internet. im internet findet das mobbing sogar weniger versteckt als im alltag statt. so gut möglich ist es zudem, da der datenschutz in deutschland immer noch nicht ernst genommen wird. also hier eine etwas ältere stellungnahme.

gepostet am 04.07.2008

von einer meiner dozentInnen darauf hingewiesen hier ein paar gedanken zum thema internet-mobbing. die gew (gewerkschaft erziehung und wissenschaft) hatte im jahr 2007 eine studie in auftrag gegeben, lehrerInnen zu befragen, inwieweit sie mit technischen Hilfsmitteln (internet, handy, mails) gemobbt wurden. die ergebnisse können hier als pdf-datei heruntergeladen werden: http://www.gew.de/Binaries/Binary31975/REPORT_CM2007.pdf

wie hier schon öfter erwähnt, bietet das internet durch anonymisierungen die möglichkeit, persönlichkeitsrechte anzugreifen, personen bloßzustellen und in den privaten raum einzudringen. vor allen dingen unter jugendlichen aber auch gegenüber lehrerInnen geschieht dies immer häufiger. in letzter zeit wird verstärkt diskutiert, wie dies verhindert werden kann und welche strafen sinn machen.

bei diesem thema treffen sich viele verschiedene gesellschaftliche problematiken, die meist nur sehr einseitig diskutiert werden. die gew äußert sich vernünftigerweise vorsichtig zu den ergebnissen der studie. ein artikel in der wochenzeitung „die zeit“ zeigt dies auf. er ist hier zu finden: http://www.zeit.de/online/2008/22/cybermobbing-studie

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