„wie man den bachmannpreis gewinnt“ von angela leinen – ein buchtipp

ein buch für den intellektuellen in uns. ist der ingeborg-bachmann-preis bekannt, ist auch der titel des buches zu verstehen. und das buch bezieht sich gern immer wieder auf den literaturpreis aus klagenfurt, der sein ganz eigenwilliges und live übertragenes auswahlverfahren hat.

aber eigentlich ist der preis nur der aufhänger für ein sehr amüsantes und auch lehrreiches buch. angela leinen hat mit „wie man den bachmannpreis gewinnt – gebrauchsanweisung zum lesen und schreiben“ einen kleinen ratgeber verfasst. es handelt sich um einen teilweise subjektiven ratgeber, der keine hemmungen hat, zu benennen, was man einfach, oder auf alle fälle angela leinen, nicht mehr lesen will und was noch geschrieben werden sollte. einen ratgeber, der immer wieder bezug auf in klagenfurt vorgetragene texte nimmt und sowohl „gute“ als auch „schlechte“ beispiele anführt.

und das buch funktioniert. es gibt einen hinweis, was gute, spannende literatur ausmachen könnte. es gibt eine ahnung davon, wie viel spaß schreiben aber auch lesen machen kann. es liest sich entspannt, regt zum lachen an und wendet sich selbst so unbequemen themen, wie der frage nach der angemessenen darstellung von sex in literatur zu. ich kann nur schreiben, wunderbar die hürde genommen. mein tipp: lesen und dann selber schreiben.

das buch ist 2010 bei heyne in münchen erschienen. ISBN 978-3-453-60132-1

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