Monatsarchiv: November 2010

liste (12) – chaos

wer lust hat, kann sich diese seite ausdrucken und ausfüllen. ich schlage listen vor, die einem vielleicht einen überblick zu verschiedenen themen der eigenen lebensgeschichte geben können. dieses mal geht es um „chaos„.

die letzten male erlebte ich chaos (bei, im, am, unter,…)

meine schönsten chaotischen erlebnisse:

meine unangenehmsten kontrollverluste:

wo ich chaos überhaupt nicht leiden kann:

schreibpädagogik und kreatives chaos

kreativität kann aus verschiedenen umständen hervorgehen, in verschiedenen situationen entstehen. manch einer bevorzugt die klar strukturierte, aufeinander aufbauende vorgehensweise. anderen fällt dieses vorgehen sichtlich schwer, es blockiert sie. sie fühlen sich in strukturen gefangen und können keine ideen produzieren. sie brauchen ablenkung, sprunghafte veränderungen und eine fülle von „sinnlosen“ dingen um sich herum.

die schreibpädagogik legt, wie häufiger bei pädagogischen vorgehensweisen, eher eine klare struktur zu grunde, damit die agierenden wissen woran sie sind. doch teilweise wäre zu überlegen, wie weit auch der anderen kreativitätsfördernden seite zum beispiel in schreibgruppen raum gegeben werden kann. auch das „kreative chaos“ sollte zum beispiel zum angebot von schreibgruppen gehören. die sorge vieler menschen besteht bei dieser vorgehensweise darin, sich zu verzetteln, nicht mehr herr der lage zu sein und im chaos zu versinken.

schaut man sich aber das leben von schriftstellerInnen, malerInnen oder anderen künstlerInnen an, gibt es auch die chaotische spezies. also sollte auch diesen vertreterInnen raum gegeben werden. dazu bedarf es nicht viel. so kann man ein treffen einer schreibgruppe ohne klares konzept stattfinden lassen. einziges angebot ist eine fülle von eindrücken, die ungerichtet und unsortiert sind. man kann verschiedene bilder, töne, filmausschnitte, wörter oder andere einflüsse vorbereiten, die in einem chaotischen ablauf zum einsatz kommen. die teilnehmenden sollen nichts anderes tun, als die eindrücke auf sich wirken und einen text, eine geschichte daraus entstehen lassen. es wird kein thema, kein genre und kein stil vorgegeben.

der eventuelle protest oder die entstehende hilflosigkeit mancher teilnehmerInnen wäre in diesem moment auszuhalten. man schreitet nicht ein, man ordnet nicht und man übernimmt auch nicht die federführung. man lässt geschehen. natürlich wird im vorfeld erklärt, dass es dieses mal nur das ausschöpfen der möglichkeiten im kreativen chaos geht. den teilnehmerInnen wird überlassen, was sie damit machen.

im nachhinein wird diese vorgehensweise thematisiert. man kann zum beispiel darüber diskutieren, wie weit einzelne teilnehmerInnen liebe unter solchen bedingungen arbeiten. man kann diskutieren, ob die ergebnisse der gruppe deshalb schlechter sein müssen oder nicht. man kann dazu anregen, weiter konzepte zu entwickeln, die das chaos mit kreativität verbinden. man kann dazu einladen, sich bei diesem prozess gehen zu lassen. Weiterlesen

schreibidee (195)

schwarz ist eine ganz besondere farbe, denn eigentlich ist es die abwesenheit von farbe. doch um schwarz auf weiß zu bekommen, benötigt es doch farbe oder eben kein licht. schatten kann also auch schwarz erscheinen. was können denn dann „schwarze texte“ sein? dies herauszufinden, versucht diese schreibidee.

vor kurzem waren bei den schreibideen „dunkle geschichten“ zu schreiben, doch sie sollten sich unterscheiden von „schwarzen texten“. wenn man schwarz als eine farbe begreift, die alles zudeckt, dann sind schwarze texte, texte, die das verborgene hinter dem schatten und der dunkelheit sichtbar machen. es soll also weniger um einen psychischen zustand, denn um die schattenseiten und ein starkes schwarz gehen, also das böse, das zudeckende, das versteckte gehen.

ein guter einstieg könnte die aufforderung sein, sich in die rolle eines psychopathen zu versetzen und einen einseitigen inneren monolog dieses menschen zu verfassen. bevor überhaupt assoziiert wird, werden die schreibgruppenteilnehmerInnen aufgefordert, alles ihnen in den sinn kommende „böse“ in den monolog einfließen zu lassen. die texte werden anschließend nicht vorgelesen, sondern es wird ein zehnminütiges fokussiertes freewriting verfasst, das sich der frage widmet, warum es einem so schwer oder leicht fiel, böses zu schreiben. denn es ist damit zu rechnen, dass wirklich böses kaum zu papier gebracht wird.

nicht nur schreibende befallen hemmungen, abgrundtief böse zu sein. der mensch ist erst einmal ein soziales wesen, dem es schwer fällt, absolut asozial zu denken und zu handeln. im anschluss wird nur eine kurze gesprächsrunde zum freewriting durchgeführt. wie gestaltete sich die schreibübung für die teilnehmerInnen?

dann werden auf dem flipchart stichworte gesammelt, was im alltag, in situationen durch schwarz versteckt werden kann. was verbirgt sich eventuell unter der schwarzen schicht? die teilnehmerInnen wählen je ein Stichwort aus, zu dem sie eine längere geschichte verfassen. in dieser geschichte, soll im laufe der handlung, die schwarze farbe abgetragen und das darunter liegende sichtbar werden, Weiterlesen

web 2.47 – emotionen auf sueddeutsche.de

wenn wir schreiben, dann schreiben wir meist auch über uns. wenn wir versuchen mit unseren geschichten andere zu erreichen, dann können wir dies über texte, die sowohl unsere emotionen widerspiegeln, als auch über geschichten, die bei den leserInnen starke gefühle hervorrufen. emotionen sind alltag. eigentlich sind wir die ganze zeit emotional. es gibt menschen, die der meinung sind, dass sie ihre emotionen im griff haben oder dass sie eigentlich kaum gefühle haben. doch das gibt es nicht, denn wir sind alle „emos“.

emotionen helfen uns bei der verarbeitung unserer eindrücke und wahrnehmungen. sie stellen eine verbindung zwischen bisher erfahrenem, der eigenen historizität und neuen eindrücken her. wir versuchen situationen zu bewerten und darauf angemessen zu reagieren. dies kann natürlich immer mal wieder verrutschen, da jede erfahrung auch eine neue sein kann, die wir in unser subjektives raster nicht einordnen können.

aber was gibt es eigentlich alles für gefühle. die häufigsten, wie angst und freude sind allen geläufig. doch für manche reaktion fehlen uns die worte. die süddeutsche zeitung veröffentlicht seit längerer zeit auf ihrer „wissen“-seite eine serie über emotionen. wenn man für seine texte und geschichten die beschreibung von emotionen sucht und gern ein paar erklärungen dafür hätten, dann sollte man auf dieser internetseite einmal nachschauen: http://www.sueddeutsche.de/thema/Gemischte_Gef%C3%BChle .

man wird noch so manches aus der welt der emotionen erfahren. man kann die artikel aber auch als schreibanregung für geschichten nutzen. einfach mal eine emotion rausgreifen und eine story verfassen, in der dieses gefühl die hauptrolle spielt.

schreibidee (194)

es wird kalt, es gibt zuhauf jahresendzeitfeierlichkeiten, firmenfeste, jahresabschlüsse. es wird gegessen (oft über die maßen), es wird getrunken. und so mancher stolpert blau aus der kneipe, aus dem hausflur in die kälte. ist der alkoholgehalt hoch genug, spürt er die kälte nicht so. doch trifft er dann zuhause ein, stellt er fest, dass er schon beinahe blaugefrorene hände und ein bläuliches gesicht sein eigen nennt. zeit für „blaue geschichten“ in der schreibidee.

da die schreibgruppe ja kein alkoholikertreff sein sollte, kann man sich erst einmal anderen blauen phänomenen zuwenden. die leicht thematisierbare materie ist das wasser. welche assoziationen verbinden die teilnehmerInnen mit blauem wasser? angefangen mit der lagune, dem blautopf in süddeutschland bis zum arktischen meer, alles bietet ein starkes blau. die schreibgruppenteilnehmerInnen werden aufgefordert, einen blauen, fließenden text von zwei seiten zu verfassen. wie der fluss des textes erreicht wird, bleibt den teilnehmerInnen überlassen. die texte werden gegenseitig vorgelesen. es wird kein feedback gegeben.

im anschluss teilt die leitung der schreibgruppe eine abbildung des wasserkreislaufs auf der erde aus, wie man ihn vielleicht aus der schule kennt. dadurch gibt es blaues gewässer, blauen himmel und vieles mehr zu sehen. alle teilnehmerInnen erhalten jeweils eine abbildung. in den kreislauf können an jeder stelle assoziationen notiert werden. nach einer weile werden die teilnehmerInnen aufgefordert, die assoziation auszuwählen, die sie am stärksten zu einer geschichte anregt. nun wird eine längere geschichte geschrieben, die anschließend in der gruppe vorgetragen wird. beim feedback achten alle darauf, wie stark der blaue charakter der geschichte vermittelt wird.

zum abschluss kann dann noch ein blick in die blauen augen geworfen werden. es gibt zum beispiel das musikstück der neuen deutschen welle „blaue augen“. hierzu können kurz-kurz-geschichten oder gedichte verfasst werden. diese werden zum abschluss kurz vorgetragen.

liste (11) – farben

wer lust hat, kann sich diese seite ausdrucken und ausfüllen. ich schlage listen vor, die einem vielleicht einen überblick zu verschiedenen themen der eigenen lebensgeschichte geben können. dieses mal geht es um „farben„.

meine lieblingsfarben, der wertigkeit nach aufgereiht:

was bräuchte ich, damit mein leben noch bunter würde?

farben, die ich überhaupt nicht ab kann:

orte und dinge, die mir zu trist und grau sind. hier könnte mal jemand ins farbtöpfchen greifen:

nabelschau (32)

der online-schnäppchenmarkt. als verbraucher muss man sich schon eine ganze menge gefallen lassen. anbieter von dienstleistungen vor allen dinge, aber inzwischen auch der einzelhandel, möchten einen gern in das internet zwingen. es wird immer ärgerlicher, dass angebote nur dann preiswerter sind, wenn man sie online bucht oder kauft oder nutzt. es handelt sich dabei aber um das gleiche angebot, wie man es auch an den verkaufsstellen ersteht und nutzt. in der qualität des gekauften besteht kein unterschied.

aber man ist gezwungen, seine geldgeschäfte in diesem moment online abzuwickeln, möchte man an dem rabatt teilhaben. doch man kann auch heute nicht davon ausgehen, dass die verbindungen im internet wirklich sichere sind. man kann auch nicht davon ausgehen, dass die konto- oder kreditkartendaten wirklich sicher sind auf den rechnern der anbieter. und man stellt sehr viel mehr daten von sich als kunde zur verfügung als im realen verkaufsgespräch.

außerdem ist es keine kürzere oder weniger aufwendige aktion, an einer verkaufsstelle vorbeizugehen, genau zu wissen was man möchte, keine beratung in anspruch zu nehmen und ein produkt zu erwerben als ins internet zu gehen und das produkt dort zu erwerben. man schließt auch nicht den zwischenhändler aus. also hat der rabatt nur einen einzigen sinn, den verbraucher zu erziehen, um personal sparen zu können. ich werde dafür bezahlt, dass ich einen teil der tätigkeiten des anbieters übernehme. das ist keine dienstleistung!

es ist vor allen dingen eine frechheit, die sich meist nur beinahe-monopolisten leisten können. es verhält sich damit ähnlich, wie mit den daueraufträgen, die einen der verfügung über das eigene geld entheben, aber vor allen dingen von wichtigen anbietern bevorzugt werden. da gibt es verlosungen, wenn man sich für den dauerauftrag entscheidet. da zahlt man sowieso schon oft im voraus, bevor überhaupt die leistung erbracht wurde. ja, man wurde per vertrag oder verpflichtung gebunden.

hier geht es nicht mehr, um ein klares geschäft. hier geht es einzig um die steuerung des kunden im eigenen interesse. die größte frechheit leistet sich in diesem zusammenhang die deutsche bahn, die inzwischen für das verkaufsgespräch einen zuschlag verlangt (also lieber kunde, sie wissen noch nicht so genau, welche fahrtmöglichkeiten sie haben und welches angebot sie von uns nutzen wollen, dann zahlen sie erst einmal dafür, damit wir ihnen sagen, was wir im angebot haben). hier bezahlt man für eine selbstverständlichkeit, es stört aber niemanden. ach so, und dann begrenzt man auch noch die geöffneten schalter, damit schon ein bisschen wartezeit entsteht. sagte doch vor zwei tagen die eine verkäuferin zur anderen, nachdem ich ein viertel stunde warten musste: wo sind denn nun die vielen kunden, die warten? hätte ich es nicht eilig gehabt, ich hätte diskutiert!!!

25tes treffen junger autoren in berlin

wer erinnert sich nicht an die ersten aufsätze in der schule. oft hatten sie solche themen wie „mein letztes wochenende“ oder was man in den ferien so machte. das war immer ein wenig peinlich für die kinder, deren eltern sich nicht erquickliche und teure freizeitvergnügungen leisten konnten. darum werden solche fragen heute in der schule nicht mehr gern gestellt.

vielleicht ist das der grund dafür, dass die literaturszene so manche junge autorInnen zu bieten hat. schon früh werden nicht mehr schlichte berichte als aufsatz verfasst, sondern der fantasie darf freier lauf gelassen werden. jedenfalls gibt es nun schon seit 25 jahren ein „treffen junger autoren“ in berlin. grund genug, diese veranstaltung ein wenig zu feiern. und wie feiert die literaturszene mit leicht pädagogischem anspruch? sie bietet workshops und eine tagung an.

außerdem gibt es natürlich eine ausführliche lesung der jungen autorInnen, die in die engere auswahl der jury gekommen sind. es wurden hunderte von arbeiten eingereicht, jedoch blieben am schluss nur etwas mehr als ein dutzend für die lesung übrig. diese und die anderen veranstaltungen finden zwischen dem 26ten und 29ten november im haus der berliner festspiele statt. weitere informationen, auch zum alter der autorInnen finden sich auf der folgenden homepage: http://www.berlinerfestspiele.de/de/aktuell/festivals/10_treffen_junger_autoren/tja_start.php . schön, dass es solche veranstaltungen gibt.

schreibidee (193)

neid, missgunst, spiegelei – gelb. die farbe gelb symbolisiert was fruchtiges (man überlege mal, wie viele früchte gelbes fruchtfleisch haben), aber eben auch eine gewisse schieflage in der sozialen interaktion. gelb kann sehr sonnig, fröhlich daherkommen. auf der anderen seite hat pures gelb was schneidendes, schreiendes. oder, wenn es ins bräunliche geht, kann gelb auch zahnbelag oder rauchrückstände an wänden, also einen schmutzfilm abbilden. ob klebrig wie honig oder fein wie blütenstaub, es sollen in dieser schreibidee „gelbe texte“ geschrieben werden.

als einstieg in die schreibidee lassen sich verschiedene varianten vorstellen: entweder man bietet allen einen ausschließlich gelben fruchtsalat an und lässt eine kurze geschichte zum thema frucht schreiben. oder es gibt spiegelei für alle schreibgruppenteilnehmerInnen und man widmet sich der lebensgeschichte eines eigelbs.

anschließend werden am flipchart früchte und beläge gesammelt (in bezug auf fruchtfleisch und schmutzfilme). sie müssen nicht alle gelb sein, doch gelb ist der auslöser für diese suche. nun wählen sich die teilnehmerInnen wieder jeweils einen begriff aus. aus der frucht und dem belag wird anschließend eine geschichte geschrieben, die sich um beide dinge dreht. die geschichten werden bei weiterem obstsalat vorgelesen und es gibt eine feedbackrunde.

nun wendet sich die schreibgruppe dem begriff „neid“ zu. eines der großen gefühle im sozialen zusammenhang. die teilnehmerInnen erstellen zwei listen. zum einen fünf personen, auf die sie neidisch sind mit ein paar stichworten, warum dies so ist. und eine liste mit fünf personen, die auf sie neidisch sind, auch mit stichworten. anschließend wird jeweils ein neidverhältnis ausgewählt, das in eine kurz-kurz-geschichte einfließen sollte. dabei darf es zu allen fiesheiten im menschlichen zusammenleben kommen, die neid verursachen kann. die texte werden zum abschluss ohne feedback vorgetragen.

auch bei dieser schreibidee sollte die raumdekoration dem thema angepasst werden. nur mit den rauchrückständen an den wänden sollte sparsam umgegangen werden. nicht jeder mag die patina eines kettenrauchers.

schnickschnack (85)

grün steht auch für frische. frisch gebackene regisseure und regisseurinnen haben meist nicht das geld für einen ausgewachsenen spielfilm, darum widmen sie sich dem kurzfilm. (was für ein grandioser übergang vom letzten eintrag in diesem blog 😛 ) kurzfilme werden im fernsehen eigentlich nur von den öffentlich-rechtlichen randkanälen gezeigt, obwohl diese filmgattung wunderbare ergebnisse hervorbringt. man schaue bei arte nur ab und zu mal in die sendung „kurzschluss“. versucht man aber kurzfilme auf youtube zu finden, dann sucht man oft vergebens.

bei youtube werden zwar auch, oft mit schlichten mitteln gemachte kurzfilme gezeigt, die auch so einer gewissen berühmtheit gelangen können, aber sie sind nicht zu vergleichen mit den geschichten in professionellen kurzfilmen. also wurde es schon länger zeit, dass im internet eine plattform eingerichtet wird, die es ermöglicht, produzierte kurzfilme länger zur verfügung zu stellen.

solch eine plattform und ständig wachsende datenbank stellt nun das schweizer fernsehen zur verfügung. zu finden ist die sammlung von kurzfilmen unter dem bezeichnenden namen „frischfilm“ (s.o., womit ich also wieder beim „grün“ wäre). für diese plattform gab es auch den grimme online award. eine gute entscheidung, die vielleicht etliche junge regisseurInnen bekannter macht. zu finden ist diese kurzfilm-plattform unter http://frischfilm.sf.tv . vielleicht braucht man dann youtube kaum noch.

schreibidee (192)

was ist gerade beinahe vollständig verschwunden und wird in ein paar wochen in vielen wohnzimmern wieder auftauchen? GRÜN. eine farbe, die frische signalisiert, irgendwie auch staatsmacht und operationen in krankenhäusern. grün changiert gern ins türkise und ins gelbe, je nach mischungsgrad. und es kann so richtig knallig daherkommen, beinahe dem pink ähnlich. also ist es zeit, „grüne geschichten“ in die riege der schreibideen aufzunehmen.

als einstieg in die schreibübung kann man ein paar frische kräuter mit in die schreibgruppe bringen und die teilnehmerInnen auffordern eine einseitige kräutergeschichte zu schreiben. dazu lässt man die kräuter in der gruppe herumgehen. die geschichten werden ohne feedback kurz vorgelesen.

dann werden assoziationen zu grün auf dem flipchart gesammelt. dieses mal wird zwischen nomen und adjektiven unterschieden. anschließend wählen sich die schreibgruppenteilnehmerInnen aus den beiden listen jeweils einen begriff aus. diese sind zusammen die grundlage für ein cluster. aus dem cluster soll eine längere geschichte entstehen, die sich neben der entstandenen idee, immer wieder um die farbe grün dreht. die geschichten werden anschließend in der gruppe vorgelesen und beim feedback wird berücksichtigt, welches wohl die grünste geschichte ist.

zum abschluss kann nun in die farbtöpfe gegriffen werden. grün entsteht ja durch die mischung von blau und gelb. die schreibgruppenteilnehmerInnen sollen nun ein grünes gedicht verfassen. dabei sollten auch blau und gelb eine rolle spielen. in welcher kombination dies geschieht bleibt den schreibenden überlassen. so können sich zum beispiel blaubeere und banane treffen, und aus ihrer romantischen affäre entsteht grüner spargel, oder so.

vor der schreibgruppe sollte der raum grün gestaltet werden, um das thema zu unterstreichen und ein gefühl für eine „grüne atmosphäre“ zu geben. vielleicht kann man die teilnehmerInnen, bei einer länger verlaufenden schreibgruppe, animieren, grüne kleidung zu tragen.

biografisches schreiben und farben

in welchen farben ist ihre wohnung gehalten? was sagt das über sie aus? allein diese zwei fragen, geben einen anhaltspunkt über einen selber. man wählt sich sein umfeld nicht ohne grund. beim betrachten der eigenen biografie lohnt ein blick auf das eigene farbempfinden, um sich seiner selbst bewusster zu werden oder auch nur eine beschreibung für sich zu finden. man werfe einmal einen blick um sich herum, wenn man am schreibtisch sitzt: was sticht einem ins auge? welche farbe hat dieser gegenstand, dieser blickfang?

aber man kann noch einen schritt weiter gehen. welche farben verbindet man mit den einzelnen, wichtigen lebensabschnitten? diese überlegungen liefern vielleicht eine gute möglichkeit, worte für das erlebte, für die situation zu finden. umschreiben sie die kapitel ihrer existenz mit farbpaletten und fragen sie sich, was sie damit assoziieren. oder überlegen sie sich, an welche farben sie sich intensiv erinnern. welche farbe hatte ihr lieblingsspielzeug? in welcher farbe war ihr elternhaus gehalten? hatten sie eine bunte oma oder passte sich ihre kleidung der grauen haarfarbe an?

abgesehen davon gibt es menschen, die zum beispiel farben schmecken oder riechen können. das sind zwar sehr spezielle fähigkeiten, aber sie bieten als grundlage noch einmal eine ganz andere betrachtungsweise der eigenen lebensgeschichte. welchen geschmack, welchen geruch verbinde ich mit bestimmten farben? und in der folge, warum ist das eventuell so? habe ich bestimmte erinnerungen in diesem zusammenhang? diese überlegungen können einen an verschüttete erinnerungen heranführen. wichtig dabei ist nur, dass man sich nicht unter druck setzt, etwas assoziieren zu wollen. es kann auch sein, dass es einfach keine eindeutigen bilder gibt. und man sollte sich frei von gesellschaftlichen vorstellungen machen. grau kann zum beispiel eine sehr schöne farbe sein. man stelle einmal verschiedene grautöne nebeneinander und schon befindet man sich in einer bunten welt, ein anderes bunt.

eine weitere aufschlüsselungsmethode wäre es zum beispiel, seine lebenskurve nicht nur mit höhen und tiefen darzustellen, sondern gleichzeitig mit farben. dazu müsste man jeder farbe eine bedeutung geben. auch ein genogramm kann mit farben gestaltet werden. die verbindungen zu ihrem umfeld werden in farben ausgedrückt. die charaktere der einzelnen menschen, die sie kennen und kannten, fassen sie in farben. Weiterlesen

selbstbefragung (67) – buntes

die fragebögen zur selbstbefragung versuche ich unter rubriken zu bündeln. dieses mal geht es um was „buntes„.

  • wie bunt ist ihr leben?
  • was würden sie noch bunter gestalten wollen?
  • welches ist ihre liebste farbkombination aus mindestens zwei farben? warum?
  • in welchen momenten erschien ihnen ihr leben nur grau in grau? beschreiben sie.
  • was löst ein regenbogen in ihnen aus?
  • in welcher farbe möchten sie leben?
  • mit welcher farbe würden sie momentan ihre seelenlage beschreiben? warum?
  • wann wird es ihnen zu bunt? nennen sie beispiele.
  • welche farben gefallen ihnen bei blüten am besten?
  • wen nehmen sie in ihrer umwelt am buntesten wahr? warum?

kreatives schreiben und farben

es fängt schon bei der tinte des füllers an, die gern in verschiedenen farben verwendet wird. dann stellt sich die frage, welche farbe das papier haben soll, das man für die notizen oder geschichten beschreibt. geht man noch einen schritt weiter, kann die wandfarbe im schreibraum die entstehung des textes beeinflussen. platt geschrieben, farben haben eine wirkung. gut, man muss nicht gleich so weit gehen, wie die farbpsychologie und behaupten, dass bestimmte farben, bestimmte wirkungen bei allen menschen haben. die geschmäcker sind verschieden.

denn würde man den verallgemeinerungen der farbpsychologie glauben, dann müsste man sich ernsthaft im herbst und winter um unsere gesellschaft sorgen machen. die vielen grau-, dunkelblau- und schwarztöne stimmen bedenklich. farben unterliegen ebenso moden wie ganz persönlichen stimmungen. doch die kann man für das kreative schreiben nutzen. man kann sich zum beispiel mit gruppen auf eine farbe einstimmen, indem man den raum dementsprechend gestaltet. an diese farbe kann man dann im weiteren schreibprozess anknüpfen.

farben bieten eine gute grundlage für assoziationen. so wie zum beispiel gelb immer noch mit der post, rot mit der feuerwehr oder blau mit himmel und alkohol assoziiert werden, so kann man die farbe als anlass für schreibanregungen verwenden. man versuche doch einmal metaphorisch farben zu umschreiben oder einer farbe menschliche eigenschaften zu zu ordnen. so werden umgangssprachlich gelb oder grün mit neid verbunden, rot mit der liebe und schwarz mit dunklen stimmungen. aber auch politische richtungen lassen sich in einer farbskala verankern.

interessant könnte es beim kreativen schreiben auch sein, farben konträr zu den gesellschaftlich üblichen verknüpfungen zu verwenden. Weiterlesen

schreibidee (191)

ein gern verwendete ausdrucksform ist die farbe. ob bei der kleidung, an den wänden oder auf dem auto, der mensch drückt sich auch über farben aus. da diese heutzutage in allen nuancen gemischt und kombiniert werden können, ist es ein einfaches, der eigenen stimmung ausdruck zu verleihen. die vielfältigste variante ist „bunt“, also eigentlich keine farbe, sondern eine beliebige kombination von farben. um dem herbstgrau etwas entgegenzusetzen, werden in dieser schreibidee anregungen zu „bunten texten“ gegeben.

einstieg wird dieses mal schon gleich ein längerer text sein. im vorfeld sollen keine großen assoziationsübungen oder ideensammlungen durchgeführt werden, sondern die schreibgruppenteilnehmerInnen beginnen sofort mit dem verfassen einer geschichte, die ihnen gerade durch den kopf geht. einzige aufgabe ist es, vor möglichst jeden gegenstand, jede person eine farbeigenschaft zu setzen, die der stimmung des textes entspricht. da trifft also der rothäutige karl auf die dunkelblonde sabine, um bei einem grünen tee über die gelbe leidenschaft beim grauen theaterbesuch zu reden.

die texte werden jeweils vorgetragen, aber nicht weiter kommentiert. anschließend sollten farbpaletten aus heimwerker- oder inneneinrichtungsmärkten vorhanden sein. aus diesen paletten suchen sich alle teilnehmerInnen jeweils ihre lieblingsfarbe aus und verfassen einen einseitigen text, der die stimmung der farbe wiedergibt. nun wird kombiniert oder gemischt. im nächsten schritt werden „passende“ zusätzliche farben hinzugenommen. man kann sich entweder an farbdesign-paletten, am persönlichen geschmack oder an mischungsverhältnissen für farben orientieren. aus allen verwendeten farben soll eine geschichte entstehen, die die buntheit aufgreift und entweder in der stimmung oder in den gegenständen abgebildet wird.

im anschluss tauschen zwei personen jeweils ihre ganz persönliche farbpalette aus und nehmen die zusätzlichen farben zu ihren eigenen für eine weitere, dieses mal sehr ausführliche geschichte hinzu. die verwendung ist freigestellt, aber es sollten alle gewählten und übergebenen farben verwendet werden. diese texte werden in der schreibgruppe vorgetragen und es wird der bunteste text beim feedback gekürt.

sollte in der gruppe interesse bestehen, kann bis zum nächsten treffen, der versuch unternommen werden, die texte zur buntheit passend am computer zu layouten. wie die farbmischung umgesetzt und dargestellt wird, bleibt den teilnehmerInnen überlassen. entweder wird aus allen texten zum abschluss eine präsentation gefertigt oder aus den ausdrucken eine kleine ausstellung organisiert.

schreibpädagogik und kulturelle unterschiede

auch wenn man nicht anhänger der theorie der „kulturellen identitäten“ ist, also der meinung ist, dass menschen fähig sind, ihre unterschiedlichen hintergründe zu überwinden, auch dann sind die unterschiede doch vorhanden. dies schlägt sich insbesondere dann nieder, wenn es um sprache geht. bei schreibgruppen stehen das spiel mit der sprache und der persönliche ausdruck im vordergrund. das bedeutet, dass sich dort die kulturellen unterschiede besonders stark zeigen können.

das soll nicht bedeuten, dass sie unüberbrückbar nebeneinander stehen. aber es muss kommuniziert und sich darüber ausgetauscht werden. viele menschen schreiben lieber in ihrer muttersprache. finden sich nun in einer schreibgruppe unterschiedliche muttersprachlerInnen, sollten sie sich zumindest gegenseitig verstehen, also der jeweils anderen sprache mächtig sein. oder es wird sich auf eine gemeinsame sprache geeinigt. dies wird mit großer wahrscheinlichkeit hierzulande deutsch oder englisch sein. bei allen anderen sprachen ist damit zu rechnen, dass sie einzelne teilnehmerInnen nicht verstehen werden.

so kann man sich entweder entscheiden, sollte man weitere sprachen als leiterIn selber gut sprechen und schreiben können, eine schreibgruppe für bestimmte sprachgruppen anzubieten, oder man findet für die jeweiligen treffen dolmetscherInnen. eine weitere anwendung Weiterlesen

selbstbefragung (66) – kultur

die fragebögen zur selbstbefragung versuche ich unter rubriken zu bündeln. dieses mal geht es um den „kultur„.

  • was verstehen sie unter kultur? beschreiben sie.
  • welche kulturelle richtung sagt ihnen am ehesten zu? warum?
  • wie wichtig war ihnen in ihrem leben immer der konsum von kultur?
  • glauben sie, dass kulturelle produkte die gesellschaft verändern können? begründen sie.
  • was halten sie vom bonmot „kampf der kulturen“? sehen sie sich als unbeirrbarer verfechter einer kultur?
  • welche künstlerInnen bewundern sie am meisten? zählen sie auf.
  • welche kulturellen produkte würden sie gern schaffen können, haben es aber noch nie ausprobiert?
  • welche kulturellen produkte haben sie schon geschaffen?
  • wen halten sie in ihrem umfeld für einen „kunstbanausen“? was denken sie darüber?
  • wie „wertvoll“ finden sie kultur? oder ganz konkret, was würden sie für kultur bezahlen?

schreibpädagogik und fernsehen

da der fernseher eines der weiterhin bestimmenden medien ist, kann er ins schreibgruppen auch gut als anregung verwendet werden. dies ist in vielfältiger weise möglich.

zum einen kann einfach nur hintergrundinformation gegeben werden. wenn man zum beispiel verschiedene stilrichtungen des schreibens anwendet, dann gab es eventuell einmal eine dokumentation über das schreiben im romantischen zeitalter oder über einzelne schriftstellerInnen. diese dokumentationen kann man als intro eines gruppentreffens oder zum abschluss zeigen. beim biografischen schreiben bieten sich manche historischen dokumentationen regelrecht an.

aber es kann auch, wie bei dem eben vorgestellten schreibspiel, der fernseher verwendet werden um stilanregungen zu geben. die verwendung der sprache in der sendung als vorgabe für das weitere schreiben. hier muss man keine collagen und spiele machen, vielleicht genügt auch nur eine sendung als anregung. für das journalistische schreiben könnte sich zum beispiel der vergleich der nachrichtenmeldungen auf verschiedenen kanälen eigenen. wie werden diese nachrichten moderiert, wie sind sie abgefasst, welcher unterschied zeigt sich?

ebenso kann der fernseher als pure schreibanregung verwendet werden. ist das wetter zum beispiel schlecht und es ist kalt, so dass man sich ungern auf plätze setzt und menschen beobachtet, um charaktere zu entwickeln, dann bietet der fernseher eine alternative. die gruppenteilnehmerInnen betrachten die verschiedenen mitarbeiter der tv-shopping-kanäle und entwerfen deren lebensgeschichten. oder man schaut eine serienfolge und entwirft anschließend einen eigenen plot.

dann gibt es noch die experimentalfilme, Weiterlesen

schreibspiel (12) – zapping-collagen

eigentlich ist dieses schreibspiel ein spiel mit stilübungen, das sich am fernsehen orientiert und das medium als brücke heranzieht. man zappt sich so zu sagen durch verschiedene sprach- und somit schreibstile. dies lässt sich ganz real durchführen wenn man einen fernseher mit diversen programmen zur verfügung hat. am schluss werden schriftliche „zapping-collagen“ entstanden sein.

im vorfeld wird vielleicht eine schreibanregung zu einem thema gegeben. man kann aber auch schlicht den fernseher anschalten und aus dem ersten gesehenen die schreibanregung machen. man greift das thema der sendung auf, erstellt ein cluster und beginnt eine geschichte zu schreiben. dazu gehört der auftrag, die geschichte im stil der sendung zu verfassen. sollte es sich zum beispiel um eine nachrichtensendung handeln, wird im stil einer nachrichtenmeldung die geschichte begonnen.

sollte man dieses spiel in gruppen spielen, muss im vorfeld ein spielleiter bestimmt werden. dieser spielleiter hat das recht, in ein anderes programm zu schalten. die gruppe kann im vorfeld festlegen, ob das umschalten einem zeitrhythmus oder dem bauchgefühl des leiters zu folgen hat. zweiteres scheint mir spannender. in dem moment, in dem in ein anderes fernsehprogramm geschaltet wurde, muss auch im stil der dort zu sehenden sendung die geschichte weitergeschrieben werden.

so kann auf den stil der nachrichtensendung, der von „aktenzeichen xy“ folgen oder der eines krimis (zum beispiel die kurzen, knappen sehr bedeutungslosen sätze der „csi“-serien). anschließend ist der comedy-ton anzuschlagen, um dann in die soap zu wechseln. die spielerInnen sollten aber an dem roten faden ihrer geschichte festhalten, auch wenn die wendungen durch das gesehene beeinflusst werden können. es läuft also während des schreibens der fernseher beständig nebenher. und wenn die werbeunterbrechung folgt, dann wird auch der schreibstil unterbrochen und verändert.

für schreibgruppen kann man diese spiel ausführlicher vorbereiten und schon die sendungen zusammenschneiden, die man als stilanregung wählen möchte. denn oft ist es ja so, dass auf vier kanälen gleichzeitig sehr ähnliche sendungen kommen. nach einer festgelegten zeit wird die geschichte beendet und die jeweils entstandenen zapping-collagen werden vorgelesen. dann kann man in die nächste runde starten, eine neue spielleiterin festlegen und sich abermals den stilvorgaben der glotze überlassen. man glaubt gar nicht, wie viele verschiedene sendungen existieren. übrigens lässt sich das gleiche inzwischen auch mit hilfe des internets und einem beamer durchführen.

biografisches schreiben und fernsehen

die digitale revolution verändert unser leben. aber davor war das fernsehen. das medium fernsehen vollzog seinen siegeszug durch die gesellschaften noch schneller als das radio. dabei war das radio schon schneller als die zeitungen. jedesmal wurde diskutiert, dass das eine medium das andere medium verdrängt und dieses zur verarmung des sozialen austausches führt. jedesmal hat sich dies nicht bewahrheitet. dass teilweise niveaulose kost durch die glotze rauscht, scheint andere gesellschaftliche ursachen zu haben.

so ist inzwischen auch beinahe jeder mensch mit einem fernseher im hintergrund, mit den samstagabenshows, mit dem wort zum sonntag oder mit der tagesschau aufgewachsen. das gesehene wurde zum tagesgespräch, die einschaltquoten der meist drei staatlichen sender waren enorm. das fernsehen klärte auf, führte debatten, bildete den alltag ab oder holte die weltereignisse ins wohnzimmer. da wäre es verwunderlich, wenn der umgang mit dem medium keinen einfluss auf die lebensgeschichte, die eigene biografie gehabt hätte. das fernsehen bot neben dem buch, die möglichkeit dem alltag zu entfliehen, es bot aber ebenso die möglichkeit gesellschaftliche proteste abzubilden und zum eigenen protest anzuregen. das fernsehen war ruhiger und es war politischer.

die treffen gleichaltriger wenden sich in den gesprächen gern den nostalgischen erinnerungen an „daktari“, „pipi langstrumpf“, den „tschechischen märchen“ oder „mondbasis alpha 1“. vor vierzig jahren sind die ersten generationen mit der „sesamstraße“ aufgewachsen. oder vor ungefähr dreissig jahren saß die halbe nation vor der serie „holocaust“, um abermals das dritte reich zu verstehen. gern schaltete sich auch der bayerische rundfunk aus dem gemeinschaftsprogramm der ard aus, wenn zu provokante filme und debatten gezeigt wurden. eine heute unvorstellbare tatsache. in den usa führten die bilder über den vietnamkrieg zur veränderung der politischen landschaft, in deutschland war es die friedensbewegung und ihr medialer effekt.

es waren also viele an der nutzung eines mediums zur gleichen zeit beteiligt. heute splittet sich das immer stärker auf. Weiterlesen