Tagesarchiv: 9. November 2010

schreibpädagogik und spielerisches

es mag menschen geben, die es bei fortbildungen, seminaren oder gruppentreffen mögen, zwischendurch durch den raum zu turnen, bewegungen zu vollführen und sich an so genannten „warming-ups“ zu erfreuen. ich mag das nicht. ich war nie ein freund des sportunterrichts, bewege mich genug und besuche die oben genannten veranstaltungen aus anderen gründen. darum werde ich auch nie verstehen, weshalb man bei schreibgruppen mehr als die hand zum schreiben bewegen sollte (nun gut, die augen dürfen dem schriftzug auch noch folgen).

als schriftliches warming-up bieten sich genug möglichkeiten an. eine der beliebtesten sind schreibspiele. sie führen einen an das schreiben stückweise heran. viele schreibspiele konzentrieren sich auf kurze schriftliche absonderungen, die erst einmal den stift der hand anschmiegen und den arm für längere schreibexkursionen lockern. man hat sich dabei warm geschrieben. nun kann es los gehen. und wie der name „schreibspiel“ schon sagt, rückt erst einmal die ernsthaftigkeit ein wenig in den hintergrund.

jedoch auch wenn es dann ernsthafter zugeht, kann eine schreibgruppe spielerische elemente beibehalten, manchmal beinahe zu viel davon. es kommt nicht selten vor, dass ein unausgesprochener wettbewerb entsteht, wer denn nun den humorvollsten text schreibt. alle möchten die lacher auf ihrer seite wissen. dafür spricht, dass es am schluss der schreibgruppe während des vorlesens der texte zu einer entspannten atmosphäre kommt. dagegen spricht, dass lacher nichts über die qualtität der texte aussagen. es bleibt also in erster linie eine frage der erwartung an die schreibgruppen, ob sie dem humor verpflichtet sind.

doch abseits des spieles mit dem witz, birgt schon jede kreative herangehensweise etwas spielerisches in sich. Weiterlesen

selbstbefragung (64) – spielen

die fragebögen zur selbstbefragung versuche ich unter rubriken zu bündeln. dieses mal geht es um den „spielen„.

  • wie reagieren sie, wenn sie merken, dass jemand falsch spielt?
  • mit wem würden sie gern zusammen spielen? zählen sie auf.
  • mit wem möchten sie nie zusammen spielen? warum?
  • welches spiel haben sie als kind am liebsten gespielt? warum?
  • wie reagieren sie, wenn sie verlieren? beschreiben sie.
  • wann wird ihnen ein spiel zu ernst?
  • was für ein spiel würden sie gern erfinden?
  • welche rolle hätten sie gern in einem rollenspiel?
  • machen sie bei lotterien oder anderen glücksspielen mit? begründen sie.
  • wenn das leben ein spiel wäre, wie sieht dann ihr jackpot aus?