Tagesarchiv: 1. Januar 2011

wortklauberei (58)

„neujahr“

alles neu macht der tag, auch das jahr. das ist hübsch, man kann viel hinter sich lassen, einen neu-start wagen und ganz von vorn anfangen. mit neu-gier, neu-rosen, neu-trum und all dem anderen.

neu-jahr lässt uns neu-artig sein, überredet uns zur neu-ordnung. gibt dem -lich, dem -ling, dem -tral und den -ronen eine bedeutung. selbst -rasthenie, rotoxin und -rodermitis erhalten überhaupt erst einen sinn. der mond, der wert, das fundland und das seeland, sie alle werden aufgefrischt, wenn sich das „neu“ davorschiebt.

und so schiebt sich das „neu“ an diesem tag vor das jahr. die drei buchstaben erfrischen, lassen ein reload, einen wechsel im system zu. die chance sollte man nutzen, denn sonst dauert es wieder 365 tage, bis es einem erlaubt ist, alles neu zu machen, also zumindest ein ganzes jahr lang.

es sind allen ab heute viele -igkeiten, -fassungen, -erungen und -belebungen zu wünschen, damit neujahr wirklich zu neu-jahr wird.

liste (17) – neujahrsgedanken

wer lust hat, kann sich diese seite ausdrucken und ausfüllen. ich schlage listen vor, die einem vielleicht einen überblick zu verschiedenen themen der eigenen lebensgeschichte geben können. dieses mal geht es um allgemeine „neujahrsgedanken„.

davon hatte ich zu viel im letzten jahr:

davon hatte ich zu wenig im letzten jahr:

davon möchte ich eine gehörige portion im nächsten jahr:

das wird im nächsten jahr passieren:

davon träume ich: