Tagesarchiv: 14. Januar 2011

liste (18) – digitalisierung

wer lust hat, kann sich diese seite ausdrucken und ausfüllen. ich schlage listen vor, die einem vielleicht einen überblick zu verschiedenen themen der eigenen lebensgeschichte geben können. dieses mal geht es um „digitalisierung„.

diese webseiten gefallen mir zur zeit am besten:

mit folgenden digitalen errungenschaften kann ich gar nichts anfangen:

meine top-filme bei youtube:

was mich immer wieder an meinem computer am meisten nervt:

das möchte ich als folge der digitalisierung meines lebens nicht mehr missen:

biografisches schreiben und soziale netze im web

das web 2.0 bietet gute möglichkeiten, sich mit anderen menschen auszutauschen und zu verbinden. kriterien für diese netzbildungen sind zum beispiel gemeinsame hobbys, ein ähnlicher musikgeschmack oder auch soziales engagement. warum also nicht einmal ein soziales netzwerk zum austausch biografischer erinnerungen ins leben rufen.

dafür gäbe es unzählige möglichkeiten. man könnte virtuelle jahrgangstreffen gründen oder bestimmte einschneidende gesellschaftliche ereignisse zur erinnerung ausrufen. ähnliches geschieht schon auf den zeitzeugen-webseiten. dort wird aber von außen animiert, archiviert und moderiert. interessanter wird es sicherlich noch einmal, wenn die „zeitzeugInnen“ aufgrund eines eigenen internetzugangs die gründung selber übernehmen.

so könnten menschen, die sich im rahmen des biografischen schreibens an bestimmte ereignisse in ihrer kindheit erinnern, andere dazu aufrufen, diese mit ihnen in der digitalen welt zu teilen. zum einen sind die erinnerungen meist verschieden, zum anderen ergeben sich soziale kontakte zu menschen mit ähnlichen erinnerungen. der austausch regt zur größeren detailgenauigkeit bei den erinnerungen an.

schwieriger wird es, die älteren generationen anzuregen, sich ins web zu trauen. es gibt eine große differenz bei der internetnutzung zwischen den jungen und den älteren generationen. es ist zwar zu verzeichnen, dass immer mehr ältere das internet nutzen, doch auch die art und weise der nutzung unterscheidet sich gehörig von den jüngeren generationen. gerade die sozialen netzwerke werden eher von jüngeren menschen genutzt. an diesem punkt wäre also noch aufklärungsarbeit zu leisten.

doch langfristig könnte man sich zum beispiel die koppelung von schreibgruppen zum biografischen schreiben, computerkursen bei bedarf und der anregung, selber ein netzwerk zu gründen, vorstellen. Weiterlesen