Tagesarchiv: 4. Februar 2011

selbstbefragung (80) – unsicherheit

die fragebögen zur selbstbefragung versuche ich unter rubriken zu bündeln. dieses mal geht es um die „unsicherheit„.

  • in welcher situation haben sie sich zuletzt unsicher gefühlt?
  • was verunsichert sie am meisten?
  • wann verunsichern sie andere menschen?
  • schämen sie sich für ihre unsicherheiten? warum?
  • in welchen bereichen ihres lebens haben sie im laufe der zeit selbstsicherheit hinzugewonnen? beschreiben sie.
  • wie gehen sie mit der unsicherheit anderer menschen um?
  • ab wann wird die unsicherheit anderer für sie anstrengend? warum?
  • von wem lassen sie sich zur zeit gern verunsichern?
  • was gibt ihnen selbstsicherheit? beschreiben sie.
  • wann geht ihnen coolness anderer gehörig auf den keks?
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schreibpädagogik und technik

je mehr menschen sich der technischen entwicklungen des computers öffnen und je öfter sie mit dem computer arbeiten, um so mehr raum muss das schreibwerkzeug computer in schreibgruppen thema werden. die technische entwicklung ist chance und fluch zugleich für das arbeiten mit gruppen.

als chance kann man es verstehen, dass abseits der gruppentreffen ein austausch von feedbacks und texten ganz einfach möglich wird. man muss auf der eigenen homepage den teilnehmerInnen von schreibgruppen nur eine plattform und ein forum einrichten. oder man tauscht eine mailliste aus, damit die teilnehmerInnen schnell und einfach miteinander in kontakt treten können. so können texte, die nach dem feedback in der gruppe noch einmal überarbeitet wurden, weitergeleitet werden. es können zusätzliche informationen oder veranstaltungshinweise mit einem newsletter an andere versendet werden.

noch einen schritt weiter geht die möglichkeit, relativ einfach, verfasste texte aus der schreibgruppe in die welt zu streuen und zu veröffentlich, dadurch, dass man sie ins internet stellt. doch dazu müssen entweder die teilnehmerInnen der schreibgrupp im umgang mit dem computer versiert sein oder die leitung der gruppe muss die zusätzliche arbeit übernehmen. aber es lohnt sich, um die arbeit der gruppe zu dokumentieren und letztendlich auch andere menschen zum schreiben zu animieren.

der fluch der technischen entwicklung kommt jedoch auch nicht zu kurz, bei solchen aktionen mit schreibgruppen. das fängt schon beim tippen der handgeschriebenen texte an. da meist alle teilnehmerInnen sehr verschiedene computer, betriebssysteme und schreibprogramme haben, muss man sich möglichst schnell auf textformate einigen, die alle öffnen können. dann ist der zugang zum internet für viele mit fragen verbunden, die browser sind verschieden, etliche funktionen oft unbekannt und die anleitung zur angemessenen umsetzung verbraucht zeit, die die gruppe lieber zum schreiben nutzen würde.

man kann heute nicht voraussetzen, dass die teilnehmerInnen von schreibgruppen sich auf einem annähernd gleichen niveau im umgang mit dem computer befinden. Weiterlesen