Tagesarchiv: 25. Februar 2011

vorschläge für den grimme-online-award jetzt einreichen!

und wenn ich schon gerade bei der nutzerfreundlichkeit bin. schlagen sie doch einfach die homepage, die ihnen am besten gefällt, die sie am brauchbarsten, spannendsten oder buntesten finden, für den grimme-online-award vor.

ich habe hier schon einige websites vorgestellt, die in den letzten jahren preise beim grimme-online-award gewonnen haben. der digitale ableger des grimme-preises bietet immer wieder eine tolle auswahl bei den preisträgern an. es können aber nur die seiten prämiert werden, die auch bekannt sind und vorgeschlagen wurden. und hier darf ruhig erst einmal der persönliche geschmack regieren.

ob die jury dann dem vorschlag folgt, das kann man nicht wissen. aber je toller sie eine seite finden, um so wahrscheinlicher ist es, dass auch anderen menschen diese homepage gefällt. darum keine hemmungen, ihre vorschläge können hier bis 15ten märz eingereicht werden: http://www.grimme-institut.de/html/index.php?id=1192 .

und dann wird es spannend!

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„don´t make me think!“ von steve krug – ein buchtipp

homepage, blogs und andere webauftritte werden gemacht, damit möglichst viele menschen einen blick darauf werfen. man geht nicht an die öffentlichkeit, um nicht wahrgenommen zu werden. alle macherInnen von webauftritten freuen sich, wenn sie verlinkt, kommentier, zitiert oder besucht werden. nicht ohne grund werden im hintergrund ständig statistiken geführt, werden weltweit rankings von homepages erhoben und wird die verweildauer festgestellt.

menschen lassen sich im internet auf verschieden arten anlocken. doch im vordergrund steht neben dem inhalt die usability (anwenderfreundlichkeit), die die besucher (user) bindet und weiterlesen lässt. wir menschen sind schon beim layout von zeitungen kritisch, aber laut untersuchungen bei homepages noch viel kritischer und ungeduldiger. baut sich eine seite langsam auf, finde ich nicht die sachen, die mich interessieren, bleibe ich meist auch nicht lang und komme wahrscheinlich nie wieder. das möchte kaum jemand.

schon vor etlichen jahren ist ein buch erschienen, das hilfe gibt bei der gestaltung einer website, um die anwenderfreundlichkeit zu erhöhen. steve krug hat das buch „don´t make me think! – web usability – das intuitive web“ veröffentlicht. und das buch hat, im gegensatz zu den schnellen technischen entwicklungen, nichts an aktualität verloren. wir bewegen uns genaus sprunghaft, unklar und überfliegend durch das große virtuelle netz, wie damals. steve krug greift all die vielen bedürfnisse der user auf und versucht eine grafische und strukturelle umsetzung zur befriedigung der bedürfnisse vorzuschlagen.

da aber auch er nicht sicher weiß, was, welcher besucher auf welcher homepage haben und erleben möchte, bietet er eine vorgehensweise zum testen der usability an, die jeder mensch durchführen kann. es war auch nach beinahe drei jahren intensiver weberfahrung noch einmal spannend, die aspekte der nutzerfreundlichkeit so geballt beschrieben zu bekommen. da schaut man seine eigenen seiten ganz anders an. da fragt man sich noch stärker, was möchten meine leserInnen eigentlich hier finden? und man ändert manches ein wenig.

der autor unterwirft auch das buch der nutzerfreundlichkeit. er formuliert kurz, knapp und sehr verständlich, wie man eine homepage umgestalten kann, damit sie noch angenehmer beim besuch wirkt. blog-software kommt vielen positiven kriterien schon sehr nahe. doch auch hier kann der blick noch intensiver werden. für menschen, die ihren webauftritt für die nutzer interessant machen möchten, kann ich dieses buch nur empfehlen. testen sie ihre vorstellungen einer guten seite bei anderen, sie werden erstaunt sein. die deutschsprachige zweite auflage des buches ist bei redline in heidelberg 2006 erschienen. ISBN 978-3-8266-1595-5

web 2.51 – schreibMut-blog

auch diese jahr schreiben wieder erstsemersterInnen des berufsbegleitenden masterstudiengangs „biografisches und kreatives schreiben“ der alice-salomon-hochschule berlin in ihrem eigenen blog. und auch dieses mal sind die text, die von den studierenden angeboten werden ganz anders. es zeigt sich abermals: wird die weltöffentlichkeit betreten, dann ergibt sich eine große palette an ideen und kreativen umsetzungen.

vorgaben gibt es keine, die gestaltung ist frei. einfach nur einmal für sich das bloggen ausprobieren. danach kann man zum schluss kommen, „meines ist das nicht“. aber man kann auch entscheiden, ich habe noch mehr schriftliches, das ich der öffentlichkeit präsentieren möchte. nun weiß man, wie es geht. spannend an dieser erfahrung ist, die ich hier im schreibschrift-blog auch im rahmen des studiengangs das erste mal gemacht habe, dass man mehr darüber nachdenkt, was man anderen mitteilen möchte.

sonst bewegt man sich in diesem fernstudiengang auf einer geschützten lernplattform, schreibt sich gegenseitig texte und feedbacks mit menschen, die man immer näher kennenlernt. doch dieses mal schreibt man für ein anonymes publikum. wer die erfahrung vorher noch nicht gemacht hatte, verlegt sich das erste mal selber. ganz gelassen ist dabei kaum jemand. (nur die freunde und freundinnen von facebook etc. kennen den zustand, öffentlicher zu werden.)

es kann gern mal nachgelesen werden im schreibMut-blog, auch bei lust kommentiert werden, unter http://schreibmut.wordpress.com . viel spaß.