Tagesarchiv: 2. März 2011

„die schreibfitness-mappe“ von ulrike scheuermann wird vorgestellt – ein veranstaltungstipp

zwei bücher sind diesen monat neu erschienen: „die schreibfitness-mappe“ von ulrike scheuermann und „erfolgreich als sachbuchautor“ (aktualisierte neuauflage) von oliver gorus. und beide stellen ihr jeweiliges buch gemeinsam in der „urania“ in berlin vor. unter dem motto „so werden sie sachbuchautor“ geben sie einen einblick in ihre ideen und ratschläge, welche schritte hilfreich und notwendig sind, um zu einer veröffentlichung zu gelangen.

es fängt an bei den fragen, wie man überhaupt sein thema findet, wie man aufbaut, strukturiert, in einen schreibfluss kommt, den richtigen verlag findet und seine veröffentlichung organisiert. in der veranstaltung zeigen literaturagent und schreibcoach, wie es geht. sicherlich hilfreich für alle, die schon die seit langem denken, sie hätten da sachinformationen, die auch für die öffentlichkeit interessant sein könnten. und die denken, sie würden auch gern ein wenig geld mit einem sachbuch verdienen (und wollen nicht noch ihre veröffentlichung selber bezahlen).

die veranstaltung findet am dienstag, den 15ten märz um 19.30 uhr statt. kartenreservierung und veranstaltungsdaten sind hier zu finden: http://www.urania.de/programm/2011/f324/ .

wortklauberei (66)

„eine entscheidung der konsequenz“

tja, was will uns der redner damit sagen? es war jemand konsequent und hat deshalb eine entscheidung getroffen? oder die konsequenz an sich trifft entscheidungen, ob man will oder nicht? doch wo kommt die konsequenz dann her? wabert sie frei schwebend durch den raum und erwischt einen, wenn man es gerade nicht erwartet?

wahrscheinlich wollte der redner genau diese vage haltung vermitteln. denn „eine entscheidung der konsequenz“ nannte gestern herr westerwelle den rücktritt von herrn guttenberg. wichtig war wohl nur, dass in dem satz die zwei worte „entscheidung“ und „konsequenz“ auftauchen. denn man ist sehr bemüht, das bild aufrecht zu erhalten, dass der ehemalige verteidigungsminister ein sehr konsequenter mensch ist. und dass er „respekt“ verdient.

tschuldigung, verstehen sie nicht auch etwas anderes unter konsequenz, unter logischer folgerung, schlussfolgerung, auswirkung, effekt, ergebnis …? nämlich nicht zwei wochen zu warten, bis man dann die schlussfolgerung zieht, die man schon vorher hätte ziehen können. im deutschen versteht man nämlich unter „konsequent sein“, auch eine gewisse direktheit und beharrlichkeit, die nicht lang herum laviert und nicht häppchenweise eingeständnisse produziert.

aber wenn man etwas „eine entscheidung der konsequenz“ nennt, dann kann man auch so schön alle kritiker als „neider“ oder „scheinheilige“ bezeichnen. und so verkehrt man den diskurs um das wissenschaftliche arbeiten in einen diskurs um menschliche charakterzüge und zollt dem zögerlichen respekt, da die worte es suggerieren, dass hier jemand logischen prinzipien gefolgt, die andere in frage stellen. da gab es aber keine logik, da gab es angst, zögern und unsicherheit, wenn man dann schon personalisieren möchte. aber eigentlich reicht einfach nur der blick auf die juristische handhabung falscher angaben in einer doktorarbeit und schon wird die konsequenz klar. so einfach kann die welt ohne formulierungen sein, die kein mensch versteht.

liste (27) – freizeit

wer lust hat, kann sich diese seite ausdrucken und ausfüllen. ich schlage listen vor, die einem vielleicht einen überblick zu verschiedenen themen der eigenen lebensgeschichte geben können. dieses mal geht es um die „freizeit„.

wenn ich mal richtig faul bin, dann verbringe ich meine freizeit am ehesten mit:

diese dinge rauben mir meine freizeit:

ich schütze meine freizeit am besten, indem ich folgendes tue:

meine liebsten hobbys:

mit diesen menschen verbringe ich am liebsten meine freizeit: