Pecha Cucha: Open Mic und Poetry Slam haben Verwandtschaft!

Schon mal was von Pecha Cucha gehört? Es handelt sich um eine Art Powerpoint –Open Mic. Die Idee zum Pecha Cucha hatte ein Architekten -Paar (Klein Dytham Architecture) aus Tokyo. Es bedeutet sinngemäß „wirres Geplapper“. Mit Pecha Cucha können alle, die Lust haben, ihre Ideen, Projekte und Erkenntnisse vor einem Publikum präsentieren. Kreative, Wissenschaftler und Projektgruppen, Bürgerinitiativen, auch Unternehmer nutzen die Bühne als Speakers Corner. Nur gemütlicher als Marble Arch unter freien britischen Himmel, ist der Festsaal Kreuzberg in Berlin oder das Atelier Colonia in Köln alle mal!

Die Spielregeln sind einfach: Jede Präsentation besteht aus 20 Bildern, die jeweils 20 Sekunden zu sehen sind. Die Reihenfolge der Bilder legt der/die Vortragende fest, die Bilder wechseln aber automatisch. Jeder Vortrag dauert genau 6 Minuten und 40 Sekunden. Auf „You Tube“ sind schon einige Vorträge zu sehen. Man kann auch die deutsche Pecha Kucha Webseite http://pechakucha.de nach Präsentationen durchwühlen.

Wie wäre es mit einem Pecha Kucha zum Kreativen Schreiben, über Schreibprojekte, Impulse und Ideen?

…welche publikumswirksamen Titel gäbe es wohl, damit das Kreative Schreiben so wie „Steigerung des persönlichen Energiehaushalts durch Gummistiefel“ oder “Porno rettet den Regenwald“ auf der Bühne die Häkelfraktion endgültig aus den Köpfen aller katapultiert? Clustern? Ein Freewriting gefällig? Gibt´s Inspirierte aus der Schreibszene?

HuHu!

Hallo?

(von Sabine Samonig)

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