schreibidee (262)

es ist die zeit der blüte, der feierlichkeiten und vor allen dingen der blumensträusse. es wird geheiratet, konfirmiert, gefirmt oder einfach nur zum grillfest geladen. und zu all diesen anlässen werden gern bunte blühende gebinde mitgebracht. das angebot in den läden und beeten an blühenden pflanzen scheint zur zeit unerschöpflich und bietet anlass zu „blumenstrauss-geschichten“ anzuregen.

zu beginn werden die schreibgruppenteilnehmerInnen aufgefordert, ihre lieblingsfarbkombination zu erstellen. welche farben gefallen ihnen am meisten. damit dies nicht in einem malkurs endet, sollen für die jeweiligen farben (maximal 5) kleine eigenschaftszuschreibungen von fünf zeilen verfasst werden.

anschließend wählt man blumen aus, die diese farben vertreten. dazu kann entweder das internet, diverse pflanzenführer oder auch das floristische wissen einzelner teilnehmerInnen genutzt werden. so gibt es zum beispiel rosen und gerbera in sehr verschiedenen farben. auch pflanzen weisen einen eigenen charakter auf. zu jeder pflanze soll von den schreibenden jeweils eine halbseitige charakterstudie verfasst werden.

nun haben die schreibgruppenteilnehmerInnen alle zutaten zu ihren sträussen beisammen. die kurzen texte sollen in einer geschichte zusammengebunden werden. es geht nicht darum die charakteristiken der farben und pflanzen zu vereinen, sondern eine passende geschichte zu verfassen, die den strauss versinnbildlicht. die charakterstudien dienen nur der anregung. anschließend werden die geschichten vorgelesen und im feedback geklärt, ob der strauss passend erscheint.

aus den geschichten und den charakteristiken können nun noch „blumenstrauss“-haikus verfasst werden, die in kurzer knapper umschreibung das gebinde darstellen. und als abschluss können alle teilnehmerInnen, wenn sie möchten, in einen blumenladen gehen, um sich ihren jeweiligen strauss binden zu lassen. dieser kann dann mit der geschichte zusammen verschenkt werden. natürlich lässt sich dies auch noch später nachholen oder umgekehrt praktizieren (erst einen strauss binden lassen und dann eine geschichte dazu schreiben). die empfängerInnen der sträusse wird es freuen, eine passende geschichte zu erhalten, denn die verblüht nicht so schnell.

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