Tagesarchiv: 18. Juli 2011

liste (59) – erfolg

wer lust hat, kann sich diese seite ausdrucken und ausfüllen. ich schlage listen vor, die einem vielleicht einen überblick zu verschiedenen themen der eigenen lebensgeschichte geben können. dieses mal geht es um den „erfolg„.

meine grössten beruflichen erfolge:

meine grössten privaten erfolge:

misserfolge, an die ich ungern zurückdenke:

misserfolge, an die ich gern zurückdenke:

darin wäre ich gern noch erfolgreich:

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selbstbefragung (112) – erfolg

die fragebögen zur selbstbefragung versuche ich unter rubriken zu bündeln. dieses mal geht es um den „erfolg„.

  • womit hatten sie in ihrem leben am meisten erfolg? beschreiben sie.
  • nein, ich meinte nicht ausschließlich beruflich, ich meinte auch ihr privatleben. also noch einmal: womit hatten sie privat am meisten erfolg? beschreiben sie auch hier.
  • was verstehen sie unter „erfolgreich sein“?
  • und wer ist für sie maßstab beim erfolg?
  • können sie ihren erfolg genießen? warum?
  • hat ihnen jemand bei ihren erfolgen geholfen? wer?
  • welche erfolge möchten sie noch erleben? warum?
  • was tun sie, um in ihren augen „erfolgreich“ zu sein? beschreiben sie.
  • brauchen sie ständig erfolge?
  • wie wäre ihr leben verlaufen, wenn sie an dem ihnen wichtigsten punkt erfolglos gewesen wären? spielen sie dies in gedanken durch.

wissenschaftliches schreiben und kommunikation

beim wissenschaftlichen schreiben gibt es zwei kommunikationsebenen: zum einen die kommunikation mit den betreuenden und bewertenden lehrenden und zum anderen die mit den leserInnen. beide ebenen können sehr unterschiedlich genutzt werden. es gibt auch beim wissenschaftlichen schreiben wenige verallgemeinerbare elemente. wahrscheinlich wird der aufschrei bei manchen leserInnen nun groß sein und der widerspruch erhoben: gerade das wissenschaftliche schreiben hat sehr klare kriterien, wie zu schreiben ist.

letztendlich sind dies meist formale kriterien und es sind vorstellungen, was unter wissenschaftlichem arbeiten zu verstehen ist. so gehört zum wissenschaftlichen arbeiten, dass ich behauptungen begründen und belegen können muss. um diese formen des arbeitens kommt man nicht drumherum, da es sonst nicht mehr wissenschaftlich ist. aber wie ich meinen eigentlichen „stoff“ oder „forschungsgegenstand“ rüberbringe, das ist eine ganz andere sache. das wissenschaftlich schreiben kann mit den leserInnen kommunizieren. leider kommt dies viel zu selten vor.

es wird in deutschland weiterhin viel mehr wert auf die statistiken, die messergebnisse und die korrekten berechnungen gelegt, als auf die eigentliche basis der wissenschaften: den diskurs. forschungen und wissenschaften leben davon, dass man sich über die ergebnisse austauscht und gedanken weiterentwickelt. dies geht aber nur, wenn andere mich und meine texte verstehen. beim wissenschaftlichen schreiben sollte man im gegensatz zum kreativen schreiben ruhig die leserInnen mitdenken, wenn man seine texte und arbeiten verfasst. kann das jemand anderes verstehen, der sich nicht so mit der materie auskennt, wäre eine frage. oder: sind meine eigenen positionen klar abgegrenzt von vorausgesetzten erkenntnissen und dem aktuellen forschungsstand?

so lang wissenschaftliches schreiben die eigenen fachtermini nicht verlassen kann, so lang distanziert sich wissenschaft von der allgemeinverständlichkeit und von einem diskurs, an dem alle interessierte teilnehmen können. die fachsprache ist auch ein versuch andere von der kommunikation auszuschließen. die krux bei der sache: es gibt kaum orte, an denen man lernen kann, wie texte verständlicher werden. womit ich auch schon bei der kommunikation mit den betreuenden lehrenden bin.

die hochschulen und bildungseinrichtungen sind personell weiterhin schlecht ausgestattet: zu große seminare, zu viele prüflinge pro lehrende, zu wenig zeit für betreuungsgespräche. man kann nur empfehlen, Weiterlesen