Tagesarchiv: 11. September 2011

schreibboutique christof zirkel – jetzt neu!

schreibboutique christof zirkel – denn schreiben zieht an“ – unter diesem motto ist meine neue homepage online gegangen. der startschuss für mein neues professionelles schreibpädagogisches angebot mit allem drum und dran in berlin ist gefallen. seit über drei jahren betreibe ich den schreibschrift-blog als hobby. nun war es an der zeit, aus dem hobby einen beruf zu machen (da sind die lehraufträge zum „schreiben am computer“ ja schon ein erster schritt gewesen).

mein angebot als freiberuflicher dozent für schreibpädagogik umfasst erst einmal die möglichkeit, mich für seminare rund um das schreiben zu beauftragen. info unter: http://schreibboutique.de/seminare/ .

sind dann die passenden geschäftsräume gefunden, wird das angebot um zwei weitere schwerpunkt erweitert: schreibberatung für akademikerInnen und menschen in sozialen berufen. außerdem noch schreibgruppen zu biografischem schreiben. dabei werde ich meine kenntnisse aus über 12-jähriger beratungserfahrung in einer niedrigschwelligen psychosozialen beratungsstelle und meine erfahrung im organisieren und gestalten von schreibgruppen und fortbildungen einbringen.

schon jetzt stehe ich für fragen und informationen zur verfügung. die homepage soll ein übriges leisten, um einen überblick über die professionellen möglichkeiten im bereich der schreibpädagogik zu geben. im zusammenspiel mit diesem blog hier, erweitert sich das spektrum der informationen noch um einige aspekte. schauen sie doch einfach mal vorbei unter: http://schreibboutique.de . neben dem schreibschrift-blog hier, wird auch dort beständig neues zu entdecken sein!

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schreibberatung und trinken

der mensch verdurstet schneller, als dass er verhungert. also, sollten sie schreibberatung durchführen, stellen sie ihren klientInnen immer ein getränk zur verfügung 😉

nein, spaß beiseite, es geht mir um eine der größten schwierigkeiten in unseren gesellschaften, den alkoholkonsum. im zusammenspiel mit dem schreiben spielt alkohol eine zwiespältige rolle: es gibt wie in jeder berufsgruppe unter den schreibenden ebenso suchtkranke, wie unter anderen gruppen. und doch schreibt es sich für manchen erst einmal flüssiger und unverkrampfter, wenn man etwas alkohol konsumiert hat.

das wird erst dann ein problem, wenn man nur noch mit hilfe des alkohols schreiben kann. in diesem moment wird ein teufelskreis beschritten, der schwer zu durchbrechen ist. die schreibberatung kann das alkoholproblem nicht lösen, das ist eine therapeutische aufgabe. aber die schreibberatung kann kein blatt vor den mund nehmen. eine der größten schwierigkeiten von alkoholikerInnen besteht darin, dass ihr persönliches umfeld zu lang die augen vor den tatsachen verschließt und nicht offen kommuniziert.

aber stellen sie sich mal vor, sie haben jemand ratsuchenden vor sich sitzen, der unter großem beruflichen druck steht und sie aufsucht, da er oder sie in ihrem beruf mit dem schreiben nicht gut klarkommt. nun kristallisiert sich im laufe der selbstreflexionen über den eigenen schreibprozess heraus, dass das schreiben mit alkohol besser klappt als ohne. dann fragen sie nach, ob das immer so sei.

bieten sie alternativ ein paar schreibtechniken an, um in den schreibfluss zu kommen. lassen sie die ratsuchenden die techniken ausprobieren und fragen sie nach, ob nun das schreiben ohne alkohol nicht auch möglich sei. erklärt jemand, nein, das würde so nicht klappen, dann wäre die direkte frage, ob der alkohol in anderen stressigen oder angst verursachenden situationen auch eine lösung biete, Weiterlesen