Monatsarchiv: Oktober 2011

wissenschaftliches schreiben und comic

die wissenschaften sind meist eine recht ernste angelegenheit und nicht unbedingt ein ort des humors. doch die wissenschaften sind auch orte, an denen sich menschen begegnen, an denen skurrilitäten blühen und gelebt werden. nicht ohne grund gibt es eine menge filme über verschrobene wissenschaftlerInnen, deren forschungsgebiete oder arbeitsweisen mehr als unkonventionell sind. wer einmal an hochschulen war, der kennt die mischung aus kognitiver brillanz und organisatorischem chaos. wer schon einmal an abschlussarbeiten saß, der weiß von der qual, einen eigenen forschungsansatz in einem sehr intellektuellen umfeld zu verfolgen.

darum gibt es wissenschaftliches schreiben nicht nur als schreibdidaktische oder schreibpädagogische fragestellung, sondern die unterhaltsame comicreihe von jorge cham, die seit vielen jahren in us-amerikanischen zeitungen erscheint, die inzwischen verfilmt wurde und die im internet zu finden ist. der name der reihe lautet „Piled Higher and Deeper“ (PhD = ist in englischsprachigen ländern der wissenschaftliche doktorgrad in fast allen fächern und der höchste abschluss des postgraduiertenstudiums (wikipedia)).

den witz (oder auch die reale abbildung von gegebenheiten) versteht man am ehesten, wenn man selber einmal an wissenschaftlichen abschlussarbeiten und forschungsprojekten saß. das archiv der homepage ist groß, sehr groß, und die comicstrips beziehen sich nur teilweise aufeinander. also eine datenbank zum stöbern nach passenden darstellungen des eigenen wissenschaftlichen schreibens. und wenn man gerade in einer schreibkrise bei der abschlussarbeit steckt, dann kann man vielleicht einen eigenen comic über sein forschungsthema verfassen (und schon befindet man sich wieder im wissenschaftlichen schreiben, wenn auch verkürzt). die seite ist zu finden unter: http://www.phdcomics.com/comics.php .

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kreatives schreiben und sport

das so genannte „sommermärchen“ oder „das wunder von bern“ sind im cineastischen bereich versuche, den sport für die unterhaltung zu gewinnen. im film lassen sich spannende wettkämpfe und konkurrenzen gut umsetzen. in der literatur gelingt dies sehr viel schwerer. es wird irgendwann trist, einen spielzug um den anderen erklärt zu bekommen. zudem haben schriftstellerInnen anscheinend eine geringere affinität zum sport als journalistInnen und filmemacherInnen.

und doch bietet der sport für geschichten genug stoff. dies lässt sich auch beim kreativen schreiben berücksichtigen, wenn man möchte. so kann man mit einer schreibgruppe zum beispiel ein sportliches ereignis besuchen und anschließend darüber schreiben, so wie man es sonst mit theateraufführungen und museumsbesuchen macht. man kann sportlerInnen in gruppen einladen und lässt sie über ihre lebensgeschichte berichten, über das leben mit dem leistungssport zum beispiel.

im krimi taucht der sport häufiger auf, wenn es um neid, missgunst oder chemische zusatzstoffe zur leistungssteigerung geht. doch der sport bietet mehr. er bietet einen der orte, an denen soziale kontakte geknüpft werden, eine der freizeitvergnügungen, denen viele menschen folgen. warum nicht ein dreiecksverhältnis in den badminton-club oder in den handballverein verlegen? warum nicht die ver“körperung“ im sportstudio in eine geschichte des alterns integrieren?

je stärker unsere gesellschaft den perfekten körper von uns erwartet, je größer der wert eines solchen körpers eingeschätzt wird und karrierechancen erhöht, desto häufiger wird sport in Weiterlesen

eine neue suchhilfe für den „schreibschrift-blog“

da die 2000 posts das suchen innerhalb des blogs ein wenig unübersichtliche machen (auch wenn die internet-suchmaschinen recht freundlich zu mir sind), habe ich hier eine neue suchhilfe seite eingerichtet. zu finden ist sie entweder über den reiter oben auf der homepage „suchhilfen für den blog“ oder über den link: https://schreibschrift.wordpress.com/suchhilfe-fur-den-blog/ .

zu den hauptkategorien dieses blogs habe ich sammlungen der suchbegriffe erstellt. dies soll es erleichtern, spezielle fragestellungen und themen unter den vielen posts zu finden. die folgenden unterseiten listen alle vorkommenden begriffe auf:

biografisches schreiben

kreatives schreiben

schreibberatung

schreibpädagogik

web 2.0

wissenschaftliches schreiben

ich hoffe, dadurch lässt sich die suche ein wenig erleichtern.
viel spaß beim lesen,

christof zirkel

mein computer und ich – eine umgangslehre (01)

eine neue rubrik in diesem blog, die ich in nächster zeit füttern möchte. es geht um den bezug zum eigenen computer, zum internet oder zur digitalen welt überhaupt. denn inzwischen befinden sich in vielen geräten kleine computer und wir verlagern viele unserer tätigkeiten zur arbeit mit dem computer hin. dies kann unsere haltung und unser denken beeinflussen. wir alle sind aufgefordert, einen umgang mit der digitalisierung zu finden. das scheint manchmal leichter gesagt als getan. darum sollen hier einzelne aspekte zum umgang mit computern und ihren ablegern betrachtet werden. angeregt wurde diese rubrik durch diskurse im seminarabschnitt „schreiben am computer“ im rahmen des studiengangs „biografisches und kreatives schreiben“ an der alice-salomon hochschule in berlin.

bedeutung

computer haben eine bedeutung, eine gesellschaftliche bedeutung, die über verschiedene wege vermittelt wird: über medien, in schulen, durch erziehung und durch die politik im weiteren sinne. computer werden inzwischen für unentbehrlich zur aufrechterhaltung unseres lebens erklärt. würden alle computer ausfallen, wären wir laut diverser vermutungen nicht mehr fähig, unseren alltag aufrechtzuerhalten. allein darüber erhalten computer eine hohe bedeutung.

doch es gibt noch mehr vorstellungen, was ein computer sein sollte. von manchen stellen wird formuliert, ein computer sei wie ein verlängerter arm des menschen. ein computer sei dadurch mehr als ein reines werkzeug, es stelle sich im laufe der zeit eine beziehung zwischen mensch und maschine ein. transportiert wird diese botschaft vor allen dingen durch die werbung und das internet. denn plötzlich wird der computer zu einem mitarbeiter bei der erstellung der sozialen kontakte zu anderen menschen. biografien werden ins internet transportiert um sie zu archivieren und ein leben lang zu bewahren.

der computer kommuniziert per rückmeldungen, fragen und vorschlägen mit einem. er sucht aus texten abschnitte heraus, er verbindet automatisch mit anderen geräten oder anbietern, er kontrolliert abläufe und vieles mehr. natürlich ist allen bewusst, dass der computer nur das macht, was ihm menschen einprogrammiert haben. aber im alltäglichen umgang erscheint der computer immer öfter als autonom handelndes wesen. darum finden interaktionen zwischen mensch und maschine statt, die über das übliche maß hinausgehen.

es gibt untersuchungen, die zeigen, dass menschen teilweise sehr emotional auf die maschinellen prozesse des computers reagieren. manch einer spricht mit seiner maschine und andere agieren ihre wut am gerät aus. dass dies so ist, hängt mit der großen bedeutung des computers zusammen. und es hat folgen: reaktionen auf lücken, fehlfunktionen oder verbindungsunterbrechungen sind nicht selten sehr emotional. menschen fühlen sich persönlich angegriffen. sie trennen nicht mehr zwischen einer maschinellen fehlfunktion und menschlicher verantwortung. entweder werden betreiber, herrsteller und administratoren persönlich angegangen oder es wird eine verteidigungshaltung eingenommen, wie wenn man von einem anderen menschen angegriffen würde.

bekommt das fahrrad einen platten, würde man sicherlich nicht den hersteller des rades dafür verantwortlich machen (nur wenn es schon platt ausgeliefert würde), aber man würde auch nicht beständig die schuld im eigenen fehlverhalten suchen oder sich von außenstehenden zuschreiben lassen. doch beim computer mutiert über die gesellschaftliche bedeutung jede fehlfunktion zu einem persönlichen versagen des einen oder anderen menschen. hier lohnen ein schritt zurück und blick aus der distanz. der umgang mit digitalen geräten entspannt sich ab dem moment enorm, ab dem klar differenziert wird zwischen technischen fehlfunktionen und persönlichem fehlverhalten. dies sollte man sich immer wieder vor augen führen, wenn man das ding gerade „aus dem fenster werfen“ möchte.

selbstbefragung (125) – sport

die fragebögen zur selbstbefragung versuche ich unter rubriken zu bündeln. dieses mal geht es um den „sport„.

  • sport ist mord – oder? was ist sport für sie? beschreiben sie.
  • wann haben sie zum letzten mal sport gemacht?
  • wie war der sportunterricht in der schule für sie?
  • welche sportarten machen sie? benennen sie.
  • welche sportarten würden sie gern noch machen? benennen sie.
  • wie weit sind sie bereit, sich beim sport zu quälen?
  • wie überwinden sie ihren inneren schweinehund, wenn sie eigentlich keine lust auf sport haben?
  • schauen sie sport im fernsehen oder im internet an? warum?
  • was denken sie über sportliche wettkämpfe?
  • haben sie schon einmal an sportlichen wettkämpfen teilgenommen? warum?

schreibpädagogik und weinen

es kann auch in schreibgruppen vorkommen, dass teilnehmerInnen in tränen ausbrechen. entweder, da sie texte über ereignisse verfasst haben, die ihnen sehr nahe gehen, oder, da sie sich durch rückmeldungen und kritiken sehr angegriffen und hilflos fühlen. dieser starke ausdruck von gefühlen kann andere teilnehmerInnen erschüttern und verunsichern. in diesen momenten ist die schreibgruppenleitung als ausgleichendes moment gefragt.

es geht vor allen dingen darum, in einer gruppe auch raum für emotionale ausdrücke zu geben. kein mensch ist davor geschützt, dass ein eigener text oder einer von jemand anderem so berührt, dass die tränen fließen. wichtig scheint mir, dass diese reaktion zwar beachtet aber nicht überbewertet wird. es ist für teilnehmerInnen unangenehm, wenn sich beim weinen alle anderen teilnehmerInnen auf sie stürzen, versuchen sie zu trösten und gute ratschläge haben.

die schreibguppenleitung sollte kurz unterbrechen, nachfragen ob sie weiterlesen wollen, wenn sie bei eigenen texten weinen, oder nachfragen, ob sie den raum verlassen wollen, wenn sie bei texten von anderen schreibgruppenteilnehmerInnen weinen. dann sollte aber im normalen vorgehen weiter verfahren werden. zu viel aufmerksamkeit in solchen momenten gibt dem weinen schon wieder den beigeschmack Weiterlesen

web 2.74 – UbuWeb – empfehlung, empfehlung!!!

eine perle, eine wirkliche perle im internet. manchmal braucht man eine ganze zeit, bis man seiten im web findet, die vieles von dem, was man empfohlen hat, in den schatten stellt. „ubuweb“ ist so eine homepage, ach was, ein ganzes netzwerk, das formen des möglichen (medialen) ausdrucks bündelt, die man selten im netz sieht.

hier haben menschen vor jahren angefangen, dadaistisches und surrealistisches, erst aus der literatur und sich inzwischen immer weiter ausbreitend, zu sammeln und allen zugänglich zu machen. ihr ziel: avantgarde eine plattform im netz zu bieten. angefangen hat es wohl mit visueller poesie, mit konkreter poesie und mit lautpoesie. inzwischen geht es um viel mehr: filme, musik, „sound“, „conceptual writing“ und vor allen dingen, kostenfreies zur verfügung stellen, ohne werbung und ohne ambitionen, geld zu verdienen. genauer erklärt wird das konzept in den mehrsprachigen „faqs“.

der titel der seite bezieht sich auf das theaterstück „könig ubu“ von alfred jarry, das von surrealisten und dadaisten gefeiert wurde. aber es handelt sich um keine homepage über alfred jarry. man findet dort eher soundcollagen, performances, digitale avantgarde-zeitschriften, eine dokumentation über marshall mcluhan, frühere filme von rosa von praunheim, lesungen als mp3-dateien und vieles mehr.

eine seite zum entdecken und stöbern, die ich allen, die freude am unklaren, schrägen und spielerischen haben, nur empfehlen kann: http://www.ubu.com .

schreibgruppen selber gründen – die zusammenfassung

10 hinweise, was man beachten und entscheiden muss, wenn man eine schreibgruppe selber gründen möchte, habe ich hier veröffentlicht. sie geben nur einen ausschnitt der fragestellungen, mit denen man beschäftigt sein wird, wieder. aber sie können den weg in eine gruppengründung eventuell erleichtern und klarer machen.

darum seien die 10 tipps hier noch einmal als links gebündelt. und sollte es weitere anregungen oder gedanken zur schreibgruppengründung geben, werde ich sie hier gern veröffentlichen. wie schon geschrieben, mehr als ein überblick wird es nicht sein. viel spaß beim gründen.

christof zirkel

schreibgruppen selber gründen:

01 die eigene rolle festlegen

02 werbung

03 organisation

04 ort

05 rhythmus / zeit

06 teilnehmer_innen

07 (schreib)gruppenleitung

08 geld / kosten

09 gruppen und konflikte

10 ergebnisse

wortklauberei (84)

„flexiquote“

zur zeit gebiert die politik einen skurrilen begriff nach dem anderen. psychologisch gedeutet könnte man schreiben, es ist wohl eine zeit der unsicherheit und des nicht weiter wissens, denn sonst müsste man nicht so viel mit wortschöpfungen kaschieren. gerade ist es der quotenkampf um frauen in den führungsetagen der unternehmen. da man den herren der führung nicht zu nahe treten möchte, jedenfalls die aktuell dafür zuständige ministerin, fordert sie keine „frauenquote“, sondern eine „flexiquote“.

doch flexiquote ist abermals ein widerspruch in sich. eine quote stellt einen anteil dar, meist in prozent aber manchmal auch in festen stückzahlen. dieser anteil kann zwar variieren, aber in dem moment, in dem die quote gilt, ist sie ein fester wert. „flexi“ soll ja wohl der verniedlichende ausdruck für „flexibel“ sein, so wie „fix und foxi“. und betrachtet man „flexi“bel genau, dann ist ein synonym „biegsam“. sehr passend.

flexi relativiert die quote in allen bereichen, ist also eigentlich die vernichtung einer quote. denn die biegsame handhabung eines anteils ist nichts anderes als gelebte beliebigkeit ohne irgendeine grundlage. wenn wir dann schon solche nicht-quoten einführen, dann wäre ich dafür dass bei meiner steuer eine „flexiquote“ eingeführt wird, die es mir ermöglicht in der form einer selbstverpflichtung, die quote beliebig festzulegen.

um es noch einmal auf den punkt zu bringen: „flexiquote“ ist das bestreben trotz verwendung des wortes quote, keine quote zu haben, und ist die kleine schwester des „nullwachstums“.

p.s.: höchstens frau ministerin meinte damit, dass flexi von „flexen“ mit dem winkelschleifer kommt und sie damit an den stühlen der männlichen chefs sägen möchte. doch es macht einen anderen eindruck.

kreatives schreiben und weinen

beim kreativen schreiben ist die wahrscheinlichkeit größer, dass einem die freudentränen in die augen steigen, als dass man über das geschriebene so traurig wird, dass geweint wird. hier unterscheidet sich das kreative schreiben vom biografischen schreiben. aber das möchte ich nicht genauer betrachten. es stellt sich für mich eher die frage, wie lässt sich weinen in texten umsetzen.

die gefahr, protagonistInnen in der eigenen geschichte weinen zu lassen, besteht darin, dass es recht schnell kitschig und gefühlig wird. da in der deutschen sprache die worte für das weinen und die tränen fehlen, also nicht viele verschiedene varianten gewählt werden können, ist zu überlegen, ob man die große traurigkeit oder hilflosigkeit nicht in metaphorische umschreibungen packt. dabei wird das eigentliche weinen zwar in den hintergrund gedrängt, aber für die leserInnen erschließt sich die gefühlslage besser.

in dialogen lässt sich das weinen noch schwerer darstellen. es klingt nicht unbedingt gut, wenn man „huhuhu“ schreibt, um dem weinen einen klang zu geben. „schnief“ und „schneuz“ gehören eher in den comic, als in einen dialog. es müssen also verbale ausdrücke für die traurigkeit gefunden werden und vielleicht kann man dann noch die regieanweisung angeben, wann jemandem die tränen herunterlaufen. mehr kann man nicht machen.

beim weinen unterscheidet sich das schreiben sehr stark vom film oder theater, wo dieser gefühlsregung die unterschiedlichsten ausformungen gegeben werden können. aber man kann dafür die zuspitzung der traurigkeit durch lautes und niedergeschriebenes denken schriftlich umsetzen. hier ist der spielraum wiederum unendlich. wie erlebt ein mensch innerlich die sich zuspitzende krise? welche gefühlsregungen machen sich breit? ab wann erreicht jemand einen karthatischen zustand und ergibt sich Weiterlesen

schreibgruppen selber gründen (10)

ergebnisse

haben alle vorbereitungen geklappt und findet eine schreibgruppe regelmäßig statt, ergibt sich früher oder später die frage, ob man mit den geschriebenen texten an die öffentlichkeit gehen soll. die anfängliche zurückhaltung bei vielen schreibenden verschwindet langsam und es kommt der wunsch auf, andere an den schöpferischen ergebnissen teilhaben zu lassen. nicht bei allen teilnehmerInnen aber meist bei etlichen.

gibt es eine gruppenleitung in der schreibgruppe, kann diese vorschläge für formen der veröffentlichung machen. gibt es keine gruppenleitung, dann muss eine einzelperson den anstoss zum weiteren vorgehen geben und im anschluss sollte die gruppe diskutieren, wie sie vorgehen möchte. es gibt etliche möglichkeiten, die öffentlichkeit an den ergebnissen einer schreibgruppe teilhaben zu lassen:

  • alle teilnehmerInnen tragen ihre subjektiv gefühlt besten texte zusammen. diese werden mit hilfe von buchbinderInnen zu einem ganz persönlichen ergebnisbuch gebunden. dieses buch ist einmalig und kann an gute freunde und bekannte weitergereicht werden.
  • man kann gemeinsam eine lesung organisieren. dazu benötigt es einen passenden ort, freunde und bekannte werden eingeladen, es gibt schnittchen und getränke und man gestaltet gemeinsam einen gemütlichen literarischen abend.
  • jemand richtet eine homepage oder einen blog ein und alle teilnehmerInnen können dort eine bestimmte anzahl oder alle texte, die einem selber gefallen, auf der seite hochladen.
  • man stellt gemeinsam eine broschüre oder ein buch zusammen. dazu dürfen alle schreibgruppenteilnehmerInnen eine bestimmte anzahl an texten mit einer festgelegten anzahl an seiten beisteuern. dieses buch kann man nun entweder über „books on demand“ über das internet drucken lassen (hierbei sollte man durchrechnen ab wie vielen exemplaren sich diese vorgehensweise lohnt).
  • man hört sich um, ob ein verlag interesse an dem buch haben könnte (die wahrscheinlichkeit ist nicht besonders groß) und lässt das buch verlegen.
  • oder man wendet sich an einen verlag, muss den druck selber bezahlen (ist relativ teuer) und lässt eine bestimmte auflage drucken.
  • zu guterletzt kann man heute das buch auch selber layouten, druckt es im copyshop aus und lässt es dort auch binden. sollte es sich um eine kleinere broschüre handeln, gibt es auch druckereien über das internet, die recht preiswert broschüren über online-bestellungen drucken.

vorher sollte in der gruppe noch darüber diskutiert werden, was es bedeutet mit den eigenen, persönlichen texten an die öffentlichkeit zu gehen. manchmal wird unterschätzt, wie sehr einem das selbstgeschriebene am herz liegt und kritik am geschriebenen ist schwerer auszuhalten, als man dachte. dessen sollten sich alle schreibgruppenteilnehmerInnen bewusst sein.

schreibidee (316)

wenn man sich die malerei anschaut, dann gibt es viele künstlerInnen, die sich irgendwann selbst gemalt haben. sie tauchen als kleine protagonisten in menschenansammlungen auf, sie haben sich mit gegenständen auf bildern arrangiert oder sie haben sich einfach spiegelbildlich in ihrem aktuellen zustand abgebildet. warum nicht auch mal schriftlich ein selbstporträt abseits des lebenslaufs und der eigenen vita erstellen. eine schreibanregung zu „selbstporträt-texten„.

da es sich bei diesen texten um einen (idealisierten) subjektiven eindruck handelt, ist der einstieg ein recht persönlicher. drei kurze texte werden verfasst (maximal eineinhalb seiten). die aufgabe besteht darin, sich selber als pflanzen, als tier und als gegenstand zu beschreiben. wenn man also ein tier wäre, was für ein tier wäre man dann und welche eigenschaften würde man besitzen? die schreibgruppenteilnehmerInnen stellen anschließen in der gruppe ihre drei kurzen selbstporträts vor. es gibt keine feedbackrunde.

der nächste schritt bezieht die malerei ein. dieses mal soll eine bildbesprechung von dem bild, das man von sich selber malen würde, geschrieben werden (maximal 3 seiten). wie will man sich abbilden? welche farben, welche darstellung und welche umgebung würde man bei einem gemalten porträt verwenden? die teilnehmerInnen besprechen ihr eigene fantasiegemälde (wenn sich nicht schon einmal in ihrem ein selbstporträt von sich gemalt haben oder eine malen ließen). auch der text wird kurz vorgetragen.

zum abschluss wird nun ein längerer text über sich selber verfasst. die bildbeschreibung wird in ein literarisches selbstbild übertragen. man kann sich in die weltliteratur einschleichen, kann sein selbst in dialoge packen, kann sein selbst in eine metaphernwolke packen, man kann eine steckbrief erstellen, kann als protagonist in einer story erkennbar werden, kann sich über sein umfeld „be-schreiben“ und vieles mehr. es gibt keine weiteren anforderungen, als eine literarische form der selbstdarstellung zu finden.

anschließend werden die texte in der schreibgruppe vorgetragen und es findet eine feedbackgruppe statt. dabei geht es nicht darum, wie zutreffend die selbstdarstellung ist, sondern darum, welchen eindruck die umsetzung der aufgabenstellung hinterlässt. wenn die schreibgruppe lust hat, sich der öffentlichkeit bei einer lesung oder ähnlichem zu präsentieren, dann könnten die schriftlichen selbstdarstellungen zum beispiel mit einem foto oder einem gemalten selbstporträt zusätzlich veröffentlicht werden.

schreibidee (315)

irgendwann lernten wir menschen, aufrecht zu laufen. das war ein vorteil, da wir somit die steppe besser überblicken konnten und wussten, wann (fress)feinde auf uns zukamen. das führte aber dazu, dass wir andere wichtige details ab und zu außer acht lassen, nämlich, was zu unseren füssen geschieht. wir stolpern gern mal oder geraten in eine bodenfalle, also zumindest in den actionfilmen 😉 . nur wer rückenprobleme hat, schaut beständig auf den boden. darum dieses mal eine schreibanregung zu „bodenhaftungsgeschichten„.

den schreibgruppenteilnehmerInnen wird im vorfeld des gruppentreffens eine aufgabe übermittelt. sie mögen eine woche lang immer mal wieder auf ihren wegen ausschließlich auf den boden blicken und notieren, was sie gesehen haben. das kann zu reichhaltigen notizen führen, denn es liegt mehr auf dem boden rum als man so vermutet. diese notizen sollen zum treffen der schreibgruppe mitgebracht werden. zu beginn werden alle eindrücke des bodensatzes auf dem flipchart notiert.

aus der sammlung aus liegengebliebenem wählen sich alle teilnehmerInnen jeweils drei gegenstände aus und schreiben dazu eine kurze geschichte von maximal zwei seiten länge. die geschichten werden in der schreibgruppe vorgetragen, es findet keine feedbackgruppe statt.

anschließend erstellen alle teilnehmerInnen ein cluster zu dem thema „füsse“, eigentlich unser zweites paar hände, die sich zu gehwerkzeugen entwickelt haben. auch hierzu wird eine kurze geschichte von maximal zwei seiten geschrieben, die ohne feedback in der gruppe vorgetragen wird.

nun kommt ein längerer schreibabschnitt. es sind zwei geschichten zu schreiben, die sich in einem detail und damit natürlich in der handlung unterscheiden sollen. in der geschichte gibt es eine(n) protagonistIn. er / sie verliert einmal die bodenhaftung und einmal bleibt die bodenhaftung bestehen. wie entwickeln sich die zwei ähnlichen handlungen mit und ohne bodenhaftung? es kann länger geschrieben werden. beide geschichten werden hintereinander in der schreibgruppe vorgetragen. in der feedbackgruppe wird beleuchtet wie eindrucksvoll bodenhaftung und verlorene bodenhaftung umgesetzt wurden.

anschließend verabschieden sich die schreibgruppenteilnehmerInnen in die schwerelosigkeit 😀 .

biografisches schreiben und weinen

ist ihnen schon einmal aufgefallen, dass es für das weinen wenige wertfreie synonyme oder umschreibungen gibt. ja gut, tränen fließen und wir schluchzen vielleicht auch dabei, ja wir heulen. aber der rest, greinen, flennen und jammern sind abwertende begriffe. wir scheuen also den blick auf den ausdruck großer traurigkeit oder hilflosigkeit, uns fehlen die worte.

dem sollte beim biografischen schreiben etwas entgegen gesetzt werden. zu weinen ist meist ein ausdruck für die realisierung einer unangenehmen situation (abseits der freudentränen). es ist ein schritt in richtung veränderung, wahrnehmung und ein ausdruck unserer gefühlslage für andere. doch in gesellschaften, in denen man die gefühle lieber weiterhin für sich behält, da fällt das weinen weiterhin schwer. es gibt kulturen, die der trauer lauten, klagenden ausdruck verleihen und sich dafür nicht schämen.

bei uns macht es weiterhin viele menschen hilflos, wenn jemand weinend vor einem steht. ganz schnell soll dieser ausdruck verschwinden und es wird alles unternommen, um nicht zu viel von der traurigkeit anderer mitzubekommen. schade eigentlich, da es kaum solch eine umfassende körperliche reaktion auf emotionale zustände gibt. das will was heißen.

bei der betrachtung der eigenen lebensgeschichte sollte man ruhig einmal den blick darauf werfen, wie schwer oder leicht einem das weinen gefallen ist. in welchen situationen konnte man nicht mehr an sich halten und wie haben die menschen um einen herum reagiert? hat man sich in diesen momenten aufgehoben gefühlt? wie reagierte man selber auf die trauer anderer? haben wir deshalb so viele beerdigungsvorschriften, weil wir den emotionalen ausbruch bei verlusten in rituale umlenken wollen? selbst elefanten weinen.

vielleicht ergibt sich durch das biografische schreiben ein etwas anderer blick auf die möglichkeit, durch hemmungsloses weinen einem einschneidenden moment ausdruck zu verleihen. kinder können noch weinen, irgendwann verschwindet diese fähigkeit bei den meisten menschen im gaaanz privaten. wie sagte einmal eine gute freundin „man sollte alles zelebrieren, auch die traurigkeit“.

na dann, heulen wir doch ausgiebig beim betrachten der traurigen momente unserer biografie, denn die gibt es auch, bei jedem menschen. und schämen wir uns nicht dafür, dass unsere augen dem inneren ausdruck verleihen.

nabelschau (54)

wie politik am rolli scheitert. der rollstuhl ist eine möglichkeit für menschen, die aus körperlichen gründen schwierigkeiten mit der fusslichen fortbewegung haben, die rollende fortbewegung zu nutzen. mit manchen rollstühlen kann man beinahe ebenso überall hinkommen wie ohne rollstuhl – nur nicht in den bundestag. da wird die körperliche verfassung zum hinderungsgrund, an der politik des landes teilzuhaben.

ja, es ist ein langer weg, gebäude rollstuhlgerecht zu gestalten, und manchmal mag es auch kaum möglich sein (aus finanziellen gründen im privaten bereich). aber es hat sich in den letzten jahren einiges getan. doch die veränderungen des öffentlichen lebens gehen immer noch schleppend voran. nun sollte wohl darüber und über andere themen mit rollstuhlfahrerInnen im bundestag diskutiert werden. man rechnete mit wenigen anmeldungen zur diskussion (sind ja rollstuhlfahrer ;-)). doch da der rolli menschen mobil macht, wünschten 100 menschen, an der diskussion teilzunehmen, allesamt fahrend.

das geht nicht, war die reaktion des bundestages. es sind die verwaltungsvorschriften feuerpolizeilicher und anderer art, die es unmöglich machen, das treffen stattfinden zu lassen. wir schaffen es zwar, dem papst die ganze stadt zu räumen, damit er ungestört messen abhalten kann, aber wir schaffen es nicht, 100 rollifahrer in den bundestag zu lassen. faszinierend, wie hilflos parteien am politischen interesse etwas breiterer weggefährten scheitern.

durch die absage an die rollifahrer stellt sich mir eine ganz andere frage. wird eigentlich bei den menschen, die sonst zu gast auf tribünen oder zu diskussionen im plenarsaal sind, der body-mass-index und die gehfähigkeit erfasst? mag doch mancher dicke mensch, ungelenker und hilfloser aus feuerpolizeilicher sicht sein, als viele rollifahrer. und es stünde unserer regierung gut an, ratzfatz baumaßnahmen zu unternehmen, um die auflagen für rollifahrer zu erfüllen. das dürfte man sich schon einmal etwas kosten lassen. oder wo fängt diskriminierung an?

liste (71) – weinen

wer lust hat, kann sich diese seite ausdrucken und ausfüllen. ich schlage listen vor, die einem vielleicht einen überblick zu verschiedenen themen der eigenen lebensgeschichte geben können. dieses mal geht es um das „weinen„.

das rührt mich am meisten zu tränen:

in diesen momenten meines lebens habe ich am meisten geweint:

in diesen momenten meines lebens habe ich in der öffentlichkeit geweint:

momente, die mich aus wut und zorn weinen ließen:

das gibt mir am meisten trost, wenn ich weine:

wissenschaftliches schreiben und finden

wissenschaftlerInnen und akademikerInnen begeben sich per se auf die suche. auf die suche nach lösungen, neuen erkenntnissen und guten alternativen. und sie finden, ja entdecken eine menge. nun ist es an ihnen, das gefundene in die passenden worte zu fassen, damit auch andere ihre erkenntnisse nachvollziehen können. inzwischen gibt es in der wissenschaftlichen welt diverse kontrollinstanzen, um experimente und versuche zu wiederholen, damit nicht betrügerische ergebnisse weitergegeben werden.

die plagiatsaffäre um den ehemaligen verteidigungsminister hat gezeigt, dass das mit dem „finden“ beim wissenschaftlichen schreiben auch missverstanden werden kann. es geht also darum, einen eigenen stil, einen eigenen roten faden und vor allen dingen eine forschungsthese zu finden, bevor man sich an das wissenschaftliche arbeiten und dann auch schreiben macht.

teilweise ist es in den hochschulen und forschungsinstituten immer noch so, dass man die fragestellung der wissenschaftlichen arbeit überhaupt nicht selber finden muss, denn die betreuenden wissenschaftlerInnen legen das thema nahe, binden es in ihr eigenes forschungsprojekt ein. das kann man erst einmal bequem und angenehm empfinden, doch es führt nicht selten dazu, dass sich menschen mit forschungsfragen beschäftigen, die sie selber überhaupt nicht Weiterlesen

web 2.73 – herrlabig.de

es gibt sie, die lehrer, die das internet verstehen, es nutzen und sich gedanken rund um das lernen, das netz, die pädagogik, die literatur und das schreiben und lesen machen. herr labig ist einer dieser lehrer und betreibt einen blog, in dem viele informationen, links und meinungen zu oben genannten themen zusammengetragen werden.

es liest sich angenehm, was herr labig mitzuteilen hat. und es wird die bandbreite des internet auf der seite ausgeschöpft. da gibt es einen recht neuen podcast, die automatische übersetzung der seite, momentan den blick auf die buchmesse, die auseinandersetzung mit internetdiskussionen und immer wieder der bezug zur schule.

die seite ist auch für schreibpädagogInnen interessant, die mit schülerInnen arbeiten. denn einen überblick über die angebote zu den themen pädagogik und internet bietet die seite http://herrlarbig.de/ in umfassender und aufbereiteter form. einfach mal reinschauen, links nutzen und sich informieren.

wortklauberei (83)

„dumpf-muffiger fehlton“

wieder etwas dazugelernt. es war einmal, dass man sagte „der wein hat korken“, wenn sich beim genuss des gekelterten getränks ein seltsamer geschmack durchschlich und den genuss beeinträchtigte. wie mich des nächtens eines wissenssendung aufklärte nennt diesen geschmack und geruch der weinwissenschaftler einen „dumpf-muffigen fehlton„.

denn es ist anscheinend nicht der korken, der diesen geschmack verursacht, sondern ein schimmelpilz in den weinherstellungsräumen, der einen stoff tca produziert, den man auch „mufftonsubstanz“ nennen kann. ich bin begeistert von dieser wortwahl. ein muff ist ja eigentlich so ein handwärmer, ein kleidungsstück meist aus pelz in röhrenartiger form. wahrscheinlich kommt dann der begriff muffig daher, dass der muff hauptsächlich von älteren damen mit schwitzigen händchen verwendet wurde und wird. früher nannte man wohl muffig auch mefitisch.

aber ein „dumpf-mefitischer fehlton“ kommt längst nicht so gut. es ist das zusammenspiel von „mpf“ mit dem „u“, der dem ganzen so einen nekrophilen beigeschmack gibt. stellen sie sich die ausweitung der beschreibung vor: auch bei farben könnte man von einem „dumpf-muffigen fehlton“ sprechen, wenn man dunkel-beige oder ein tristes grau meint (obwohl uns loriot, was die grautöne betrifft, eigentlich eines besseren belehrt hat – na gut, nehme ich ein tristes braun). oder nehme man die literatur: welches buch erzeugt einen „dumpf-muffigen fehlton“? wortmeldungen werden hier gern veröffentlicht. musik: wie klingt der „dumpf-muffige fehlton“? gruftig!

neben „keck“ wird „dumpf-muffig“ mein zweite lieblingswort werden. es sollte nie aus dem wortschatz verschwinden und der beschreibung männerbündischer langeweile immer angehängt werden, war es doch mal dumpf-muffig unter den talaren 😉

„verführt-verwirrt-für dumm verkauft“ von frank ochmann – ein buchtipp

manchmal geht einem die neuropsychologie gehörig auf den keks. immer wieder formuliert sie im mrt (magnetresonanztomographen) gewonnene neue unumstössliche erkenntnisse über unser verhalten, um sie etwas später wieder zu relativieren. die krux an dem getue besteht darin, dass eine koppelung zwischen gehirnaktivitäten und sozialpsychologischem experiment hergestellt wird, gleichzeitig aber kein mensch sagen kann, was wirklich gedacht wird, wenn in einer hirnregion mehr los ist, als in einer anderen. und anstatt die einzelnen menschen zu fragen, wird munter drauflos gedeutet. da ist der weg nicht weit, den freien willen des menschen anzuzweifeln.

dann findet man ein buch mit dem titel „verführt- verwirrt-für dumm verkauft – wie wir tag für tag manipuliert werden und was wir dagegen tun können“ im regal und liest im klappentext „psychologen und neurowissenschaftler entwickeln methoden, die uns einzeln und als masse auf kurs bringen sollen.“. heureka, denkt man bei sich, da nimmt sich mal einer des neuropsychologischen wahnsinns an und hinterfragt kritisch den modischen trend, weswegen jedes psychologische institut an hochschulen heute einen mrt benötigt.

weit gefehlt. der autor frank ochmann zitiert genüßlich ein neurowissenschaftliches experiment nach dem anderen und meint, dort den beleg unserer leichten manipulierbarkeit zu finden. schade, chance vertan. schon das sozialpsychologische experiment war immer eine konstruktion und scheiterte mit seinen statistiken an dem subjektiven verhalten des menschen im alltag. den erkenntnissen aus der magnetröhre ist ein ähnliches schicksal beschieden, wenn die gesellschaftlichen bedingungen immer wieder ausgeklammert werden.

anders formuliert: der einzelne mensch, der in einer magnetröhre liegt, abgeschirmt von der strahlung und der gesellschaft denkt in bestimmten gehirnregionen unbestimmtes. aber im alltag einer restriktiven gesellschaft schätzt er bei seinen handlungen sehr klar ab, welche sanktionen ihn erwarten, wenn er bestimmte verhaltensweisen nicht an den tag legt. die drohenden sanktionen machen ihn anfällig für manipulationen (oder kritisch-psychologisch formuliert, für nahelegungen).

zum schluss landet auch ochmann bei der frage, wie, den manipulationen zu widerstehen, aussehen könnte. nur leider ist es ihm in diesem moment schon beinahe unmöglich die kraft des sozialen wesens des menschen ernst zu nehmen. kooperative verhältnisse sind eine alternative zu restriktiven verhältnissen. den zugang aller zur verfügung über die lebensbedingungen, hier liegt die kraft des menschen, manipulationen zu entgehen. doch in der magnetröhre wird man nur feststellen können, in welcher hirnregion der mensch diesen gedanken reifen lässt. frank ochmann kratzt mit seinem buch leider nur an der oberfläche wie die neuropsychologie eben auch. das buch ist 2011 im gütersloher verlagshaus erschienen. ISBN 978-3-579-06748-0