Monatsarchiv: Dezember 2011

selbstbefragung (150) – stürmisch

die fragebögen zur selbstbefragung versuche ich unter rubriken zu bündeln. dieses mal geht es um „stürmisches“.

  • welcher sturm ist ihnen im gedächtnis geblieben?
  • wann sind sie stürmisch?
  • die stürmischste zeit in ihrem leben? beschreiben sie.
  • ihre absolut stürmische liebe?
  • bei was stürmen sie hemmungslos voran? warum?
  • bei wem wären sie gern richtig stürmisch?
  • wann war ihr stürmisches verhalten unangebracht?
  • wären sie gern ein wenig stürmischer?
  • wo liegt bei ihnen die grenze zwischen stürmisch und übergriffig?
  • wer stürmte einmal vehement auf sie zu? wie war es?

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selbstbefragung (149) – flirten

die fragebögen zur selbstbefragung versuche ich unter rubriken zu bündeln. dieses mal geht es um das „flirten“.

  • wann haben sie das letzte mal intensiv geflirtet?
  • mit wem würden sie gern demnächst einen tollen flirt hinlegen?
  • welches war der schärfste flirt in ihrem leben?
  • wie flirten sie? beschreiben sie.
  • wie werden sie am liebsten angeflirtet? beschreiben sie.
  • wo liegt für sie der unterschied zwischen flirt und liebesbekundung?
  • auf welchen flirt anderer waren sie eifersüchtig? warum?
  • welcher flirtversuch ging voll in die hose?
  • welche anmachversuche können sie überhaupt nicht leiden? warum?
  • wie erfolgreich sind sie in ihren augen beim flirten?

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ein sz-magazin der selbstbefragung

wie sagt man so schön: das passt wie „arsch auf eimer“. da hatte ich die woche der selbstbefragung ausgerufen und schwupp erschien heute ein sz-magazin zum jahreswechsel mit 240 fragen zur selbstbefragung. wer möchte kann auf der homepage des magazins auch zu manchen fragen eine antwort geben. so sammeln sich schon manche antworten.

wer also hier noch nicht genug fragen gefunden hat und gern einen aktuelleren bezug zu 2011 / 2012 haben möchte, der schaue sich die fragen des magazins hier an: http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/36799 .

hoffentlich wird der jahreswechsel nicht zu nachdenklich 😉

selbstbefragung (148) – sammeln

die fragebögen zur selbstbefragung versuche ich unter rubriken zu bündeln. dieses mal geht es um das „sammeln“.

  • was sammeln sie am längsten in ihrem leben?
  • was sammeln sie sehr gern? warum?
  • was würden sie nie sammeln? warum?
  • welche sammlung hat sie fasziniert oder erschreckt?
  • wenn sie eine ausstellung machen könnten, was würden sie dafür zusammensammeln?
  • vor was für einer versammlung würden sie gern einmal reden? was würden sie dann sagen?
  • fällt es ihnen schwer oder leicht, dinge wegzuwerfen? warum?
  • zu welchem thema würden sie gern eine sammlung anschauen?
  • sind sie jägerIn oder sammlerIn?
  • wem würden sie mal gern ihre briefmarkensammlung zeigen?

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schreibidee (332)

der mensch hat vor allen dingen zwei ängste: den tod und irgendwie in kombination damit, den weltuntergang. mal wieder soll es 2012 der fall sein, dass die erde aufhört sich zu drehen, wenn der maya-kalender endet. wird aber auch auch zeit, dass hier in den schreibanregungen die „katastrophe“ mehr raum erhält, darum zu jahreswechsel „weltuntergang-stories“.

szenarien für den weltuntergang gibt es viele. im popcorn-kino immer wieder gern ein thema, da es einen beruhigt nach hause gehen lässt mit dem gedanken: heute ist es noch nicht soweit. darum wird zum einstieg von den schreibgruppenteilnehmerInnen auf dem flipchart gesammelt, wie die welt untergehen könnte. alle teilnehmerInnen wählen sich aus der liste zwei szenarien aus und schreiben auf maximal zwei seiten, was jeweils passieren wird. diese beschreibungen werden in der gruppe kurz vorgetragen.

anschließend wählen sich die teilnehmerInnen ein szenario aus, wählen einen protagonisten, eine protagonistin und schildern in einer längeren geschichte, wie aus der sicht der betroffenen der weltuntergang vor sich geht. was sonst noch in der geschichte passiert bleibt den schreibenden überlassen. anschließend werden die geschichten in der gruppe vorgetragen und es findet eine feedbackrunde statt. dabei wird betrachtet, wie ergreifend der untergang geschildert wurde.

wie schon im kino, leben auch in der literatur die katastrophen vom untergang der welten im kleinen, in einem klar umrissenen umfeld. denn die großen spektakel funktionieren nur mit den geschichten am rande. darum sollen nun alle schreibenden untergänge der kleinen welten für sich auflisten. durch was kann ein zusammenleben, ein umfeld oder eine region zerstört werden? auch hier wird erst einmal auf maximal zwei seiten ein szenario entworfen.

dieses mal werden die texte nicht in der schreibgruppe vorgetragen, sondern gleich eine längere story verfasst. auch hierfür benötigt es wieder protagonistInnen, aus deren sicht das geschehen geschilder wird. dabei kann es sich nur um das zerbrechen einer familie, einer beziehung oder einer freundschaft handeln. ebensogut kann es aber auch um eine umweltkatastrophe, einen amoklauf oder ein großen unfall gehen. die ohnmacht und die unausweichlichkeit sollten spürbar werden, wenn die kleinere welt untergeht. diese texte werden in der gruppe vorgetragen und im feedback werden die eben benannten kriterien genauer betrachtet.

zum abschluss werden noch kurz, um die stimmung ein wenig aufzuheitern, absurde szenarien entworfen und beschrieben (eben so etwas wie „killertomaten“, „murmelattacken“ oder der „aufstand der meerschweinchen in kinderzimmern“). die beschreibungen werden vorgetragen.

selbstbefragung (147) – ästhetik

die fragebögen zur selbstbefragung versuche ich unter rubriken zu bündeln. dieses mal geht es um die „ästhetik“.

  • was passt für sie im alltag überhaupt nicht zusammen?
  • was verstehen sie unter ästhetik? beschreiben sie.
  • welche drei farben kombinieren sie am liebsten?
  • welches gemälde ist für sie sehr ästhetisch?
  • welche fotografien sind für sie ein ästhetischer ausdruck?
  • das gesicht von wem finden sie sehr ästhetisch oder auch „schön“?
  • gibt es für sie eine landschaft, die ihnen ebenmäßig vorkommt?
  • wie wichtig ist ihnen ein ästhetischer ausdruck beim kleiden, wohnen oder schreiben?
  • was fanden sie in ihrem leben am unästhetischsten?
  • schönheit ist relativ – oder? begründen sie.

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selbstbefragung (146) – schreiben

die fragebögen zur selbstbefragung versuche ich unter rubriken zu bündeln. dieses mal geht es um das „schreiben“.

  • worüber schreiben sie am liebsten?
  • wo schreiben sie am liebsten?
  • wann fällt ihnen das schreiben schwer?
  • wenn sie einen bestseller schreiben würden, welchem buch wäre er ähnlich? warum?
  • von wem würden sie gern einen brief geschrieben bekommen?
  • wem würden sie gern eine geschichte schreiben? was für eine?
  • wieviel schreiben sie in der woche?
  • würden sie gern mehr schreiben? warum?
  • schreiben sie über sich selber und ihre erlebnisse?
  • woher kommen ihre ideen für das, was sie schreiben?

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selbstbefragung (145) – spannung

die fragebögen zur selbstbefragung versuche ich unter rubriken zu bündeln. dieses mal geht es um die „spannung“.

  • wie spannend ist ihr leben zur zeit? beschreiben sie.
  •  wie groß darf die spannung bei ihnen sein? warum?
  •  wenn die spannung in ihrem leben zum zerreissen war, was haben sie dann gemacht?
  •  zwischen wem und ihnen herrscht zur zeit spannung? warum?
  •  welche spannenden dinge möchten sie noch erleben?
  •  ihr spannendstes buch?
  •  ihr spannendster film?
  •  in welchen momenten sorgen sie gern bei anderen für spannung?
  •  ihr patentrezept zur entspannung? beschreiben sie.
  •  wodurch standen oder stehen sie unter daueranspannung? warum?

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selbstbefragung (144) – ekel

die fragebögen zur selbstbefragung versuche ich unter rubriken zu bündeln. dieses mal geht es um den „ekel“.

  • wovor haben sie sich das letzte mal geekelt?
  • welche situation in ihrem leben fanden sie besonders eklig? beschreiben sie.
  • welchen ekel haben sie überwunden?
  • wie äußert sich bei ihnen ekel?
  • gibt es menschen, vor denen sie sich ekeln? warum?
  • ekel hat viel mit angst zu tun – wovor haben sie in diesen momenten angst?
  • haben sie sich schon einmal vor sich selber geekelt? warum?
  • welchen ekel würden sie gern überwinden?
  • wie verhalten sie sich, wenn sie einer ekligen situation nicht ausweichen können? beschreiben sie.
  • wann waren sie so richtig eklig zu anderen menschen?

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„die unruhezone“ von jonathan franzen – ein buchtipp

es ist kein neues buch, es ist schon länger auf dem markt, aber manchmal kommt man nicht gleich dazu, ein buch zu lesen. es sagt auf keinen fall etwas über die qualität des buches aus. das buch „die unruhezone“ ist ein wunderbares beispiel für biografisches schreiben.

jonathan franzen führt vor, wie man seine kindheit und jugend in verschiedene erinnerungen, begebenheiten und entwicklungen aufteilen kann, wie man sie berichten und bewerten kann und wie sie sich leicht und unverkrampft lesen lassen. da franzen selber noch nicht auf ein langes leben zurückblicken kann, sondern auf eine etwas angestrengte und ereignisarme kindheit und jugend, ist dies nicht unbedingt stoff für fesselnde geschichten.

aber er schafft es, dass man seine berichte in einer wahrscheinlich durchschnittlichen, bürgerlichen amerikanischen familie mit all ihren unebenheiten und verkrampfungen schwer beiseite legen kann. es ist ein plauderton, der so zu sagen „nebenher“ die vielen unsicherheiten der pubertät und des finden des eigenen wegs offenlegt. dabei wirkt das buch von franzen sehr ehrlich (obwohl man natürlich nicht sagen kann, ob sich wirklich alles so zugetragen hat) und legt sein großes bemühen, anschluss an die welt zu finden, offen.

er verschachtelt seine erinnerungen in einer art und weise, dass sie am ende des buches ein rundes bild seiner gewordenheit wiedergeben. ein lohnenswertes buch in zweierlei hinsicht: als entspannte unterhaltung und als orientierung für das eigene biografische schreiben. das buch ist 2008 bei rororo in reinbek bei hamburg erschienen. ISBN 978-3-499-24439-1

selbstbefragung (143) – diskurs

die fragebögen zur selbstbefragung versuche ich unter rubriken zu bündeln. dieses mal geht es um den „diskurs“.

  • über was diskutieren sie am liebsten? warum?
  • mit welchen menschen diskutieren sie am liebsten?
  • bei welchem diskurs in ihrem leben kam am schluss das spannendste ergebnis heraus?
  • welcher diskurs hat sie persönlich am meisten weiter gebracht? warum?
  • welcher diskurs ging oder geht ihnen extrem auf die nerven?
  • welchen diskurs möchten sie überhaupt nicht führen?
  • welches waren die unangenehmsten diskussionspartnerInnen, die sie jemals erlebt haben? beschreiben sie.
  • wie beenden sie einen diskurs?
  • mit wem diskutieren sie am liebsten? begründen sie.
  • welcher diskurs taucht in ihrem leben immer wieder auf? warum?

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selbstbefragung (142) – milde

die fragebögen zur selbstbefragung versuche ich unter rubriken zu bündeln. dieses mal geht es um die „milde“.

  • wann haben sie milde walten lassen? warum?
  • was ist für sie in ihrem leben milde gewesen?
  • wann waren sie zu milde und bereuen es heute?
  • wie schmeckt für sie milde?
  • was ist ihnen in ihrem leben zu mild gewesen?
  • was ist ihnen in ihrem leben zu hart gewesen?
  • wem gegenüber wären sie lieber milder, schaffen es aber nicht? beschreiben sie.
  • wem gegenüber würden sie gern öfter „nein“ sagen können, schaffen es aber nicht? warum?
  • wo sollte unsere gesellschaft mehr milde walten lassen? begründen sie.
  • wann war jemand ihnen gegenüber zu mild gewesen? gab es solch einen moment überhaupt?

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selbstbefragung (141) – heimat

die fragebögen zur selbstbefragung versuche ich unter rubriken zu bündeln. dieses mal geht es um die „heimat“.

  • was ist für sie heimat? beschreiben sie.
  • wann waren sie heimatlos in ihrem leben? warum?
  • welche menschen können für sie heimat ersetzen?
  • in welcher ferne haben sie sich nach einer heimat gesehnt? warum?
  • was halten sie von „weltenbürgern“, die keine heimat vermissen? begründen sie.
  • wem wird die heimat ungerechter weise genommen?
  • ist volksmusik für sie etwas? warum?
  • was gefällt ihnen an ihrer aktuellen heimat?
  • was gefällt ihnen nicht an ihrer aktuellen heimat?
  • wem würden sie gern bei sich eine heimat geben?

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liste (79) – schicksal

wer lust hat, kann sich diese seite ausdrucken und ausfüllen. ich schlage listen vor, die einem vielleicht einen überblick zu verschiedenen themen der eigenen lebensgeschichte geben können. dieses mal geht es um das „schicksal“.

in diesen momenten hat mich das schicksal am härtesten getroffen:

in diesen momenten hat mich das schicksal am glücklichsten getroffen:

so reagiere ich am ehesten, wenn mich schicksalsschläge (negativ oder positiv) treffen:

dieses schicksal möchte ich nie erleiden:

manche dinge, die andere als schicksal ansehen, sehe ich eher so:

selbstbefragung (140) – psyche

die fragebögen zur selbstbefragung versuche ich unter rubriken zu bündeln. dieses mal geht es um die „psyche“.

  • wie wichtig sind ihnen psychologische vorgänge und gedanken über die eigene psyche? warum?
  • kennen sie psychische ausnahmezustände bei sich selbst? beschreiben sie.
  • waren sie schon einmal in psychotherapie?
  • welche extremen situationen gab es in ihrem leben und wie sind sie damit umgegangen?
  • wie können sie sich am besten entspannen und beruhigen?
  • was regt sie am meisten auf?
  • wie stark fühlen sie sich in ihrem leben von ihrer kindheit und den erlebnissen in dieser zeit beeinflusst?
  • wann zeigen sie ihre emotionen offen? beschreiben sie.
  • wann zeigen sie ihre emotionen nicht offen? beschreiben sie.
  • was interessiert sie noch zu ihrer psycho und aus der psychologie? worüber möchten sie mehr wissen?

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selbstbefragung (139) – masochismus

die fragebögen zur selbstbefragung versuche ich unter rubriken zu bündeln. dieses mal geht es um den „masochismus“.

  • wann haben sie das letzte mal ihre bedürfnisse zum wohle anderer zurückgestellt? beschreiben sie.
  • wie kommen sie darauf, egoistisch zu sein, wenn sie ihre eigenen bedürfnisse verfolgen? begründen sie.
  • ist es für sie lustvoll, andere bestimmen zu lassen? warum?
  • wie stark und oft bestimmen sie für andere, was zu tun ist?
  • wann haben sie am stärksten an dieser welt gelitten?
  • ist melancholie für sie ein genuss? warum?
  • wen haben sie lang in schutz genommen, obwohl er oder sie ihnen nicht unbedingt gutes wollte?
  • wem gegenüber haben sie sich unfair verhalten?
  • wann machen sie sich hilflos, klein und verhalten sich unterwürfig? fühlt sich das für sie gut an?
  • wie weit mussten sie sich ihren eltern unterwerfen?

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schreibberatung und schicksal

in der schreibberatung taucht das thema „schicksal“ gern durch eine hintertür auf. es nährt die fatalistische haltung, einfach nicht schreiben zu können. andere können das, aber die ratsuchenden sind nicht selten davon überzeugt, dass ihnen diese fähigkeit vergönnt ist. sie hätten keine ideen, sie könnten sich nicht ausdrücken, sie würden nur platte und langweilige texte verfassen.

da schimmern zwei vorstellungen durch, die man meist durch nachfragen eingrenzen kann: erstens die vorstellung, es gäbe eine angeborene kompetenz, schreiben zu können, ein talent, das nicht erlernbar wäre und einen zum scheitern verurteile. dabei werden stete vergleiche mit anderen angestellt und den anderen unterstellt, dass sie so zu sagen von geburt an „gut“ schreiben und formulieren können.

zweitens schimmert ein hoher und streng beachteter eigener anspruch durch, der kaum zu umgehen ist. jeder geschriebene satz, jeder verfasste text wird einer persönlichen bewertung unterzogen und meist für nicht tauglich gehalten. das leugnet, dass ein großer teil des schreibprozesses auch bei anderen menschen, das korrigieren und bearbeiten einnimmt. und es leugnet auch, dass am anfang, bei einem recht freien schreiben, dinge entstehen dürfen und können, die nicht gleich der große wurf, sondern einzig ausdruck der eigenen gedanken sind. dieser ausdruck hat einen wert an sich, den man nicht schmälern sollte.

es ist nicht ganz leicht, in einer beratung gegen diese schicksalshaften vorstellungen zu argumentieren. ein hoher anspruch ist auch so lang nicht problematisch, so lang es einen selber nicht unter leidensdruck setzt und das eigentliche schreiben verhindert. schreiben sollte nicht zur qual werden und nicht allen schreibenden winkt gleich der nobelpreis. es ist also in kleinen schritten zu lernen (und zu üben), Weiterlesen

selbstbefragung (138) – sinnliches

die fragebögen zur selbstbefragung versuche ich unter rubriken zu bündeln. dieses mal geht es um das „sinnliche“.

  • ihr sinnlichstes erlebnis? mit wem oder was?
  • was spricht ihre sinne am stärksten an? beschreiben sie.
  • welchen sinn lassen sie am liebsten ansprechen?
  • welchen menschen finden sie sehr sinnlich?
  • welchen menschen können sie sich überhaupt nicht in einer sinnlichen situation vorstellen?
  • welche eigenschaft oder welches verhalten zerstört für sie jegliche sinnlichkeit? beschreiben sie.
  • versuchen sie, menschen sinnlich zu verführen? wie?
  • von wem wurden sie schon sinnlich verführt?
  • was bedeutet sinnlich überhaupt für sie? beschreiben sie.
  • das sinnlichste buch für sie?

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selbstbefragung (137) – städte

die fragebögen zur selbstbefragung versuche ich unter rubriken zu bündeln. dieses mal geht es um „städte“.

  • welches ist ihre lieblingsstadt in deutschland? warum?
  • welches ist ihre lieblingsstadt auf der welt? warum?
  • wo leben sie lieber – auf dem land oder in der stadt? begründen sie.
  • was gefällt ihnen an einer stadt am meisten?
  • wie gehen sie mit dem mix der kulturen in großen städten um?
  • was stört sie an städten – vielleicht an einer speziellen?
  • wie gut kennen sie alternative szenen in städten? warum?
  • was würden sie an ihrer lieblingsstadt ändern?
  • welche stadt möchten sie unbedingt noch kennenlernen?
  • in städten wird oft unverblümter kommuniziert – was halten sie davon?

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web 2.0 und privat

oft erwähnt und weiterhin diskussionswürdig: die privatsphäre im web 2.0. wer sich in soziale netzwerke, in bereiche des cloud computing oder nur blogs betreibt, sollte sich bewusst sein, dass ein teil seiner privatsphäre passé ist. man mag noch so sehr versuchen, wenig oder nichts von sich preiszugeben, es bleibt ein trugschluss zu glauben, man könne rückschlüsse der daten auf die person verhindern.

aber es bleibt weiterhin fragwürdig, ob es sich für die anbieter lohnt, abseits des selbstschutzes, all die daten zu sammeln und aufzubereiten. hier werden meiner meinung nach, werbung und werbepsychologie weiterhin überschätzt. wer mit dem internet aufgewachsen ist, hat teilweise viel stärker von anfang an einen kompass entwickelt, was geht und was nicht geht. natürlich hinterlassen alle spuren, die sich im netz bewegen, natürlich können querverbindungen hergestellt werden und natürlich kann man daraus rückschlüsse ziehen. die alternative: das netz nicht nutzen.

wovon kaum gesprochen wird: ein grossteil der mails werden zwischengespeichert. darin steht meist viel persönlicheres als in den foren oder in twitter. ähnliches gilt für die frage, inwieweit menschen zulassen, sich orten zu lassen. die smartphones und handys ermöglichen das schon länger. doch auch laptop, pc und pads lassen dies inzwischen auch zu. was soll das? wozu muss ich wissen, an welchem ort sich gerade jemand aufhält?

oder wozu brauche ich eine gesichtserkennungssoftware, die im digitalen sozialen netzwerk fotos miteinander abgleicht. hier wird die teilhabe der anderen am eigenen leben, an den eigenen daten fragwürdig. eine der unsitten sind die party-fotos, die inzwischen ohne rücksprache ins netz gestellt werden. gut, dass man bei öffentlichen veranstaltungen abgelichtet wird, damit muss man rechnen, auch dass auf partys fotos gemacht werden, aber das keiner mehr fragt, ob man damit einverstanden ist, dass dies weltweit veröffentlicht wird, das ist Weiterlesen