Tagesarchiv: 3. Dezember 2011

selbstbefragung (130) – wildnis

die fragebögen zur selbstbefragung versuche ich unter rubriken zu bündeln. dieses mal geht es um die “wildnis“.

  • waren sie schon einmal in der wildnis? warum?
  • wann waren sie das letzte mal in der wildnis? warum?
  • welche wildnis gefällt ihnen am besten? beschreiben sie.
  • was würden sie unter „menschlicher wildnis“ verstehen? beschreiben sie.
  • lassen sie in ihrem garten, auf ihrem balkon wildwuchs zu?
  • ab wann ist etwas für sie wildnis?
  • wie viel natur darf es in ihrem leben sein?
  • was macht ihnen in der wildnis angst? warum?
  • wen möchten sie gern mit in die wildnis nehmen?
  • mit wem waren sie in der wildnis?

wissenschaftliches schreiben und fremde

es gehört heute zu einer wissenschaftlichen karriere, dass man möglichst schon während des studiums einen auslandsaufenthalt absolviert. das kann interessant und spannend sein, doch wer glaubt, der aufenthalt würde angemessen finanziell gefördert, der sieht sich getäuscht. es gibt zuschüsse, doch die bewegen sich in einer größenordnung, dass sich eigentlich nur menschen mit einem guten finanziellen hintergrund diesen schritt leisten können.

so ein aufenthalt zeigt zudem, dass es von land zu land sehr verschieden ist, welche sprachen in wissenschaft und forschung überhaupt gesprochen werden. in vielen ländern wird es schwierig, sich auf die kenntnisse des englischen zu verlassen (gut, in deutschland ist das nicht anders). das hat aber zur folge, dass auch wissenschaftliche arbeiten (hausarbeiten) nicht unbedingt in englisch abgegeben werden können.

soll aber in der landessprache geschrieben werden, dann kann in allen ländern, die nicht auf dem lateinischen basieren, die auswahl der fachbegriffe eine schwieriges unterfangen werden. denn in diesen momenten können die termini, die bei uns verwendet werden, ein sprachliches eigenleben erhalten haben und nicht übertragbar sein. in den naturwissenschaften mag dies noch recht übersichtlich sein, aber in den sozial- und geisteswissenschaften können sich hier schwierigkeiten ergeben.

darum empfiehlt es sich, vor einem studienaufenthalt in einem anderen land, sich an der eigenen hochschule kundig zu machen, welche wörterbücher oder sprachkurse im vorfeld ganz hilfreich sein können. meist bestehen schon kontakt oder fachliche kenntnisse über die studiensituation in dem favorisierten land. doch insgesamt ist nicht immer mit unterstützung Weiterlesen