Tagesarchiv: 18. Dezember 2011

selbstbefragung (132) – schicksal

die fragebögen zur selbstbefragung versuche ich unter rubriken zu bündeln. dieses mal geht es um das “schicksal“.

  • was in ihrem leben war für sie schicksalhaft? beschreiben sie.
  • glauben sie an schicksal? warum?
  • wann wären sie gern selbstbestimmter?
  • in welchen momenten sind sie fatalistisch?
  • welches schicksal berührt sie zur zeit am meisten?
  • wie viele unserer handlungen sind ihrer meinung nach genetisch bedingt? warum?
  • wann ereilte sie ein glückliches schicksal?
  • welches schicksal wünschen sie ihren liebsten?
  • wann haben sie ihr schicksal gewendet? beschreiben sie.
  • welches schicksal wird die menschheit ereilen? beschreiben sie.
Werbeanzeigen

schreibberatung und privat

die zurückhaltung ist manchmal etwas zu groß. der glaube, allein die passende schreibtechnik genügt und schon gerät man wieder in den schreibfluss, der so dringend notwendig ist, ist weit verbreitet. in vielen situationen ist dies auch eine sinnvolle annahme. wenn jemand aber an dem punkt ist, eine professionelle schreibberatung aufzusuchen und dafür geld zu bezahlen, dann hat die schreibkrise meist mehr gewicht und erscheint schwieriger.

in diesen momenten macht ein blick hinter die kulissen viel sinn. es geht eben nicht mehr nur ums schreiben, es geht um viele andere fragen, die mit dem schreiben einhergehen. es lässt sich im vorfeld nicht sagen, worum es geht. schreibberaterInnen können die schwierigkeiten nur durch fragen einkreisen, um handlungsmöglichkeiten mit den klientInnen zu erarbeiten. bei den fragen dreht es sich auch um fragen zum privaten umfeld, zu unterstützung oder behinderung im schreibprozess durch andere, zu be- und abwertungen durch nahestehende menschen.

darum scheint es mir so wichtig, dass auch in der schreibberatung die schweigepflicht und ein ruhiges setting gewahrt werden. es kann sein, dass gar nicht viel privates eine rolle beim schreibprozess spielt, ebenso kann aber auch das genaue gegenteil der fall sein. einzig, es ist sinnvoll mit privatem nicht hinter dem berg zu halten, auch wenn es schwer fällt. schreibberatung ist keine therapie und will Weiterlesen