Tagesarchiv: 23. Dezember 2011

selbstbefragung (140) – psyche

die fragebögen zur selbstbefragung versuche ich unter rubriken zu bündeln. dieses mal geht es um die „psyche“.

  • wie wichtig sind ihnen psychologische vorgänge und gedanken über die eigene psyche? warum?
  • kennen sie psychische ausnahmezustände bei sich selbst? beschreiben sie.
  • waren sie schon einmal in psychotherapie?
  • welche extremen situationen gab es in ihrem leben und wie sind sie damit umgegangen?
  • wie können sie sich am besten entspannen und beruhigen?
  • was regt sie am meisten auf?
  • wie stark fühlen sie sich in ihrem leben von ihrer kindheit und den erlebnissen in dieser zeit beeinflusst?
  • wann zeigen sie ihre emotionen offen? beschreiben sie.
  • wann zeigen sie ihre emotionen nicht offen? beschreiben sie.
  • was interessiert sie noch zu ihrer psycho und aus der psychologie? worüber möchten sie mehr wissen?

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selbstbefragung (139) – masochismus

die fragebögen zur selbstbefragung versuche ich unter rubriken zu bündeln. dieses mal geht es um den „masochismus“.

  • wann haben sie das letzte mal ihre bedürfnisse zum wohle anderer zurückgestellt? beschreiben sie.
  • wie kommen sie darauf, egoistisch zu sein, wenn sie ihre eigenen bedürfnisse verfolgen? begründen sie.
  • ist es für sie lustvoll, andere bestimmen zu lassen? warum?
  • wie stark und oft bestimmen sie für andere, was zu tun ist?
  • wann haben sie am stärksten an dieser welt gelitten?
  • ist melancholie für sie ein genuss? warum?
  • wen haben sie lang in schutz genommen, obwohl er oder sie ihnen nicht unbedingt gutes wollte?
  • wem gegenüber haben sie sich unfair verhalten?
  • wann machen sie sich hilflos, klein und verhalten sich unterwürfig? fühlt sich das für sie gut an?
  • wie weit mussten sie sich ihren eltern unterwerfen?

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schreibberatung und schicksal

in der schreibberatung taucht das thema „schicksal“ gern durch eine hintertür auf. es nährt die fatalistische haltung, einfach nicht schreiben zu können. andere können das, aber die ratsuchenden sind nicht selten davon überzeugt, dass ihnen diese fähigkeit vergönnt ist. sie hätten keine ideen, sie könnten sich nicht ausdrücken, sie würden nur platte und langweilige texte verfassen.

da schimmern zwei vorstellungen durch, die man meist durch nachfragen eingrenzen kann: erstens die vorstellung, es gäbe eine angeborene kompetenz, schreiben zu können, ein talent, das nicht erlernbar wäre und einen zum scheitern verurteile. dabei werden stete vergleiche mit anderen angestellt und den anderen unterstellt, dass sie so zu sagen von geburt an „gut“ schreiben und formulieren können.

zweitens schimmert ein hoher und streng beachteter eigener anspruch durch, der kaum zu umgehen ist. jeder geschriebene satz, jeder verfasste text wird einer persönlichen bewertung unterzogen und meist für nicht tauglich gehalten. das leugnet, dass ein großer teil des schreibprozesses auch bei anderen menschen, das korrigieren und bearbeiten einnimmt. und es leugnet auch, dass am anfang, bei einem recht freien schreiben, dinge entstehen dürfen und können, die nicht gleich der große wurf, sondern einzig ausdruck der eigenen gedanken sind. dieser ausdruck hat einen wert an sich, den man nicht schmälern sollte.

es ist nicht ganz leicht, in einer beratung gegen diese schicksalshaften vorstellungen zu argumentieren. ein hoher anspruch ist auch so lang nicht problematisch, so lang es einen selber nicht unter leidensdruck setzt und das eigentliche schreiben verhindert. schreiben sollte nicht zur qual werden und nicht allen schreibenden winkt gleich der nobelpreis. es ist also in kleinen schritten zu lernen (und zu üben), Weiterlesen