kreatives schreiben und schreiben

erstaunlich, dass ich gedanken über das eigentliche schreiben beim kreativen schreiben noch nicht im blog festgehalten habe. wahrscheinlich ist es so selbstverständlich, dass man beim kreativen schreiben schreibt, dass es mir gar nicht in den sinn kam. doch es viele aspekte, die mir beachtenswert erscheinen.

das fängt mit dem schreibwerkzeug an: da es beim kreativen schreiben vor allen dingen darum geht, die schreibkonventionen in den hintergrund treten zu lassen und der eigenen kreativität mehr raum zu geben, sollte man ein werkzeug wählen, dass einem gut gefällt. das schreibwerkzeug sollte nicht den schreibfluss behindern. es gibt keine allgemeingültige regel, mit welchem schreibwerkzeug man kreativer ist. manche behaupten, handgeschrieben wäre für sie das nonplusultra und sie könnten sich kaum vorstellen am computer kreativ zu sein.

erfahrungswerte diverser schreibender menschen sehen anders aus. sie schreiben nur noch am computer. und sie widersprechen mit ihren texten der vorstellung, nur das schreiben von hand animiere bestimmte gehirnregionen, die der kreativität und intuition vorschub leisten. also spüre man einfach für sich nach, was sich beim schreiben am besten anfühlt. der schlichte bleistift, ein kugelschreiber, der edle füller, das laptop oder inzwischen die ganzen pads und phones. hauptsache man fühlt sich durch das gerät nicht gestört.

dann sollte man auch keinen großen gedanken daran verschwenden, wo man schreibt. auch hier gilt wieder: man suche zum schreiben den ort auf, der einem angenehm erscheint. kurze notizen lassen sich überall notieren, hauptsache ein schreibgerät steht zur verfügung. dies erscheint darum so wichtig, da schreibideen innerhalb kürzester zeit wieder verfliegen können. für längere texte suche man einen ort auf, an dem es möglichst wenige unangenehme oder unterbrechende störungen gibt.

und befindet man sich dann mit dem besten werkzeug am idealen ort, dann sollte man ein wenig für sich sorgen. mit getränk, nahrung und pausen wird das schreiben zu keiner tortur. es mag einzelne schreibende geben, die den weg zur erschöpfung schätzen und sich verausgaben wollen. der großteil der menschen hat schwierigkeiten, wieder ins schreiben zu kommen, wenn einmal bis zur erschöpfung geschrieben wurde. oft steht die angst im vordergrund, die wichtigen gedanken, die man zu papier bringen wollte, bis zum nächsten schreibzeitpunkt wieder vergessen zu haben. also am besten stichworte notieren und eine ausgiebige pause nehmen. sowohl der körper als auch augen, hände und gehirn werden es einem danken (manchmal auch der rücken und der magen 😉 ).

zu guter letzt achte man auch auf die raum- und körpertemperatur. das mag jetzt seltsam klingen, aber bei fordernder gedanklicher arbeit, ist die gefahr, das langsame auskühlen des körpers zu vernachlässigen, recht groß. langfristig sollte schreiben spaß machen und nicht den körper stressen und erkrankungen vorschub leisten. die kreativität wird es einem danken, wenn man auf das eigene wohlbefinden achtet.

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