Tagesarchiv: 22. Januar 2012

Wo die Seele aufblüht – Warum ein Garten glücklich macht – ein Buch

Lebensgeschichten aus dem Garten
oder: Das Credo der Nacktschnecke

Man kann selbstverständlich ohne Garten gut leben. Man kann sich aber auch in der Garten-Guerilla-Bewegung tummeln oder man findet einen Garten – und plötzlich ist alles anders!
Doris Bewernitz ist in Berlin Gartenbesitzerin geworden, mit Leib und Seele stürzt sie sich auf ein kleines überschaubares Stück Natur und kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus. Sie erzählt Lebensgeschichten aus diesem Garten und lädt uns ein zum Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und Fühlen. Seien es die Geduld der Regenwürmer, die Namen der Rosen oder das Credo der Nacktschnecke – es gibt viel Sinnbildliches in der Natur, wir müssen nur hinschauen. Und eintauchen in Rosenduft und Blütenmeer oder schwelgen in Kirschen und Kürbis. Dabei erfahren wir, warum ein Kompost bei Liebeskummer hilft, wofür eine Kohlmeise einen Hund braucht, wie man mit einer Höhle zum Mond fliegt, und wie sich die Essenz des Sommers in kalte Wintertage retten lässt.
Gärten sind Lehrmeister für ein glückliches Leben.
Ein Buch für Gartenfreunde, das uns durch das gesamte Gartenjahr begleitet!

Kreuz Verlag Freiburg, ISBN: 978-3-451-61000-4

Die Autorin: Doris Bewernitz, geb. 1960 in Mecklenburg, lebt die meiste Zeit des Jahres in ihrem Garten in Berlin. Sie arbeitete u.a. als Krankenschwester, Gerichtsprotokollantin, Sozialpädagogin, Dozentin und Gestalttherapeutin. Seit 1995 schreibt und veröffentlicht sie Erzählungen, Lyrik, Satiren und Reportagen.

Link zum Buch:
http://www.kreuzverlag.de/presse/pressemitteilungen/neuerscheinungen/neuerscheinungen_d_html?k_beitrag=3255176&k_tnr=61000&titel=Wo%20die%20Seele%20aufbl%FCht

biografisches schreiben und schreiben

beim biografischen schreiben geht es ebenso um ein angenehmes schreiben, wie beim kreativen schreiben. und doch steht die kreativität nicht so im vordergrund, scheinen nicht alle gestalterischen und künstlerischen freiheiten sinnvoll. denn das biografische schreiben verfolgt vor allen dingen eine linie, den eigenen erinnerungen auf die spur zu kommen.

dabei kann manchmal ein recht strukturiertes schreiben hilfreich sein. es geht darum, beim schreiben reihenfolgen herzustellen, eventuell zeitintervalle zu betrachten. in diesen momenten tritt das schreibwerkzeug ein wenig in den hintergrund und es scheint wichtiger, die abfolge der ereignisse nicht zu vertauschen, möglichst wahrhaft die eigene lebensgeschichte wiederzugeben. so kann man sich tabellen anlegen, karteikarten füllen oder sich an datenreihen entlang bewegen. erst wenn die daten stimmig sind, dann können schreibweisen und schreibwerkzeuge gewählt werden.

doch auch hierbei gibt es eine sinnvolle vorüberlegung: vielleicht am computer schreiben, da sich dort am leichtesten in die abfolgen neue erinnerungen einfügen lassen. das eigene leben bildet sich oft wie ein patchwork-teppich ab, die wieder zusammengefügt werden will. natürlich lassen sich die texte handschriftlich vorformulieren, aber letztendlich zusammenfügen und ein leben abbilden lässt sich leichter am pc.

der einstieg in die eigene biografie kann auch ganz ohne schreiben erfolgen. professionelle biografie-schreiberInnen führen interviews. dies kann man ebenso für sich selber nutzen. man lade junge menschen Weiterlesen