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von wichtigen und unwichtigen diskussionen – ein kommentar

die „hauptstadt des atheismus“, wie die ard gestern berlin nannte, hat zugeschlagen und sich gegen „pro reli“ also für „pro ethik“ ausgesprochen. dies eindeutig und unanzweifelbar. in der folge waren die intiatoren von „pro reli“ mit der aussage zu hören und zu lesen, dass sie es zumindest geschafft hätten, eine wichtige diskussion in berlin anzustoßen.

da kann man geteilter meinung sein. es war eher eine lästige diskussion, da die ganze volksabstimmung eigentlich nur wieder eines zeigte, es gibt in deutschland eine viel zu starke verquickung von kirchen und staat. eigentlich ist ja glaube nicht diskutierbar, sondern eben glaube. dies sei bitte jedem überlassen, wie er dies für sich handhaben möchte. das bedeutet zum beispiel auch, dass nicht alle, die gegen den religionsunterricht als wahlpflichtfach automatisch „atheisten“ sind. irgendwann mutete die diskussion eher als auseinandersetzung zwischen institutionen an, an der auch professionelle meinungsbildner beteiligt waren.

hier scheint es sinnvoller, einmal zu diskutieren, ob die bevölkerung die institutionen noch will. zumindest ist in deutschland noch viel zu lernen, was basisdemokratie angeht. ob nun der berliner senat steuergelder für wahlwerbung verwendet oder die kirchen kirchensteuern für ihre positionierung. es stellt sich die frage, ob ich als steuerzahl ein interesse an solch einem schaukampf habe. ein blick in die schweiz würde zeigen, dass es regeln geben kann, um keine position zu bevorteilen.

nochmals, über glaube lässt sich nicht diskutieren. also mögen alle, die ihrem glauben folgen, dies für sich tun, aber bitteschön den rest davor verschonen. es gäbe so viele wichtigere diskussionen, die in diesem land gescheut werden, aber jeden bürger angehen. island hat es am letzten wochenende vorgemacht. und dann könnten wir vielleicht auch einmal diskutieren, wieviel geld die kirchen eigentlich vom staat bekommen, warum sie so viel mitsprache haben und wer die kirchen von unten fördert? oder warum sich die kirchen als einer der größten sozialdienstleister und arbeitgeber nicht an tarifverträge hält? diese diskussionen halte ich für allemal interessanter.

was könnte am schreibschrift-blog besser werden?

einjahrblog

 

es ist klar, etliche würden sagen, endlich groß- und kleinschreibung zu beachten. das hab ich hier schon viel diskutiert und stelle es nicht zur abstimmung. aber viele andere möglichkeiten der erweiterung oder veränderung möchte ich hier bewerten lassen. was sich dann wie umsetzen lässt kann ich nicht sagen, aber der versuch ein wenig dienstleistung mit einem blog zum kreativen schreiben und zur schreibpädagogik zu verbinden, scheint mir sinnvoll. je mehr dazu eine meinung abgeben, um so gewisser ist es für mich, den wertungen zu folgen. also, es sind alle herzlich eingeladen in die folgende liste zu klicken. das ergebnis lässt sich dann demnächst an den posts ablesen. Mehrfachantworten sind möglich.

 

wieviele neue posts sind angenehm?

geneigte leserinnen, geneigte leser dieses blogs,

da mir mehrfach berichtet wurde, dieser blog wachse zu schnell und es gebe zu viele neue posts, frage ich jetzt zurück: wo liegt die angenehme mitte? wieviele posts sollten es sein, um dem blog regelmäßig folgen zu können? ihr dürft abstimmen und ich werde dann versuchen, mich daran zu halten. also, keine scheu und einfach geklickt. keine sorge, ob des klicks, es wird anschließend keine waschmaschine zugesandt 😮

danke für die teilnahme,

christof

schreibaufgabe (17) kommt nicht, sondern eine abstimmung

nach ungefähr sieben monaten schreibaufgaben muss ich realistisch sein, es reagiert kaum jemand darauf. das steht zwar im widerspruch zu den steigenden leserInnenzahlen, aber es gibt anscheinend kein interesse oder keine zeit, schreibaufgaben mitzumachen. doch ich will nicht vorschnell handeln, sondern das angebot der schreibaufgaben zur abstimmung stellen. und hiermit die regelmäßigen leserInnen dieses blogs einladen ihre stimme abzugeben. vielleicht zeigt sich dann das ausmaß des bedarfs. ich werde mich jedenfalls gern an dem ergebnis orientieren.

christof