Schlagwort-Archive: alkohol

schreibidee (306)

wenn es dann hier schon die ganze zeit um das trinken geht, dann kann man dies auch in einer schreibidee aufgreifen. betrachtet man allein, welche getränke einzelne gesellschaften und kulturräume wie verwenden, dann ergeben sich unterschiede, die mit landschaften, soziologie und kulturellen traditionen bzw. der historie zu tun haben. und so ist neben frankreich, deutschland eines der traditionellen wein-länder. hier soll eine schreibanregung zur „weinprobe“ gegeben werden.

bevor schreibgruppenleiterInnen eine weinprobe als schreibanlass durchführen, sollten sie im vorfeld die gruppe fragen, ob es interesse gibt und direkt nachfragen, ob sich zum beispiel trockene alkoholiker unter den teilnehmerInnen befinden. man kann alternativ auch tee-verköstigungen oder mineralwasser-proben in der schreibgruppe durchführen. sind alle teilnehmerInnen interessiert und einverstanden, kann es losgehen.

zum einstieg in das thema, kann dieses mal eine selbstbefragung zum thema „wein trinken“ stehen. wann trinken die schreibenden wein? trinken sie überhaupt wein? sind sie weinkennerInnen? am besten verteilt man einen kleinen fragebogen, der von allen ausgefüllt und behalten wird. anschließend sollte noch ein cluster zum thema wein erstellt werden. daraus entsteht eine kurze, maximal drei seiten lange geschichte, die in der schreibgruppe ohne feedbackrunde vorgetragen wird.

dann kommt es zur eigentlichen weinprobe. entweder wird sie von den schreibgruppenleiterInnen selber durchgeführt oder die gruppe hat sich jemanden eingeladen, fährt in einen weinberg und führt so eine weinprobe durch. während der weinprobe werden notizen gemacht. zu den weinen, zum ablauf, alles, was einem bei der durchführung in den sinn kommt. zusätzlich anregend kann es sein, vor der weinprobe noch einen geschichtlichen abriss über die historie des weines zu geben.

anschließend wird eine längere geschichte zur weinprobe geschrieben. in der geschichte sollte auf alle fälle eine weinprobe stattfinden, alle anderen abläufe sind den schreibgruppenteilnehmerInnen freigestellt. danach werden die geschichten in der schreibgruppe vorgetragen und es findet eine ausführliche feedbackrunde statt. diese kann man dann in eine gemütliche weintrinkende runde übergehen und das schreibgruppentreffen damit ausklingen lassen.

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kreatives schreiben und trinken

das trinken bietet in geschichten mehrere funktionen an:

es kann im mittelpunkt stehen, wenn viele, zwei oder ein mensch sich dem alkohol zuwenden und beim trinken so einiges geschieht. es können unterhaltungen, abstürze oder annäherungen sein, die vom trinken befördert werden. beim schreiben eines textes oder einer geschichte, kann auf den trinkprozess immer wieder zurückgegriffen werden, um die stimmung der situation wiederzugeben. neben körperlichen reaktionen kann zum beispiel „zögerlich“ das glas ergriffen werden, nur am wein „genippt“ werden oder das glas „in einem zug geleert“ werden.

das trinken kann am nebenschauplatz stattfinden und langsam in den vordergrund rücken. wenn sich zum beispiel zwei menschen in einer bar treffen, und neben ihnen eine gruppe immer lauter und ausfallender wird, da sie beständig mehr alkohol konsumiert. so drängt sich das trinken langsam in den vordergrund, da das treffen der beiden durch das trinken anderer beeinflusst wird. dies kann bis zu einer eskalation anwachsen. aber auch in alkoholfreien situationen kann das trinken eine nebenrolle spielen. wenn zum beispiel ein marathonlauf beschrieben wird, dabei die gedanken der laufenden wiedergegeben werden und an den stationen die isotonischen getränke entgegengenommen werden.

und das trinken kann als charakterisierung dienen. nach dem motto: „zeige mir, was du trinkst und ich sage dir, wer du bist“. so ist das trinken ein teil des ambientes, das die protagonistInnen umschreibt. ob dies nun der schnelle morgenkaffee, der champagner beim pferderennen oder der whiskey im club ist, mit getränken Weiterlesen

selbstbefragung (120) – trinken

die fragebögen zur selbstbefragung versuche ich unter rubriken zu bündeln. dieses mal geht es um das „trinken„.

  • ihr lieblingsgetränk?
  • was haben sie früher getrunken, möge es heute aber nicht mehr?
  • was trinken sie am häufigsten?
  • welche getränke trinken sie in gesellschaft anderer menschen?
  • wann haben sie zum ersten mal alkohol getrunken? wie war es?
  • wie viel trinken sie am tag?
  • wenn sie ein getränk erfinden dürfte, was wäre es? beschreiben sie.
  • wovon trinken sie zu viel? warum?
  • mit wem würde sie gern öfter „einen trinken“ gehen?
  • wenn sie ein cocktail wären, welcher cocktail wären sie?

schreibberatung und trinken

der mensch verdurstet schneller, als dass er verhungert. also, sollten sie schreibberatung durchführen, stellen sie ihren klientInnen immer ein getränk zur verfügung 😉

nein, spaß beiseite, es geht mir um eine der größten schwierigkeiten in unseren gesellschaften, den alkoholkonsum. im zusammenspiel mit dem schreiben spielt alkohol eine zwiespältige rolle: es gibt wie in jeder berufsgruppe unter den schreibenden ebenso suchtkranke, wie unter anderen gruppen. und doch schreibt es sich für manchen erst einmal flüssiger und unverkrampfter, wenn man etwas alkohol konsumiert hat.

das wird erst dann ein problem, wenn man nur noch mit hilfe des alkohols schreiben kann. in diesem moment wird ein teufelskreis beschritten, der schwer zu durchbrechen ist. die schreibberatung kann das alkoholproblem nicht lösen, das ist eine therapeutische aufgabe. aber die schreibberatung kann kein blatt vor den mund nehmen. eine der größten schwierigkeiten von alkoholikerInnen besteht darin, dass ihr persönliches umfeld zu lang die augen vor den tatsachen verschließt und nicht offen kommuniziert.

aber stellen sie sich mal vor, sie haben jemand ratsuchenden vor sich sitzen, der unter großem beruflichen druck steht und sie aufsucht, da er oder sie in ihrem beruf mit dem schreiben nicht gut klarkommt. nun kristallisiert sich im laufe der selbstreflexionen über den eigenen schreibprozess heraus, dass das schreiben mit alkohol besser klappt als ohne. dann fragen sie nach, ob das immer so sei.

bieten sie alternativ ein paar schreibtechniken an, um in den schreibfluss zu kommen. lassen sie die ratsuchenden die techniken ausprobieren und fragen sie nach, ob nun das schreiben ohne alkohol nicht auch möglich sei. erklärt jemand, nein, das würde so nicht klappen, dann wäre die direkte frage, ob der alkohol in anderen stressigen oder angst verursachenden situationen auch eine lösung biete, Weiterlesen

nabelschau (48)

drei jägermeister bestellen + eine sonnenbrille gratis. gerade dem letzten gewitter in die buchhandlung entronnen, nachdem das brot schon gekauft war und nicht gewässert werden sollte. ach, was für ein prächtiger sommer: so arbeitsträchtig und gut gekühlt. da lässt sich doch gleich viel mehr von dem großen stapel abtragen.

aber es soll menschen geben, die mehr sonne und wärme herbeisehnen. vor allen dingen die verkäufer von sommerprodukten, wie badehosen, badematten, sonnenschirmen oder auch sonnenbrillen. aber nüscht, die dinge werden nicht gebraucht. eher der regenschirm findet reissenden absatz. und somit bleibt mancher anbieter auf seinen sachen sitzen. da wird dann gern verramscht. auch das eine feine sache.

auf dem weg nach hause (nach dem gewitter), fällt der blick auf die perfekte geschäftsidee: „drei jägermeister bestellen + eine sonnenbrille gratis!“ da kann der kunde seinen frust ob des durchnässten sommers mit ein paar promille locker runterschlucken und bekommt für nächstes jahr und den nächsten sommer eine sonnenbrille dazu. die lager werden geräumt, die gewitterwolken erscheinen noch dunkler, der regen benetzt die augen nicht und die welt scheint nach drei jägermeistern auch schon viel fröhlicher.j

alternativ ließe sich dieses geschäftskonzept ausweiten: „3 sahnetörtchen bestellen und einen strohhut gratis!“ oder „drei packungen vanilleeis und ein paar badelatschen gratis!“ … „drei glas champagner und eine strandkorbmiete gratis!“

nabelschau (47)

bagby hot springs does not allow nudity or alcohol„. die freiheit der kunst erlaubt es, einen alternativen film zu drehen, der zwei männer jeweils in holzwannen steigen lässt, um heisse quellen in der pampa amerikas zu genießen. sie sind beide nackt, wenn sie in die wanne steigen. sie trinken nebenher und rauchen böse dinge. und zwischen dem schweigen unterhalten sie sich über ihre freundschaft und wie sie sich verändert hat. so weit, so gut in dem film „old joy„, der vor kurzem auf „arte“ lief.

schön, dass inzwischen der abspann wieder vollständig gezeigt wird, nichts überblendet wird und keiner dazwische quatscht. es hat sich in den fernsehanstalten wieder etwas geändert, den machern von filmen wird genug raum gegeben. da die landschaft eine wunderschöne ist, in der der film gedreht wurde, interessierte es den hier schreibenden zuschauer, wo denn diese wilden quellen sich befinden. und so schaute er interessiert auf den abspann. es waren die „bagby hot springs“, die die kulisse für den film boten (siehe: http://www.bagbyhotsprings.org/).

doch kaum war auf die heissen quellen hingewiesen folgte ein weiterer hinweis, der die darstellungen im film zurechtrücken sollte: bagby hot springs does not allow nudity or alcohol! oh holde wildnis! so ist die welt heute: der mensch genießt, der mensch lässt es sich gutgehen, der mensch entspannt. und dies tut er an einem abgelegenen ort in den tiefen der wälder. doch er ist nicht allein. die ordnung und das regelwerk waren schon da. auch das betreten einer holzwanne muss den züchtigen vorstellungen von ordnungsfetischisten folgen. es erinnert an die ordnungshüter am bodensee, die nachts mit taschenlampen das seeufer abschritten, um nacktbader zu entdecken oder die verwilderte wiesen abschritten, um das tragen der badehose zu kontrollieren.

meinereiner fragt sich in diesen momenten, ob auch der käfer, das eichhörnchen oder größeres vierbeiniges ebenfalls in diesen regionen gezwungen wird, sich zu bedecken. ich stelle mir eine wildnis voller badehosen recht bunt vor. 😛

schreibberatung und sucht

es ist in beratungen nicht immer leicht festzustellen, ob die ratsuchenden vor dem termin substanzen zu sich genommen, um emotionen, bewusstsein oder stimmungen zu verändern. hier geht es nicht um die bewertung, ob dies ein persönliches problem darstellt oder nicht. es geht nur darum, ob man in diesen „zuständen“ der ratsuchenden eine sinnvolle beratung durchführen kann.

das schreiben hängt eng mit mentalen funktionen zusammen. doch auch unter beeinträchtigungen der mentalen fähigkeiten durch substanzen wurden große literarische werke verfasst und entwickelt. doch beraterInnen sind nicht unbedingt fähig abschätzen zu können, wie weit die restliche lebensgestaltung der klientInnen eine dauerlevel von mentalen veränderungen unterliegt. so kann zum beispiel unter psychopharmaka sehr wohl gelernt, gearbeitet oder gestaltet werden.

wichtigster aspekt einer schreibberatung oder auch einer beratung generell ist es meiner ansicht nach, es anzusprechen, wenn man den eindruck hat, jemand konsumierte vor der beratung leistungsverändernde substanzen. die schwierigkeit bei sucht besteht ja darin, dass die umwelt oft eine große hemmschwelle hat, dies zu thematisieren. Weiterlesen

schreibidee (194)

es wird kalt, es gibt zuhauf jahresendzeitfeierlichkeiten, firmenfeste, jahresabschlüsse. es wird gegessen (oft über die maßen), es wird getrunken. und so mancher stolpert blau aus der kneipe, aus dem hausflur in die kälte. ist der alkoholgehalt hoch genug, spürt er die kälte nicht so. doch trifft er dann zuhause ein, stellt er fest, dass er schon beinahe blaugefrorene hände und ein bläuliches gesicht sein eigen nennt. zeit für „blaue geschichten“ in der schreibidee.

da die schreibgruppe ja kein alkoholikertreff sein sollte, kann man sich erst einmal anderen blauen phänomenen zuwenden. die leicht thematisierbare materie ist das wasser. welche assoziationen verbinden die teilnehmerInnen mit blauem wasser? angefangen mit der lagune, dem blautopf in süddeutschland bis zum arktischen meer, alles bietet ein starkes blau. die schreibgruppenteilnehmerInnen werden aufgefordert, einen blauen, fließenden text von zwei seiten zu verfassen. wie der fluss des textes erreicht wird, bleibt den teilnehmerInnen überlassen. die texte werden gegenseitig vorgelesen. es wird kein feedback gegeben.

im anschluss teilt die leitung der schreibgruppe eine abbildung des wasserkreislaufs auf der erde aus, wie man ihn vielleicht aus der schule kennt. dadurch gibt es blaues gewässer, blauen himmel und vieles mehr zu sehen. alle teilnehmerInnen erhalten jeweils eine abbildung. in den kreislauf können an jeder stelle assoziationen notiert werden. nach einer weile werden die teilnehmerInnen aufgefordert, die assoziation auszuwählen, die sie am stärksten zu einer geschichte anregt. nun wird eine längere geschichte geschrieben, die anschließend in der gruppe vorgetragen wird. beim feedback achten alle darauf, wie stark der blaue charakter der geschichte vermittelt wird.

zum abschluss kann dann noch ein blick in die blauen augen geworfen werden. es gibt zum beispiel das musikstück der neuen deutschen welle „blaue augen“. hierzu können kurz-kurz-geschichten oder gedichte verfasst werden. diese werden zum abschluss kurz vorgetragen.

schreibidee (153)

abseits der zaubertränke in einer der letzten schreibideen, gibt es noch die ganz alltäglichen getränke, die auch eine wirkung entfalten. sie beinhalten den allseits beliebten alkohol. im trend befindet sich der übermäßige konsum der belebenden und stimmungssteigernden droge. die folge: am nächsten tag ein ordentlicher kater, der viele menschen schwören lässt, nie mehr so tief ins glas zu schauen. doch dieser vorsatz ist bei nächster gelegenheit schnell vergessen. darum werden dieses mal zur erinnerung „kater-geschichten“ neben dem kater-frühstück eingenommen.

der „kater“ ist nichts anderes, als im laufe der zeit wieder zu „sinnen“ zu kommen, nachdem man eine zeitlang „von sinnen“ war. darum werden die teilnehmerInnen der schreibgruppe aufgefordert, zu beginn einen im wahrsten sinne des wortes, sinnlosen text zu schreiben. vielleicht kann sich der eine oder die andere an zustände erinnern, in denen sie nicht mehr so richtig wussten, was sie machten. die teilnehmerInnen sollen sich an diese situationen erinnern und sie in eine zwei- bis dreiseitige geschichte einbinden.

diese geschichten werden, wenn sie leserlich geschrieben wurden, an andere teilnehmerInnen der gruppe weitergegeben. nach einer kurzen phase des lesens der fremden geschichte, werden alle schreibenden aufgefordert, den zweiten teil zu verfassen, die „kater“-geschichte. wie geht das geschehen weiter, wenn man stück für stück ernüchtert? was passiert in diesen momenten? bereut man seinen zustand oder bedauert man, dass die sinnlosen momente vorüber sind?

der zweite teil der geschichte sollte ungefähr die gleiche länge wie der erste teil erreichen. im anschluss werden die geschichte in der schreibgruppe vorgelesen und ein feedback gegeben, wie gut die jeweiligen zustände erfasst wurden. dann besteht die möglichkeit, sollte genug zeitraum zur verfügung stehen, dass alle teilnehmerInnen noch einen zweiten teil zu ihrer eigenen geschichte verfassen. dies könnte geschehen, bevor die texte vorgetragen werden, um einen kontrast der jeweiligen ernüchterungsverläufe bei gleicher vorlage hörbar zu machen. und wenn alle geschichten vorgetragen wurden, wird eine runde alka selzer ausgegeben.abseits der zaubertränke in einer der letzten schreibideen, gibt es noch die ganz alltäglichen getränke, die auch eine wirkung entfalten. sie beinhalten den allseits beliebten alkohol. im trend befindet sich der übermäßige konsum der belebenden und stimmungssteigernden droge. die folge: am nächsten tag ein ordentlicher kater, der viele menschen schwören lässt, nie mehr so tief ins glas zu schauen. doch dieser vorsatz ist bei nächster gelegenheit schnell vergessen. darum werden dieses mal zur erinnerung „kater-geschichten“ neben dem kater-frühstück eingenommen.

der „kater“ ist nichts anderes, als im laufe der zeit wieder zu „sinnen“ zu kommen, nachdem man eine zeitlang „von sinnen“ war. darum werden die teilnehmerInnen der schreibgruppe aufgefordert, zu beginn einen im wahrsten sinne des wortes, sinnlosen text zu schreiben. vielleicht kann sich der eine oder die andere an zustände erinnern, in denen sie nicht mehr so richtig wussten, was sie machten. die teilnehmerInnen sollen sich an diese situationen erinnern und sie in eine zwei- bis dreiseitige geschichte einbinden.

diese geschichten werden, wenn sie leserlich geschrieben wurden, an andere teilnehmerInnen der gruppe weitergegeben. nach einer kurzen phase des lesens der fremden geschichte, werden alle schreibenden aufgefordert, den zweiten teil zu verfassen, die „kater“-geschichte. wie geht das geschehen weiter, wenn man stück für stück ernüchtert? was passiert in diesen momenten? bereut man seinen zustand oder bedauert man, dass die sinnlosen momente vorüber sind?

der zweite teil der geschichte sollte ungefähr die gleiche länge wie der erste teil erreichen. im anschluss werden die geschichte in der schreibgruppe vorgelesen und ein feedback gegeben, wie gut die jeweiligen zustände erfasst wurden. dann besteht die möglichkeit, sollte genug zeitraum zur verfügung stehen, dass alle teilnehmerInnen noch einen zweiten teil zu ihrer eigenen geschichte verfassen. dies könnte geschehen, bevor die texte vorgetragen werden, um einen kontrast der jeweiligen ernüchterungsverläufe bei gleicher vorlage hörbar zu machen. und wenn alle geschichten vorgetragen wurden, wird eine runde alka selzer ausgegeben.

schreibidee (33)

eine schnapszahl bei den schreibideen, lädt dazu ein, sich diversen drogen zu widmen. das fängt bei a wie alkohol an und endet bei z wie zigaretten. natürlich gibt es dazwischen auch etliche verbotene wirkstoffe, die das dasein beeinflussen und beeinträchtigen können. viele menschen haben erfahrungen mit dem einen oder anderen suchtstoff gesammelt. es ist ein weites feld der erfahrungen, das beim kreativen schreiben die grundlage mancher geschichte sein kann.

um das thema in einer schreibgruppe zu nutzen, wäre es hilfreich in der vorbereitung kurze informationen oder kleine broschüren zu den diversen drogen zusammenzustellen. dann wird auf zettel jeweils eine droge geschrieben. jede teilnehmerin, jeder teilnehmer sollte einen zettel ziehen. ihnen wird zu „ihrer droge“ ein wenig infomaterial ausgehändigt, wenn ihnen die wirkweise unbekannt sein sollte.

die broschüren und informationen sollen der inspiration für einen text sein, der sich um das thema drogen, sucht oder erfahrungen unter drogen dreht. dabei geht es nicht darum gesundheitspräventive texte zu verfassen, sondern eher um die frage, was drogen alles auslösen und beeinflussen können, egal ob positiv oder negativ.