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70 buchtipps aus diesem blog

im laufe der zeit habe ich hier manche bücher vorgestellt. diese vorstellungen erheben weder anspruch auf irgendeine vollständigkeit noch sind sie irgendein standard. sie purzelten hier einzig in der reihenfolge des lesens herein. doch hier ein gebündelter überblick, mit den links zu den jeweiligen posts (einfach auf den titel des buchs klicken).

erst lesen, dann schreiben“ herausgegeben von olaf kutzmutz und stephan porombka

mein klassiker – autoren erzählen vom lesen“ herausgegeben von sascha michel, mirjam neusius und lea katharina ostmann

verteidigung des privaten“ von wolfgang sofsky

extrem laut und unglaublich nah“ von jonathan safran foer

stilfibel“ von ludwig reiners

das ende der schublade: die macht der neuen digitalen unordnung“ von david weinberger

66 schreibnächte“ von katrin girgensohn und ramona jakob

die logik der sorge. verlust der aufklärung durch technik und medien“ von bernard stiegler

wege zum ruhm“ von robert gernhardt

stilübungen“ von raymond queneau

das erste buch. schriftsteller über ihr literarisches debüt“ herausgegeben von renatus deckert

reimlexikon“ von willy steputat

absichten und einsichten. texte zum selbstverständnis zeitgenössischer autoren“ herausgegeben von markus krause und stephan speicher

maschinenwinter. wissen, technik, sozialismus. eine streitschrift“ von dietmar dath

schreiben lernen – schreiben lehren“ herausgegeben von josef haslinger und hans-ulrich treichel

der sprung in den papierkorb“ von thomas hürlimann

geflügelte worte“ von georg büchmann

krankheit als metapher – aids und seine metaphern“ von susan sontag

abstrakt negiert ist halb kapiert“ herausgegeben zum 60. geburtstag von morus markard

wie romane entstehen“ von hanns-josef ortheil und klaus siblewski

auf meinen spuren. das entdecken der eigenen lebensgeschichte“ von herbert gudjons, marianne pieper und birgit wagener

schwarzes quadrat“ von max frisch

wer bin ich?“ von rolf dobelli

warum denken traurig macht“ von george steiner

fragebogen“ von max frisch

dinge geregelt kriegen – ohne einen funken selbstdisziplin“ von sascha lobo und karhrin passig

the book of questions“ von pablo neruda

vom leben, vom tod und vom übirgen auch dies und das – frankfurter poetikvorlesungen“ von urs widmer

vergessenheit“ von david foster wallace

unglücklich glücklich“ von eric g. wilson

erinnern, wiederholen, durcharbeiten“ von lutz von werder

wer reden kann, macht eindruck. wer schreiben kann, macht karriere“ von ulrike scheuermann

kopf schlägt kapital“ von günter faltin

die sandwirtschaft“ von uwe tellkamp

raum zum schreiben – creative writing in 200 genialen lektionen“ von bonni goldberg

kein schöner land“ von patrick findeis

ruhm“ von daniel kehlmann

das ende der liebe“ von sven hillenkamp

am beispiel des hummers“ von david foster wallace

suchmaschinen“ von david gugerli

schöner wird´s nicht“ von david sedaris

emergenz digitaler öffentlichkeiten“ von stefan münker

wie der bauch dem kopf beim denken hilft“ von bas kast

wie man den bachmannpreis gewinnt“ von angela leinen

ich frage mich“ von janne mathis eick
die kunst, frei zu sein“ von tom hodgkinson

fuckt it!“ von john c. parkin

als hitler das rosa kaninchen stahl“ von judith kerr

fragebuch“ von mikael krogerius und roman tschäppeler

warum?“ von nikolai popov

666 spiele“ von ulrich baer

nachtstücke – ein lesebuch“ von hans ulrich hirschfelder (hg.) und gert nieke (hg.)

das lesikon der visuellen kommunikation“ von juli gudehus

verirren“ von kathrin passig und aleks scholz

die 50 werkzeuge für gutes schreiben“ von roy peter clark

arbeitszeugnisse formulieren und entschlüsseln“ von christian püttjer und uwe schnierda

don´t make me think!“ von steve krug

checker dichten!“ von sabine samonig

die schreibfitness-mappe“ von ulrike scheuermann

ich will so werden wie ich bin“ von volker kitz und manuel tusch

heringers reizwörterbuch“ von hans jürgen heringer

praxisbuch networking“ von andreas lutz

empört euch!“ von stéphane hessel

verführung mit worten“ von karen christine angermayer

kreativitätstechniken“ von georg schumacher

wissenschaftlich schreiben leicht gemacht“ von martin kornmeier

frei geschrieben“ von judith wolfsberger

der therapeut für die hosentasche“ von therese borchard

reality hunger“ von david shields

schreibend lernen“ von gerd bräuer

web 2.0 und literaturkritik

das internet bietet eigentlich die ideale bühne für literaturkritik. menschen, die ein buch gelesen haben können über ihr leseerlebnis schnell und direkt berichten. ist nur die frage, ob man anderen sein leseerlebnis mitteilen möchten und wie subjektive stellungnahmen einzuordnen sind. sie können wahrscheinlich nur eine anregung geben. und doch, der markt an rezensionen hat sich natürlich durch das internet und web 2.0 enorm vergrössert.

vorneweg steht zahlenmäßig garantiert das geschäftskonzept von „amazon„, das sowohl vor- als auch nachteile hat. bei amazon kann jeder mensch relativ einfach eine rezension ins netz stellen. dies hat zur folge, dass es sowohl gefälligkeiten gibt, die rezensionen aus der verbundenheit zu autorInnen und verlagen entstehen lassen. aber auch jeder unabhängige schreibende, kann natürlich zusätzliche rezensionen ins netz stellen. dies hat zumindest bei bekannteren büchern einen positiven effekt, meist kann man zwei seiten der medaille nachlesen. schwieriger wird es da schon mit den punktewertungen: da ist es wie mit der notengebung in der schule. was kann eine zahl oder ein punkt schon darstellen vom gehalt eines buches? nichts.

eine orientierung an worten erscheint hilfreicher. und sie scheint in manchen situationen auch notwendig. denn zum einen ist der buchmarkt so unüberschaubar, dass man zumindest anregungen durch rezensionen erfahren kann. zum anderen mag man in einer region leben, die es einem nicht möglich macht in den nächsten großen gut sortierten buchladen zu gehen und einfach zu stöbern, bis man ein interessantes buch gefunden hat. heute kann man auf die homepages des verlags gehen, doch dies beinhaltet immer eine großen packen werbeversprechen. aber oft kann man nun leseproben finden, die einem schon einmal einen hinweis geben.

und es gibt seiten mit diversen literaturkritiken. hier sei nur eine kleine auswahl verlinkt (ohne bewertung, da dies auch nur wieder eine subjektive stellungnahme wäre, die bei der persönlichen literaturkritikwahl kaum weiterhilft): reichhaltig wirkt http://www.literaturkritik.de/ . hier finden sich neben vielen buchkritiken auch monatliche dossiers mit thematischen schwerpunkten, also neben der literaturkritik gibt es auch noch literaturwissenschaftliche betrachtungen. so zum beispiel eine von thomas anz im dezember 2010 veröffentlicht zur frage der literaturkritik im internet (siehe http://www.literaturkritik.de/public/inhalt.php?ausgabe=201012 ). außerdem findet man im web den „perlentaucher„, eine kulturseite mit vielen buchkritiken. zu finden unter http://www.perlentaucher.de/. und man kann eine berliner seite finden, die vormals als druckausgabe erschien und nun nur noch im netz erscheint. zu finden unter http://www.berlinerliteraturkritik.de/. und um den überblick der entwicklungen auf dem buchmarkt verfolgen zu können, kann man ja mal auf die homepage des „börsenblatts des deutschen buchhandels“ gehen: http://www.boersenblatt.net .

hat man sich durch all die webseiten gewühlt, dann lässt sich vielleicht schon eine vorauswahl treffen, was einen interessiert. und sollte man noch mehr anhaltspunkte suchen, kann man den titel des buches in die suchmaschinen füttern und weitere stellungnahmen finden. um die meinungsvielfalt über bücher zu erhöhen, kann man natürlich auch nach dem lesen, eigene literaturkritiken abgeben. orte dafür gibt es unzählige, und sei es der eigene blog 😉

schnickschnack (80)

schreibende lesen gern. eine der kurzweiligsten unterhaltungen ist der kriminalroman oder der thriller. spannung, sozialbeobachtungen, eine prise psychologie und viel action sind bestandteile dieses genres. der markt der krimis ist riesig. allein die regalreihen an spannung in größeren buchläden geben ein bild davon ab. doch wie soll man sich bei der vielfalt orientieren? woher weiß man, welche interessen der jeweilige krimi bedient? die klappentexte der bücher geben meist nur unzureichend aufschluss darüber.

dabei kann geholfen werden. bei der durchsicht der grimme-online-award-preisträger von letztem jahr, fiel schnell die homepage „krimi-couch“ ins auge. die seite aufgerufen und hoch erfreut. auf der seite passiert nichts anderes, als neuerscheinungen auf dem spannungs-markt zu besprechen und vorzustellen. besonders attraktiv wird das internetangebot durch seine diversen such- und sortierfunktionen. so kann man krimis nach autorInnen auswählen, aber auch nach ländern. man kann sich seinen persönlich attraktiven krimi suchen lassen, indem man den “ berater“ wählt und kriterien für den gesuchten krimi festlegt. die datenbank im hintergrund benennt nun die bücher, die in frage kommen. zu den büchern kann man sich dann noch die kritiken durchlesen und hat dann mit großer wahrscheinlichkeit schon einen ganz guten anhaltspunkt, ob sich der kauf lohnt oder nicht.

die ganze seite ist extrem bedienungsfreundlich schließt einfach eine lücke bei der büchersuche für die kleine ablenkung zwischendurch. bleibt nur zu hoffen, dass die betreiber beim lesen und beurteilen durchhalten und der markt somit immer übersichtlicher wird. alles kann sicher nicht erfasst werden, aber erste orientierung ist vor dem gang in den buchladen nicht das schlechteste. zu finden ist die seite unter: http://www.krimi-couch.de .

„payback“ von frank schirrmacher – eine buchkritik

schnell machte die botschaft vom neuen buch frank schirrmachers die runde. er nahm sich das internet, den computer, die digitale revolution vor und formulierte vor allen dingen eingangs seine verzweiflung ob der entwicklung der digitalen welt. dadurch fühlten sich viele angesprochen, die das gefühl haben, den trends der zeit nicht mehr folgen zu können, sich unter druck gesetzt zu fühlen und an der qual der (aus)wahl im riesigen angebot zu scheitern.

man könnte nun das buch „payback – warum wir im informationszeitalter gezwungen sind zu tun, was wir nicht tun wollen, und wie wir die kontrolle über unser denken zurückgewinnen“ zu den kulturpessimistischen äußerungen über das internet und seine folgen zählen, doch frank schirrmacher betont in regelmäßigen abständen, dass er den computer gar nicht verteufelt, das internet nicht abschaffen möchte. dennoch listet er seite um seite die üblen machenschaften um das internet und die algorithmen mit dem ziel den menschen zu simulieren und zu lenken auf. doch bis zum schluss bleibt er trotzdem die begründung für seinen untertitel schuldig, dass uns das informationszeitalter zu handlungen zwinge.

meiner ansicht begründet sich dies in der hauptannahme des buches, die immer wiederholt wird aber dadurch nicht schlüssiger wird. informationen würden aufmerksamkeit rauben. und so viele zur verfügung stehenden informationen könnten nur dazu führen, dass wir nicht mehr herr der lage seien. hier ein paar bemerkungen dazu.

  • wenn wir davon ausgehen, dass informationen uns zwingen aufmerksamkeit zur verfügung zu stellen, dann ist herr schirrmacher als herausgeber einer großen überregionalen zeitung mit schuld an der entwicklung, zu viele informationen zu bekommen. denn wer kann an einem tag die faz in einem rutsch lesen, also alle informationen aufnehmen. wir selektieren, auch unsere tageszeitungen, die meist für einen menschen viel zu viele informationen enthalten. warum sollte uns dies beim internet nicht gelingen?
  • weil wir einem hype aufsitzen, der uns suggeriert, wir müssten alles mitmachen, um dazu zu gehören. diesem hype sitzt herr schirrmacher anscheinend auch auf. hat er schon einmal versucht ein paar seiner technischen geräte zwischendurch abzuschalten, sms und twitter nicht zu verwenden und vielleicht nicht alles zu glauben, was trend ist. denn sonst hätte er schon vor der digitalen revolution mindestens zehn tageszeitungen lesen müssen, um wirklich informiert zu sein. der journalismus lebt davon, dass von anderen vorselektiert wird, dass nur ein teil wahrgenommen wird. und der zeitungsartikel, auch in der faz, lebt vom mut zur lücke. diesen mut verliert herr schirrmacher beim anblick digitaler geräte und erklärt den zwang durch diese für unausweichlich.
  • bei der begründung dieser unausweichlichkeit beweist er allerdings übermäßigen mut zur lücke. er hat einen narren am sozialpsychologischen experiment gefressen und zitiert eine untersuchung nach der anderen. zum einen wird diese meist quantitative vorgehensweise der sozialpsychologischen experimente in der fachwelt seit jahrzehnten diskutiert, in hinblick auf die frage, wieweit die experimente die realität abbilden und erfassen können. eine der treffendsten kritiken besteht darin, dass sie das subjekt mensch zum objekt degradieren und nur durch die verfeinerung der variablen trotz allem nicht die handlungsgründe des einzelnen erfassen können. zum anderen kritisiert frank schirrmacher die statistikgläubigkeit der suchmaschinen und ihre mathematischen herleitungen, zitiert aber vor allen dingen sozialpsychologische erkenntnisse, die vor allen dingen auf statischen auswertungen beruhen. ein widerspruch, den das buch nicht klärt.
  • und, größter fehler des buches, er verallgemeinert gnadenlos. im gleichen maße überschätzt er die wirkung von werbepsychologischen strategien, die auch bis heute nicht bewiesen sind. die krux bei dieser weltsicht besteht darin, dass die gesellschaftlichen bedingungen nur am rand, runtergebrochen auf das individuum betrachtet werden. es wird nicht danach gefragt, woher denn der erfolg des internets rührt, weshalb die menschen meinen, es verwenden zu müssen, wer ein interesse daran hat, dass wir schneller kommunizieren, viele informationen ansammeln und welche sanktionen uns erwarten, wenn wir uns manchen entwicklungen verweigern.
  • aus dem blickwinkel schirrmachers scheint seine analyse logisch, doch die grundlagen seiner analyse bleiben nach vollständiger lektüre fragwürdig. zumindest streut er ab und zu zweifel an der eigenen überzeugung ein. wieweit kann ein algorithmus menschliches handeln vorhersagen? der mensch folgt eben keiner mathematischen logik und brachte deshalb alle protagonisten des sozialpsychologischen experiments ins schwitzen. die kontrolle haben die wissenschaften verloren, nicht unbedingt die nutzer des web.
  • verständlich ist die ohnmacht, die der einzelne empfinden muss, wenn er dem gedanken folgt, dass es sich bei den auswirkungen des informationszeitalters um evolutionäre entwicklungen handelt. denn die sind dann unumkehrbar und verändern uns menschen zu kleinen robotern. aber das wurde schon in so vielen zusammenhängen vorhergesagt und hat nie funktioniert. (denn sonst gäbe es keine menschen mehr, die an pseudokrupp erkranken oder bei denen feinstaub zu krebs führt). noch einmal, der reflektierende mensch unterliegt nicht mehr der evolution, er hat sich ihr entzogen. also geht es darum, einfluss auf die verfügung über das internet zu nehmen, auch auf die ausformungen des internet, aber nicht darum, sich einer imaginären manipulation zu erwehren.
  • noch ein punkt, der am buch stört. viele technische geräte und ebenso die „informationen“ werden beschrieben wie handelnde wesen, die absichten verfolgen. denen etwas eingepflanzt scheint, das sie willentlich weitergeben. die geräte sind aber werkzeuge und ihre handhabung ist höchstens tradiert, also gesellschaftlich vermittelt. ich kann einen hammer auch immer noch benutzen, um eine glühbirne auszuschalten, doch ich habe im vorfeld gelernt, dass das ganz schön teuer wird und ich mich dabei verletzen könnte. ähnlich verhält es sich mit dem computer: ich kann ihn zu einem wesen stilisieren, das mir sagt, per botschaften, wie ich informationen zu verarbeiten habe und ich folge ihm willig. ich habe aber gesellschaftlich vermittelt gelernt, dass es sich um eine maschine handelt, die von menschen modifiziert wurde. also beschwere ich mich eher beim programmierer über die miese software, wenn das werkzeug nicht richtig funktioniert. oder beim hammerhersteller, wenn mir der metallklotz beim hämmern immer vom holzgriff saust und glühbirnen zerschlägt.

interessanter wäre ein buch gewesen, das einmal dezidiert die subjektiven erfahrungen mit den modernen technologien und der digitalen revolution beleuchtet, das aufzeigt wie sehr man sich von gesellschaftlichen erwartungen drängen lässt und das einen gegenversuch, nämlich digital zu prokrastinieren, schildert. doch so bleibt „payback“ von frank schirrmacher doch nur kulturpessimistisch, auch wenn es so nicht sein soll.
das buch ist im karl blessing verlag in münchen 2009 erschienen. ISBN 978-3-89667-336-7

schreibpädagogik und buchtipps

schreiben ist ohne lesen unvorstellbar. menschen, die gern schreiben lesen meist auch eine menge. und der buchmarkt in deutschland ist ein großer vielfältiger. was bedeutet, dass niemand alle bücher gelesen haben kann, und viele menschen viele verschiedene bücher lesen.

deshalb bietet es sich in schreibgruppen an, sowohl einen zum thema passenden kleinen büchertisch einzurichten als auch die teilnehmerInnen aufzufordern, selber buchtipps zu geben. das wird oft gern gemacht, da alle bücher haben, die ihre eigene kreativität und fantasie angeregt haben. in diesem zusammenhang kann ein blog, extra parallel zur schreibgruppe eingerichtet, wunderbare dienste leisten. hier besteht die möglichkeit eine unterseite einzurichten, in der kleine literatur- oder fachbuchempfehlungen gegeben werden können. diese tipps sind dann nicht nur den teilnehmerInnen der schreibgruppe zugänglich, sondern auch anderen leserInnen des blogs.

letztendlich unterscheidet sich diese vorgehensweise nicht groß von den buchrezensionen bei „amazon“, die von kundInnen abgegeben werden können. aber es entsteht durch diese empfehlungen noch einmal eine weitere form des intensiven zusammenarbeitens in den schreibgruppen. richtig interessant bei einer länger arbeitenden schreibgruppe wird es, wenn mehrere personen das gleiche buch gelesen haben und sich dazu äußern, sind die einschätzungen doch oft sehr verschieden.

eine weitere variante könnte es sein, dass sich parallel zur schreibgruppe eine lesegruppe aus den teilnehmerInnen bildet, die sich für eine gewisse zeit vornimmt, ein buch zu lesen, dass anschließend in der lesegruppe diskutiert und analysiert wird, vielleicht auch unter schreibtechnischen und textaufbauaspekten. so wird das lesen als regelmäßiger bestandteil in die schreibgruppe eingebunden.