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vier jahren schreibschrift-blog und seine linklisten

neben den ablegern, gibt es auch innerhalb des blogs eine ganze menge linklisten, die regelmäßig aktualisiert werden. dadurch lassen sich schreibideen, listen, selbstbefragungen und dergleichen mehr leichter finden. hier eine „liste der linklisten“ 😉 :

1500 fragen zur selbstbefragung: https://schreibschrift.wordpress.com/2012/01/05/1500-fragen-zur-selbstbefragung-aus-diesem-blog/

497 listen zu 100 kategorien: https://schreibschrift.wordpress.com/2012/03/15/497-listen-aus-diesem-blog-in-100-kategorien/

350 schreibideen: https://schreibschrift.wordpress.com/2012/02/28/350-schreibideen-aus-diesem-blog/

100 schnickschnackse: https://schreibschrift.wordpress.com/2011/09/03/100-mal-schnickschnack-aus-diesem-blog/

100 wortklaubereien: https://schreibschrift.wordpress.com/2012/03/04/100-wortklaubereien-aus-diesem-blog/

70 buchtipps: https://schreibschrift.wordpress.com/2011/09/25/70-buchtipps-aus-diesem-blog/

25 schreibaufgaben: https://schreibschrift.wordpress.com/2010/03/20/25-schreibaufgaben-aus-diesem-blog/

10 tipps zum gründen einer schreibgruppe: https://schreibschrift.wordpress.com/2011/10/18/schreibgruppen-selber-grunden-die-zusammenfassung/

viel spaß beim „linken“ und lesen,

christof zirkel

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schreibberatung und medien

der medieneinsatz (tolle wort – so kriegerisch) bei schreibberatungen sollte eher schlicht gehalten werden. es macht nicht viel sinn, wenn jemand schwierigkeiten mit dem schreiben hat, sich gemeinsam filme anzusehen, im internet rumzusurfen oder musik zu hören. aber auch ein dezenter einsatz von medien kann sehr effektiv sein.

zum einen sind viele ratsuchende in schreibkrisen dankbar dafür, wenn man literaturtipps geben kann, die neben der beratung weitere anregungen zur überwindung der schreibschwierigkeiten bieten (oder überhaupt hintergrundinformationen zum schreiben geben). also kann man im vorfeld eine literaturliste als beraterIn zusammenstellen und die aufgeführten bücher mit ein paar stichworten versehen.

da der markt der schreib(beratungs)bücher inzwischen groß und unübersichtlich ist, sollte man die werke auf der liste kennen und eine kleine vorauswahl für die klientInnen treffen. beinahe genauso wichtig finde ich aber auch den hinweis, dass es hilfreich sein kann, sich die bücher entweder im buchladen oder in einer bibliothek in ruhe anzuschauen, ob sie einen überhaupt ansprechen. denn neben den grundlegenden vermittelten informationen spielt auch immer das subjektive leseverhalten bei der effektivität von büchern eine rolle.

es kann sein, dass der berater ein buch unglaublich toll findet und klientInnen damit überhaupt nichts anfangen können oder es schnell wieder beiseite legen. außerdem finde ich es wichtig, noch einmal gegenüber den ratsuchenden zu betonen, dass nicht für jeden menschen, bücher eine lösungshilfe sind. wenn die erfahrungen gemacht wurden, dass man aus büchern nicht gut lernt, dann sollte dies auch jetzt nicht erzwungen werden.

ein weiteres hilfreiches medium kann das internet außerhalb der beratung sein, denn es bietet sowohl die möglichkeit mit beraterInnen texte auszutauschen, zum beispiel um ein verabredetes feedback zu erhalten oder das nächste beratungsgespräch vorbereiten zu können, als auch eine fülle an nachschlagewerken und schreibunterstützenden informationen. wer als beraterIn möchte, kann sich zudem der online-beratung zuwenden (auch wenn ich diese Weiterlesen

weitere buchbesprechungen zu lutz von werders büchern

in dem hier schon vorgestellten blog von dr. andreas mäcklermeine-biografie.com“ gibt es zwei weitere buchbesprechungen, die sich büchern von lutz von werder widmen. bei dem einen handelt es sich auch um eine neuauflage zum tagebuch schreiben: „schreiben von tag zu tag – wie das tagebuch zum kreativen begleiter wird„. dieses buch hat lutz von werder zusammen mit barbara schulte-steinicke verfasst. die besprechung findet sich hier: http://www.meine-biographie.com/?p=806 . beim zweiten buch handelt es sich um eine fortführung des eben hier vorgestellten buches zum biografischen schreiben. der titel lautet: „die welt romantisieren – wie schreibe ich meine persönliche mythologie?“. die besprechung findet sich hier: http://www.meine-biographie.com/?p=1855 .

beide bücher bieten, so viel kann hier schon geschrieben werden, viele weitere schreibanregungen.

schreibpädagogik und buchtipps

schreiben ist ohne lesen unvorstellbar. menschen, die gern schreiben lesen meist auch eine menge. und der buchmarkt in deutschland ist ein großer vielfältiger. was bedeutet, dass niemand alle bücher gelesen haben kann, und viele menschen viele verschiedene bücher lesen.

deshalb bietet es sich in schreibgruppen an, sowohl einen zum thema passenden kleinen büchertisch einzurichten als auch die teilnehmerInnen aufzufordern, selber buchtipps zu geben. das wird oft gern gemacht, da alle bücher haben, die ihre eigene kreativität und fantasie angeregt haben. in diesem zusammenhang kann ein blog, extra parallel zur schreibgruppe eingerichtet, wunderbare dienste leisten. hier besteht die möglichkeit eine unterseite einzurichten, in der kleine literatur- oder fachbuchempfehlungen gegeben werden können. diese tipps sind dann nicht nur den teilnehmerInnen der schreibgruppe zugänglich, sondern auch anderen leserInnen des blogs.

letztendlich unterscheidet sich diese vorgehensweise nicht groß von den buchrezensionen bei „amazon“, die von kundInnen abgegeben werden können. aber es entsteht durch diese empfehlungen noch einmal eine weitere form des intensiven zusammenarbeitens in den schreibgruppen. richtig interessant bei einer länger arbeitenden schreibgruppe wird es, wenn mehrere personen das gleiche buch gelesen haben und sich dazu äußern, sind die einschätzungen doch oft sehr verschieden.

eine weitere variante könnte es sein, dass sich parallel zur schreibgruppe eine lesegruppe aus den teilnehmerInnen bildet, die sich für eine gewisse zeit vornimmt, ein buch zu lesen, dass anschließend in der lesegruppe diskutiert und analysiert wird, vielleicht auch unter schreibtechnischen und textaufbauaspekten. so wird das lesen als regelmäßiger bestandteil in die schreibgruppe eingebunden.