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selbstbefragung (120) – trinken

die fragebögen zur selbstbefragung versuche ich unter rubriken zu bündeln. dieses mal geht es um das „trinken„.

  • ihr lieblingsgetränk?
  • was haben sie früher getrunken, möge es heute aber nicht mehr?
  • was trinken sie am häufigsten?
  • welche getränke trinken sie in gesellschaft anderer menschen?
  • wann haben sie zum ersten mal alkohol getrunken? wie war es?
  • wie viel trinken sie am tag?
  • wenn sie ein getränk erfinden dürfte, was wäre es? beschreiben sie.
  • wovon trinken sie zu viel? warum?
  • mit wem würde sie gern öfter „einen trinken“ gehen?
  • wenn sie ein cocktail wären, welcher cocktail wären sie?

schreibidee (224)

passt ja ein wenig in die jahreszeit. in vier tagen ist frühlingsanfang, da kann es nicht schaden, eine schreibanregung zu geben, die der powerriegel unter den schreibanregungen ist. kaum noch nachtfrost, ein wenig regen und schon können die säfte wieder ungehindert fließen. darum, wie kann es nach den letzten posts auch sein, soll dieses mal zu „saftige stories“ angeregt werden.

der einstieg ist leicht. für die schreibgruppenteilnehmerInnen ist eine kleine saft-bar aufgebaut. alle werden aufgefordert, sich ein gläschen ihres lieblingssafts zu nehmen. und wären sie am leckeren getränk nippen soll eine einseitige „hymne“ auf den saft geschrieben werden. sind die gläser geleert, werden die hymnen vorgetragen. es gibt keine feedback-runde.

was kann denn nun „saftig“ bedeuten, wofür steht das wort? für „nektar“, auch ein schöner begriff, oder für „deftig“, „wild“ und „lebhaft“? die schreibgruppenteilnehmerInnen sammeln am flipchart begriffe, die von ihnen mit saftig assoziiert werden. zudem wird eine 30-wort-assoziation zum wort „saftig“ durchgeführt. nun wählen alle jeweils fünf begriffe aus und schreiben in kombination mit ihrer 30-wort-assoziation eine kurze geschichte von maximal drei seiten. diese kurzen geschichten werden auch ohne feedback vorgetragen.

zum abschluss wird eine längere geschichte oder „story“ verfasst. die teilnehmerInnen wählen sich nun jeweils nur einen begriff aus, der sie am stärksten in bezug auf „saftig“ anspricht. es sollte ein direkter, kräftiger und praller begriff sein. anhand dieses wortes wird eine saftige story verfasst. das bedeutet, es wird erwartet, dass in der geschichte etwas fließt, das alle hörerInnen mitreisst, sie im strom des lebens schwimmen lässt. anschließend wird die längere story vorgetragen und beim feedback werden anregungen gegeben, wie die geschichte noch saftiger werden kann.

nach allen feedbackrunden mixt die schreibgruppe zur verabschiedung noch einen leckeren saftcocktail und freut sich über den nahenden frühlingsbeginn 😉

schreibidee (151)

da gibt es dieses märchen mit der fee und den drei wünschen. der letzte wunsch würde bei vielen so ausfallen, dass man sich unendlich viel wünschen darf, doch da spielt keine fee mit. aber eine gewisse auswahl an zauber kann nicht schaden. darum sollen dieses mal „zaubergetränkeautomat-geschichten“ geschrieben werden.

der einstieg in diese schreibidee gestaltet sich recht einfach und fordert die fantasie. die teilnehmerInnen der schreibgruppe sollen jeweils 10 zaubertränke erfinden. sie müssen nicht unbedingt die zusammensetzung der tränke beschreiben, sondern die effekte, wenn man die flüssigkeiten zu sich genommen hat. jeder zaubertrank sollte in zwei bis drei sätzen beschrieben werden. anschließend stellen alle teilnehmerInnen ihre zaubertränke vor. es ist damit zu rechnen, dass es sich um sehr verschiedene wässerchen handeln wird.

nun werden getränkeautomaten aufgefüllt. alle stellen ihren jeweils eigenen automaten zusammen. dieser bietet platz für fünf getränke. dabei kann auch ein zaubergetränke von anderen teilnehmerInnen der gruppe übernommen werden. wenn aufgefüllt ist, stellt sich noch die frage, wo der automat steht. der ort der automatenaufstellung sollte auf einer halben seite beschrieben werden.

im anschluss wird eine längere geschichte über den automaten geschrieben. es kann zum beispiel eine situation hergestellt werden, in der jemand unverhofft einen zaubertrank konsumiert oder sich jemand sehr bewusst für einen bestimmten trank entscheidet. natürlich sollte in der geschichte das zaubergetränk seine volle wirkung entfalten. nachdem die schreibgruppe alle texte vorgelesen hat, kann sie ja gemeinsam eine cocktailbar besuchen.

web 2.16 – notcot.org

im web 2.0 lässt sich viel sammeln. eine ganz besondere sammlung bietet „notcot.org“. eigentlich dreht sich alles um design und all die dinge, die das leben verschönern können. und es besteht die möglichkeit selber ideen und vorschläge dort zu versammeln. aber, und das ist sicherlich das interessante, es gibt inzwischen diverse ableger von „notcot.org“. so wird die mode bei „notcouture“ präsentiert, eigene fotoshootings und experimente bei „notlab“, getränke und vor allen dingen cocktailrezepte bei „liqurious“ und inzwischen wohl abgespalten, aber vormals dazugehörend „tastespotting.com“.

also es geht wirklich um genuss, aber auch um ideen. und davon gibt es reichlich, vor allen dingen auf der designebene, die aber auch grafikdesign präsentiert und eine anregung für schreibversuche oder das eigene layout bieten kann. ansonsten wird reichlich zu diversen anbietern verlinkt, also, sollte mal neben dem schreiben dem schönen leben gefrönt werden, kann sicherlich auch das eine oder andere produkt online bestellt werden. nur menschen mit kaufzwang sollten die seite meiden, sind die meisten produkte doch nicht wirklich preiswert. zu finden ist die seite unter: http://www.notcot.org und die mahlzeiten unter http://www.tastespotting.com .