Schlagwort-Archive: copyright

kreatives schreiben und fotografie

hier wurden schon häufiger seiten im netz mit diversen fotografien vorgestellt. die fotografien können der förderung von assoziationen dienen. doch die vorgehensweise lässt sich auch umkehren. zuerst wird ein text mit hilfe der schreibtechniken des kreativen schreibens verfasst. ist er fertiggestellt wird der text mit passenden fotografien gestaltet.

zur untermalung der texte gibt es verschiedene möglichkeiten. zum einen kann man zeitschriften, zeitungen und das internet nach abbildungen durchsuchen, die zum eigenen text passen. dabei ist auf das copyright zu achten oder ein bildnachweis zu vermerken. sollen die bilder am computer eingefügt werden ist der aufwand recht groß, da etliche eingescannt werden müssten.

die leichtere variante besteht, falls vorhanden, eine digital-kamera zu verwenden, mit der man bilder macht, die zum text passen könnten. hier erledigt sich das problem mit dem copyright und dem bildnachweis. schwieriger kann es werden die passenden motive zu finden. wenn zum beispiel eine rittergeschichte aus dem mittelalter verfasst wurde, stellt sich die frage, welche fotografie den text untermalen könnte.

deshalb bietet sich als letzte variante neben dem kreativen schreiben auch noch das kreative malen an. dies hat zwar nichts mehr mit fotografien zu tun, bietet aber die freiheit ein bild zu schaffen, dass die geschichte illustriert. selbstgestaltete illustrationen lassen kreative geschichten zu gesamtkunstwerken werden. doch diese vorgehensweise ist meist sehr zeitaufwendig. außerdem ergibt sich auch hier das problem, dass entweder unikate produziert werden müssen, die dem gedruckten oder handgeschriebenen text hinzugefügt werden. oder auch in diesem moment muss wieder eingescannt werden.

aber die mühe lohnt sich, da illustrierte texte den gesamtausdruck der geschichte verstärken und die möglichkeit geben, text mit bild kooperieren zu lassen. oder man druckt seine texte ohne jede fotografie aus, um sie dann zu gegebenem anlass vorzutragen. hier ist die betonung aber nicht das bild wichtig.

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icann – verwalter des internets

wo wir gerade bei den regulierungen des web 2.0 und des internet sind, sei hier die seite von „icann“ vorgestellt. icann steht für „internet corporation für assigned names and numbers„.

es handelt sich dabei um die institution, die für die vergabe von homepage-adressen im weitesten sinne zuständig ist. in dieser gruppe wird zum beispiel festgelegt, dass in den letzten jahren die endungen für eine homepage nicht nur „.de“ oder „.com“ lauten müssen, sondern auch „.org“ oder „.eu“ lauten können. und das der gemeine verbraucher, sich solche endungen zulegen darf.

doch vor ein paar tagen ging die organisation noch einen großen schritt weiter. es soll in den nächsten jahren die möglichkeiten geben, ganze wörter oder namen als endungen anzumelden. so könnte dieser blog irgendwann „http://www.schreib.schrift“ heißen. das eröffnet natürlich grandiose wortspiele als internet-adresse.

natürlich sollen dabei ethik und moral nicht zu kurz kommen. es wird darauf geachtet werden, dass nicht zu ehrenrührige namen entstehen. ein schwieriges unterfangen bei den millionen von blogs und homepages, die ständig neu entstehen. und es wird anscheinend für die suchmaschinen und computer technisch nicht ganz einfach sein, diese veränderung mathematisch umzusetzen. doch dafür bin ich zu wenig spezialist, um das genauer erklären zu können. aber wen dies alles interessiert, der findet weitere informationen auf der homepage von icann unter: http://www.icann.org/

web 2.0 und regulation

die diskussionen über formen des urheberrechts und deren verwendung im internet, sowohl in form des copyright, als auch in form des ignorierens des urheberrechts zieht seit jahren weite kreise. die diskussion gab es auch schon vor den neuen medien, doch das internet ruft wegen seiner geschwindigkeit und seiner kurzlebigkeit zusätzliche diskurse hervor.

ein vorreiter für einen pragmatischen umgang mit dem schutz des geistigen eigentums, da das internet nicht mit vielen anderen medien und techniken gleichzusetzen ist, ist lawrence lessig von der stanford universität, vormals harvard. er betreibt im internet eine eigene seite und einen eigenen block. er ist einer der beteiligten am „creative-commons-projekt“ und hat schon etliche preise und ehrungen für sein open-source-engagement erhalten.

auf seiner seite kann man sich diverse bücher herunterladen, die sich mit den juristischen entwicklungen durch das internet auseinandersetzen. und vor allen dingen mit fragen der regulation von daten oder ideen. die seite ist auf englisch, doch ein blick darauf, um den aktuellen diskurs, zumindest in den usa, der abseits der hysterischen reaktion, es werde sowieso alles nur geklaut und der verdächtigung aller internet-user, kennenzulernen. denn es gibt auch etliche experten, die nicht in jeder regung eines computernutzers, gleich ein verbrechen vermuten.

die seite von lawrence lessig ist zu finden unter: http://www.lessig.org/

web 2.0 und copyright

das ist so eine sache mit dem copyright. es ist gut, dass geistiges eigentum geschützt ist. schwierig ist es aber meist, festzustellen, wes geistes kind die einzelnen daten sind. hier lässt sich manchmal keine klare grenze ziehen. noch schwieriger wird das alles, wenn man sich ins web begibt, da dort inzwischen so viel produziert und veröffentlicht wird, teilweise unter synonymen oder ohne jegliche angabe von personellen daten.

in solch einem moment wird in kauf genommen, dass die daten von anderen zweckentfremdet werden können. doch woher soll man wissen, ob das, was anonymus in seinen blog gesetzt hat wirklich von ihm ist oder jemand anderem geklaut wurde.

wie sieht es zum beispiel in diesem blog mit den schreibideen aus. inspiriert haben mich sicherlich die schreibideen anderer oder schreibaufgaben aus dem studium. die abwandlungen sind wiederum von mir. doch ich weiß nicht, ob nicht andere menschen schon genau die gleichen schreibideen hatte. wer hatte denn nun die idee als erstes. ich habe für mich entschieden, die ideen einfach so zur verfügung zu stellen. wer sie verwenden will, möge dies gern tun.

generell sieht es im web inzwischen so aus, dass viele kostenpflichtige angebote zurückgenommen wurden, da andere anbieter das gleiche kostenlos anboten. nicht ohne grund überlegt der brockhaus, seine informationen kostenlos ins netz zu stellen, denn seit es wikipedia gibt, ist das interesse am brockhaus sicherlich gesunken.

aber es gibt dinge, die man zumindest teilweise schützen möchen. man kann entweder ein copyright druntersetzen, das nun sehr strikt die verbreitung verbietet. es gibt aber inzwischen auch webeigene überlegungen. so werden unter creative commons lizenzformulierungen zur verfügung gestellt, die variationen von nutzungsmöglichkeiten beinhalten. zu finden ist die seite unter: http://de.creativecommons.org/