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selbstbefragung (120) – trinken

die fragebögen zur selbstbefragung versuche ich unter rubriken zu bündeln. dieses mal geht es um das „trinken„.

  • ihr lieblingsgetränk?
  • was haben sie früher getrunken, möge es heute aber nicht mehr?
  • was trinken sie am häufigsten?
  • welche getränke trinken sie in gesellschaft anderer menschen?
  • wann haben sie zum ersten mal alkohol getrunken? wie war es?
  • wie viel trinken sie am tag?
  • wenn sie ein getränk erfinden dürfte, was wäre es? beschreiben sie.
  • wovon trinken sie zu viel? warum?
  • mit wem würde sie gern öfter „einen trinken“ gehen?
  • wenn sie ein cocktail wären, welcher cocktail wären sie?
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schreibidee (133)

täglich sterben menschen auf der welt am hunger, soll heißen, sie haben über längere zeit nicht genug zu essen, um am leben zu bleiben. das nimmt die welt so hin. beim einkauf im discounter mit den übervollen regalen geht den wenigsten durch den kopf, dass andere vor keinem regal stehen, noch nicht einmal ein schälchen reis zum essen haben. deshalb widmet sich die schreibanregung dieses mal den krassen lebensumständen: es sollen „geschichten der armut“ geschrieben werden.

dazu wird zu beginn der schreibgruppe ein gedankenspiel durchgespielt. was würde man tun, wenn man den job und das regelmäßige einkommen verlieren würde? dazu wird kurz eine seite lang geschrieben. nun wird gedanklich ein schritt weiter gegangen: was würde man tun, wenn man keine wohnung mehr hätte? was würde man tun, wenn die infrastruktur des landes zusammenbricht und was würde man tun, wenn einem täglich wasser und nahrung fehlen? zu all diesen gedanken ist jeweils eine seite zu schreiben.

die vier einseitigen texte lesen sich die teilnehmerInnen der schreibgruppe noch einmal für sich in ruhe durch und sollten dann eine geschichte verfassen, die von menschen handelt, denen das grundsätzlichste zum leben fehlt. wie diese thematik in die geschichte einfließt, bleibt den teilnehmerInnen überlassen. anschließend werden die geschichten vorgelesen.

sollte noch zeit vorhanden sein, dann kann eine zweite geschichte verfasst werden, die lösungsansätze anbietet, um allen menschen das überleben zu sichern. es geht nicht darum politische lösungen zu formulieren (sie können aber in die geschichte einfließen), sondern darum eine kreative form für die thematik zu finden. die geschichten werden anschließend in der gruppe vorgelesen.