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schreibpädagogik und fachliteratur

 

die schreibpädagogik ist ein uneindeutiges fachgebiet, da sie bis jetzt keine eindeutige definition hervorgebracht hat, was denn unter dieser richtung zu verstehen ist. das macht es schwer, so genannte fachliteratur zu finden. auch die suche nach büchern zu kreativem schreiben führt in vielen buchläden zu keinem ergebnis (wie gerade eine studentin mitteilte). in großstädten ist die chance fündig zu werden, etwas größer, aber dann meist auch unsortiert ein paar taschenbücher zu fragen „wie schreibe ich einen krimi“ oder „das haiku“ und vielleicht auch noch ein reimlexikon.

begibt man sich auf die suche im internet, wird man feststellen, dass der markt für kreatives schreiben und im weiteren sinne für schreibpädagogik gar nicht so klein ist. doch auch hier wird selten unterschieden zwischen „creative writing“ und kreativem schreiben. ebenso taucht selten das biografische schreiben in diesem zusammenhang auf, es findet sich dann meist unter dem begriff „biografie“.

außerdem lassen sich noch eine menge informationen bei der literaturwissenschaft und der germanistik finden.

selbst wenn man fachliteratur gefunden und gelesen hat, schleicht sich immer wieder das gefühl ein, dass alle autorInnen ihre eigenen vorstellungen davon haben, was schreiben eigentlich ist. das macht es zum einen spannend, da man sich selber das meiste zusammentragen kann, was man als hilfreich erachtet. es erschwert aber den austausch mit anderen schreibpädagogInnen, da das eigene konzept unhinterfragbar bleibt. so können sich alle auf die position zurückziehen, dass sie mit dieser und jener schreibanregung diese oder jene erfahrungen gemacht haben. erfahrungen können ausgetauscht werden aber nicht verglichen werden.

insgesamt wäre ein art kanon wahrscheinlich einmal hilfreich, Weiterlesen