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selbstbefragung (52) – korruption

die fragebögen zur selbstbefragung versuche ich unter rubriken zu bündeln. dieses mal geht es um „korruption„.

  • viele menschen sind der meinung, sie seien nicht korrupt, darum die frage an sie: haben sie schon einmal steuern hinterzogen? warum?
  • wie sah es mit werbegeschenken und anderen präsenten an ihrer arbeitsstelle aus?
  • der übergang zwischen netzwerkbildung und korruption ist fließend: wie oft und in welchen momenten haben sie von einem beruflichen netzwerk profitiert?
  • wie ist es möglich, dass ein teil der gesellschaft sich ständig bereichert? notieren sie ihre gedanken dazu.
  • wie oft denken sie, „ich kann da ja sowieso nichts ändern“ im zusammenhang mit korruption? warum?
  • wer ist ihrer ansicht nach am korruptesten in dieser gesellschaft? begründen sie.
  • wie gehen sie mit ohnmächtigen situationen um?
  • was kann man ihrer meinung nach als verbraucherIn machen gegen die preisabsprachen von beinahe-monopolisten?
  • haben sie sich schon einmal aus einer unangenehmen situation rausgeflirtet?
  • was machen sie, wenn jemand „mal ein auge zudrückt“? beschreiben sie.
  • haben sie schon einmal geschenke gemacht, um etwas zu bekommen? warum?

kreatives schreiben und geschenke

wie jedes jahr kommt die zeit des schenkens ganz unerwartet und so schnell auf uns zu. und wenn man dann neben all den weihnachtsessen und jahresabschlusssitzungen endlich zum einkaufen kommt, dann kommen alle gerade zum einkaufen und quälen sich durch die geschäfte. der stressfaktor bis zu den jahresendzeitfeierlichkeiten steigert so sehr, dass die feierlichkeiten selbst gern zur nervenprobe werden.

hier bietet das kreative schreiben eine wunderbare alternative. wer in regelmäßigen abständen kreativ schreibt, erhält im laufe der zeit eine wunderbare sammlung an texten, die einzig den jeweiligen schreibgruppen, an denen man teilgenommen hat, bekannt sind. aus diesem pool kürzerer und längerer texte lässt sich wunderbar schöpfen.

eine weitere hilfe beim geschenk zusammenstellen ist der computer. dieser ermöglicht es uns, je nach person, einen individuellen strauss an texten zu schnüren. gesteigert wird dies noch durch die möglichkeiten des umfassenden layouts, das auch individuell gestaltet werden kann. wer keinen guten drucker sein eigen nennen kann, kann seine prächtigen kleinen büchlein oder hefte in jedem copyshop ausdrucken und anschließend binden lassen. so erfolgen zur weihnachtszeit die ersten veröffentlichungen im selbstverlag.

noch einfacher mit dem schenken gestaltet es sich, wenn man schon sein erstes buch veröffentlicht hat. geschenkpapier drumherum und allen unter den weihnachtsbaum gelegt. vielen erscheint  so ein geschenk von kreativ selbgeschriebenen texten unangenehm, doch wie früher schon mutti sagte, freuen sich gute freundInnen oft mehr über etwas persönliche gestaltetes und selbstproduziertes, denn über gekauftes. es fehlt nur die traute, dies umzusetzen. und sollten noch ein paar texte fehlen, kann man die dunklen tage nutzen, noch so manches zu verfassen.