Schlagwort-Archive: grafikdesign

web 2.91 – einfach für alle

das internet mit seinen immer raffinierteren layouts, mit seinen content management systems, mit den diashows und den gallerien, mit den farb- und animationsorgien, dieses internet ist selten barrierefrei. soll heissen, es ist schwer zu lesen mit sehbeeinträchtigungen, die filme bei youtube haben meist keine untertitelung bei hörbeeinträchtigung, farbenblindheit lässt etliche seiten unsichtbar werden und der aufbau der seiten macht ein gehörgesteuertes surfen kompliziert und unübersichtlich. auf der anderen seite sind barrierefreie seiten im grafikdesign schlichter und weniger animiert. hier einen mittelweg zu finden, ist für menschen ohne programmierkenntnisse kompliziert.

aber man kann sich ja mal kundig machen, was es an hilfreichen tipps und informationen gibt. denn manche grundregeln lassen sich leicht umsetzen und helfen anderen menschen, auch an der digitalen welt ungestört teilhaben zu können. die „aktion mensch“ betreibt eine aufschlussreiche und informative homepage, auf der sich viele tipps befinden, um das internet barrierefreier zu machen: „einfach für alle“. aber wie schon geschrieben, bei vielen hinweisen muss man sich in die tiefen der programmierung einer seiter, der bearbeitung eines textes begeben. doch manchmal sind es auch die einfachen kleinen dinge, wie zum beispiel eine klare beschriftung der verwendeten bilder oder die verwendung von überschriften-formaten, die das surfen den anderen erleichtert.

probieren sie doch einmal die bedienungshilfen ihres computers aus und lassen sie sich ihre eigene homepage oder ihren pdf-text vorlesen. sie werden schnell feststellen, wo die darstellung hängt. ob sie das von sich aus ändern können, hängt von ihren kenntnissen ab, doch ein blick auf die seite von aktion mensch kann eventuell manche einfache änderung, die man bis dahin nicht bedachte, anregen. außerdem gibt es homepages, die ihre eigene webseite analysieren, wie weit deren erscheinung barrierefrei ist. und ein kompromiss zwischen technischem schnickschnack und barrierefreier erscheinung ist auch schon ein schritt. bei flash, javascript und formularen wird es teilweise erst einmal schwer bleiben. doch schritt für schritt könnte das netz verständlicher werden. die webseite der aktion mensch ist unter http://www.einfach-fuer-alle.de/ zu finden.

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schnickschnack (116) – darcel

die eier werden knapp. auch das öl wird knapp. ach ja, und das wasser wird knapp. das mit den eiern liegt wohl an ostern, an hohen colesterinwerten und an der abschaffung der legebatterien. da lob ich mir so ein straussenei, da isst man das ganze ostern lang dran. na jedenfalls soll es in den supermärkten kaum mehr eier geben, wenn man den nachrichtenmeldungen glauben darf. ich habe da eine alternative:

nicht bemalte eier, sondern gemalte eier. und auch noch eier mit einem eigenleben. soll heissen, diese eier haben ein auge, sie können die welt wahrnehmen, sie leben, wie wenn ein küken darin wäre. und sie erleben viel in der ganzen welt. sollte es also nicht mehr zu den bunten eiern aus dem discounter gekommen sein, klicken sie einfach auf die homepage von darcel und erfreuen sie sich an den bunten eiern.

die figuren von darcel zeigen, wie man mit erstaunlich wenigen mitteln, aus ein paar formen, mit knalligen farben und einem auge eine figur schaffen kann, die in vielen variationen zumindest an ostern das auge erfreut. und wenn man es doch noch geschafft hat eier im discounter zu bekommen, dann ist diese webseite der ultimative tipp für die bemalung. malen sie ihrem ei doch augen auf, bevor sie es verstecken.

und hier noch ein österlicher dekotipp des „schreibschrift“-blogs: es ist ja heute in den wohngebieten mit ein- oder zweifamilienhäuser üblich, den gesamten vorgarten mit eiern an sträuchern und gewächsen zu dekorieren. wenn sie ihren eiern für die außendekoration augen aufmalen und sie knallig kolorieren, dann fühlen sich alle osterspaziergängerInnen, die an ihrem haus vorbeikommen, fröhlich angeblickt 😀 . die bemalungstipps finden sie hier: http://www.darceldisappoints.com/ .

Craig & Karl – BUNT – BUNTER – AM BUNTESTEN

FRÜHLING – OSTERN – BUNT – IT SUCKS

Craig & Karl.

auch der blog liefert noch ein paar blickfänge.

schnickschnack (115)

wie kann man sich das internet vorstellen? ein kabelwirrwarr zwischen milliarden von computern, das chaotisch miteinander verknüpft ist? oder die flotte, so oft propagierte „datenautobahn“ über die wir mit unseren klicks und nachrichten rasen? ist das internet ein monster, ein spinnennetz, ein gewebe, eine verzweigte wurzel.

da digitalität schwer zu fassen ist, virtualität eben nur etwas simuliert und eigentlich gar nicht existiert und elektrizität unsichtbar durch die geräte und leitungen huscht, versuchen wir, metaphorische darstellungen für uns zu finden. kinder und jugendliche sind da oft direkter und kreativer, ausdrücke für unklares, uneindeutiges zu finden. sie vereindeutigen schneller und haben wenig scheu, dies auch mitzuteilen. darum ist das projekt „can you draw the internet?“ eine spannende angelegenheit.

kinder wurden in großbritannien und in den usa aufgefordert, sich ein bild vom netz zu machen. dann neben fanden sich auch einige professionelle kreative, die ebenso ihre bilder des webs beisteuerten. die ergebnisse des projekts können hier betrachtet werden: http://www.canyoudrawtheinternet.com/uk/ . wenn man rechts oben auf die us-flagge klickt, werden die ergebnisse aus amerika sichtbar.

und da das bild des internet auch durch die vielen zeichnungen und grafiken noch nicht abschließend entstanden ist, kann die idee, das netz zu zeichnen in allen kreativen gruppen und an schulen weiter aufgegriffen werden. vielleicht lässt man auch noch eine metaphorische geschichte, wie das internet aussieht, schreiben. mir scheinen die bildgewordenen vorstellungen sehr spannend und vielfältig. also, stift in die hand und los!

web 2.65 – benrik.co.uk

grafikdesign, schreiben und kreativität sind eine perfekte mischung, um im internet die welt zu verändern. und wenn man dann auch noch den markt der lebensratgeber betritt, der boomt ohne ende, dann kann etwas sehr anregendes zum vorschein kommen. es ist keine neues angebot, es existiert schon länger. doch wie das web so ist, es muss einen erst einmal jemand darauf aufmerksam machen.

und darum hier die „neuentdeckung“ der homepage von ben carey und henrik delehag (also „benrik„). die beiden spielen mit dem netz. neueste variante ist die app „situationist“ für das iphone, eine software, die helfen soll, gewünschte situationen zu erleben. aber ich möchte den blick auf eine sammlung von täglichen anregungen lenken. es ist das buch „this book will change your life“ daraus entstanden. im netz sind die einzelnen beiträge für 365 tage abgelegt.

jeden tag eine andere handlungsanweisung oder lebensanregung der außergewöhnlichen art. ob es darum geht, eine fliege auf ein blatt papier zu bringen und zu erschlagen, oder einfach einen schrei auszustoßen (man kann zwischen drei vorgeschlagenen lautformen wählen), das buch von seite 1 (siehe http://benrik.co.uk/bestof/large/showme.php?day=1) bis seite 365 (siehe http://benrik.co.uk/bestof/large/showme.php?day=365) regt an. die vorschläge für den einzelnen tag sind wunderbar grafisch aufgearbeitet und bieten auch etwas für das auge.

außerdem kann sich das leben wirklich verändern, wenn man diesen teils subversiven vorschlägen folgt 😉

gigantische lesung zum „lesikon der visuellen kommunikation“

hier wurde das „lesikon der visuellen kommunikation“ schon vorgestellt (siehe https://schreibschrift.wordpress.com/2010/12/24/das-lesikon-der-visuellen-kommunikation-von-juli-gudehus-ein-buchtipp/), aber jetzt wird noch eins draufgesetzt. aus dem lesikon wird vorgelesen. und da am buch so viele menschen beteiligt waren, lesen auch viele vor. und wenn viele vorlesen, dauert das seine zeit.

darum findet am 14ten mai, also nächsten samstag, im „museum der dinge“ (siehe http://www.museumderdinge.de/programm/veranstaltungen/index.php) in der oranienstrasse in berlin von 12.00 uhr bis 24.00 uhr die grösste autorenlesung der welt statt. zwölf stunden texte aus einer art lexikon vorgetragen zu bekommen, klingt erst einmal wie eine lesung aus dem telefonbuch. doch die texte aus dem lesikon sind vielfältig, was auch eine abwechslungsreiche lesung erwarten lässt.

wahrscheinlich wird es niemand zwölf stunden lang am stück aushalten, der lesung zu folgen, aber mal vorbeischauen im rahmen der langen buchnacht in der oranienstrasse und sich von den möglichkeiten der visuellen kommunikation überraschen lassen, kann nicht schaden. viel spaß.

schnickschnack (63)

die „kreativen“ oder „creatives“ sitzen nach weitläufiger meinung nicht unbedingt bei den schreibenden. sie sitzen in den werbeagenturen oder beim grafikdesign, in der mode und beim design. das kreative schreiben muss sich da sicherlich noch etablieren. denn dann wird es auch einmal bibelähnliche bände des kreativen schreibens geben, wie es sie für die anderen kreativen gibt.

ein großes (vom umfang und gewicht her) beispiel ist „le book„. eine halbjährlich erscheinende veröffentlichung, die werbung und layout präsentiert, meist unter der herausgeberschaft einer bekannten persönlichkeit und nach erscheinungsorten unterschieden. es gibt eine limitierte auflage, die einen stolzen preis hat und schwerlich im kiosk zu finden sein wird.

wer also kein „le book“ ergattern kann, obwohl es ihn sehr interessieren würde, dem sei die homepage nahegelegt. denn obwohl die seite recht schlicht daherkommt, ist sie voller anschauungsmaterial. man muss sich nur einmal die datenbank durchschauen, die verschiedene kampagnen vorstellt und die dazu gehörenden links zu verfügung stellt. zu finden ist die seite unter:  http://www.lebook.com/gb/ . nun kann man stundenlang durch die welt der „kreativen“ surfen und es wird sicherlich nicht langweilig werden oder sich einfach die schönen bildchen anschauen.

web 2.26 – fiftyeight

einfach mal wieder was fürs auge, ohne größere bedeutung, nur so zur unterhaltung. gut, wer beruflich damit zu tun hat, für den kann diese seite eher arbeit bedeuten, da er sieht, was die konkurrenz so alles produziert. aber für alle anderen ist es die vorstufe zu dem, was eventuell später im fernsehen oder im kino zu sehen ist.

die rede ist von 3D-animationen, die immer perfekter werden und anscheinend auch im internet immer leichter zu präsentieren sind. die grafikedesignerInnen von „fiftyeight“ haben ganze arbeit geleistet und eine tolle homepage produziert. am anfang erscheint manches ein wenig schwach im schriftzug, doch wenn man mit dem mauszeiger über die seite fährt, lässt sich etliches entdecken. am schönsten aber ist das männlein, das rechts unten so sein unwesen treibt, und zwar im laufe der zeit in den verschiedensten variationen. also, einfach nur anschauen, durchklicken und eine gewisse freude am technischen fortschritt haben.

zu finden ist die seite unter: http://www.fiftyeight.com/ .

schreibtechnik (23) – typografie

eigentlich handelt es sich bei dieser schreibtechnik gar nicht um eine schreibtechnik, sondern eher um eine ausdruckstechnik. doch sie kann mit dem schreiben einhergehen. entweder zum beispiel bei der überlegung welche schrift beim schreiben am computer verwendet werden sollte oder beim anschließenden layouten des textes. durch die schrift wird der text beeinflusst.

inzwischen gibt es eine unüberschaubare fülle an verschiedenen computerschriften. aber dennoch sollten beim verwenden von schriften, um ein übersichtliches layout zu erhalten ein paar „goldene“ regeln beachtet werden.

seit der entwicklung des druckes machen sich menschen gedanken, wie schriften gestaltet werden können. die so genannte „typografie„. und es geht darum wie die schriften beim layout angeordnet werden. einen schönen überlick über die wichtigsten regeln bei der typografie bietet eine pdf-datei von „cleverprinting„, die heruntergeladen werden kann. dabei handelt es sich um ein plakat im din a 2 format, das aber ohne mühe am computer betrachtet werden kann. die aufgeführten regeln können hilfreich sein, die richtige schrift für den eigenen text zu finden. die datei kann hier runtergeladen werden: http://www.cleverprinting.de/typo.html .

einen guten überblick, welche entwicklungen es im bereich der typografie gibt bietet eine unterrubrik der webseite der „designer in action“ unter: http://www.designerinaction.de/typografie/index.php . hier finden sich viele verschiedene informationen, um den eigenen texten den nötigen schliff geben zu können. denn der charakter eines textes wird stark vom schriftbild beeinflusst. es lohnt sich mit diesem zu experimentieren, denn manchmal kann die schrift dem inhalt einen zusätzlichen ausdruck verleihen.

kreatives schreiben und geschenke

wie jedes jahr kommt die zeit des schenkens ganz unerwartet und so schnell auf uns zu. und wenn man dann neben all den weihnachtsessen und jahresabschlusssitzungen endlich zum einkaufen kommt, dann kommen alle gerade zum einkaufen und quälen sich durch die geschäfte. der stressfaktor bis zu den jahresendzeitfeierlichkeiten steigert so sehr, dass die feierlichkeiten selbst gern zur nervenprobe werden.

hier bietet das kreative schreiben eine wunderbare alternative. wer in regelmäßigen abständen kreativ schreibt, erhält im laufe der zeit eine wunderbare sammlung an texten, die einzig den jeweiligen schreibgruppen, an denen man teilgenommen hat, bekannt sind. aus diesem pool kürzerer und längerer texte lässt sich wunderbar schöpfen.

eine weitere hilfe beim geschenk zusammenstellen ist der computer. dieser ermöglicht es uns, je nach person, einen individuellen strauss an texten zu schnüren. gesteigert wird dies noch durch die möglichkeiten des umfassenden layouts, das auch individuell gestaltet werden kann. wer keinen guten drucker sein eigen nennen kann, kann seine prächtigen kleinen büchlein oder hefte in jedem copyshop ausdrucken und anschließend binden lassen. so erfolgen zur weihnachtszeit die ersten veröffentlichungen im selbstverlag.

noch einfacher mit dem schenken gestaltet es sich, wenn man schon sein erstes buch veröffentlicht hat. geschenkpapier drumherum und allen unter den weihnachtsbaum gelegt. vielen erscheint  so ein geschenk von kreativ selbgeschriebenen texten unangenehm, doch wie früher schon mutti sagte, freuen sich gute freundInnen oft mehr über etwas persönliche gestaltetes und selbstproduziertes, denn über gekauftes. es fehlt nur die traute, dies umzusetzen. und sollten noch ein paar texte fehlen, kann man die dunklen tage nutzen, noch so manches zu verfassen.

schnickschnack (42)

wie manche leserInnen feststellen konnten, habe ich ein faible für grafikdesign. und so ist es nicht verwunderlich, dass eine seite, in der studentInnen des studiengangs „design – medien design“ der fachhochschule in mainz ihre diplomarbeiten vorstellen, meine zustimmung findet. besonders angenehm an der homepage ist die tatsache, dass bei vielen abschlussarbeiten der versuch unternommen wurde „praegnanz“ zu zeigen.

dabei handelt es sich in vielen fällen darum, die botschaften auf die wichtigsten aspekte zu reduzieren und keinen überquellenden tand zu präsentieren. so findet man bei der „diplomschau“ sehr unterschiedliche aber nicht weniger interessante abschlussarbeiten des studiengangs. sie können nur eine anregung sein, meist sind sie nur ausschnitthaft zu betrachten, sich bei eigenen entwürfen oder ideen auf das wesentliche zu konzentrieren. doch durch die vielfalt kann der besuch der seite zu einer kleinen entdeckungstour werden und zu eigenem schaffen anregen. zu finden ist die seite unter: http://diplomschau.praegnanz.de/ .

web 2.16 – notcot.org

im web 2.0 lässt sich viel sammeln. eine ganz besondere sammlung bietet „notcot.org“. eigentlich dreht sich alles um design und all die dinge, die das leben verschönern können. und es besteht die möglichkeit selber ideen und vorschläge dort zu versammeln. aber, und das ist sicherlich das interessante, es gibt inzwischen diverse ableger von „notcot.org“. so wird die mode bei „notcouture“ präsentiert, eigene fotoshootings und experimente bei „notlab“, getränke und vor allen dingen cocktailrezepte bei „liqurious“ und inzwischen wohl abgespalten, aber vormals dazugehörend „tastespotting.com“.

also es geht wirklich um genuss, aber auch um ideen. und davon gibt es reichlich, vor allen dingen auf der designebene, die aber auch grafikdesign präsentiert und eine anregung für schreibversuche oder das eigene layout bieten kann. ansonsten wird reichlich zu diversen anbietern verlinkt, also, sollte mal neben dem schreiben dem schönen leben gefrönt werden, kann sicherlich auch das eine oder andere produkt online bestellt werden. nur menschen mit kaufzwang sollten die seite meiden, sind die meisten produkte doch nicht wirklich preiswert. zu finden ist die seite unter: http://www.notcot.org und die mahlzeiten unter http://www.tastespotting.com .

multikreativität

 

es gibt menschen, die vereinen auf ihren blogs oder homepages kreative ergebnisse, die sonst von verschiedenen berufen entworfen und entwickelt werden. geschuldet sind diese ergebnisse sicherlich der entwicklung der computer. die verknüpfung verschiedener kreativer ausdrücke ist immer leichter geworden. wenn man sich anschaut, welche programmpakete auf einem neuen apple-computer sind, dann ist jede form der computerunterstützten kreativität möglich.

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blog und kleinschreibung

 

eine antwort auf die „formale tussi“ 😀

das schriftbild eines konstant klein geschriebenen blogs ist für das ambiente und erscheinungsbild förderlich. auf diesen kurzen satz lässt sich meine entscheidung verkürzen, weshalb ich hier die großschreibung ignoriere. es ergibt sich einfach ein gleichmäßig ruhiges schriftbild, das mir gefällt. der blog soll durch schlichtheit bestechen und nur die inhalte stehen im vordergrund.

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schnickschnack (24)

design findet sich in jedem lebensbereich. ob möbel, küchengeräte, grafik, bücher, plakate oder verpackungen, inzwischen wird alles designt. einen wunderbaren überblick, was es an herausragenden entwürfen gibt, liefert die homepage von „aiga.org„. bei aiga handelt es sich um eine organisation von professionellen designern, die jedes jahr ein buch herausgibt, welche besonderen entwürfe entstanden.

auf der homepage kann man sowohl das jahrbuch 2007 einsehen als auch das archiv mit über 16tausend designprodukten. dabei kommt ein hervorragendes layout der seite ins spiel. es eröffnet sich jedesmal ein fenster mit kleinen abbildungen. fährt man nur einmal über die abbildungen, gibt es kurzinfos zum jeweiligen designprodukt. klickt man auf das bild, öffnet sich ein fenster mit ausführlichen hintergrundinformationen zu den produkten und ihren designern.

zudem gibt es noch eine suchfunktione, die designprodukte nach ihren kategorien oder nach einzelnen begriffen sucht.

die seite ist zu finden unter: http://designarchives.aiga.org/

schnickschnack (22)

„weniger ist mehr“ wird aus diversen richtungen des lebens bestätigt. ob es sich dabei um objekte des designs handelt, das bauhaus oder auch das blumengesteck auf dem tisch für „das perfekte dinner“. dezent gesetzte akzente verstärken die wirkung. beim grafikdesign und beim layout von homepages oder blogs werden zudem die aussagen vereinfacht und verständlicher.

ähnliches wünscht man sich von präsentationen, ob nun mit powerpoint oder keynote. auch wenn es viel spass macht buchstaben rotieren oder explodieren zu lassen, ich teile diese freude, wird dies von den zuschauerInnen und zuhörerInnen meist nicht sehr geschätzt, da in dem ganzen schnickschnack die aussagen verloren gehen können. in ahnlehnung an den zen-buddhismus, der die konzentration auf das wesentliche bevorzugt, gibt es inzwischen einen blog zu verschlankung und verdichtung von präsentationen.

garr reynolds präsentiert auf seiner seite „presentation-zen“ gut und schlechte beispiele von präsentationen. er gibt tipps, worauf zu achten ist, setzt sich mit programmen und veränderungen in bezug auf präsentationen auseinander und kommentiert. dies als zusätzliche information zu seinem buch, das er geschrieben hat. buch und blog sind englischsprachig. aber ein blick lohnt, wenn man des öfteren vorträge halten muss oder schulungen abhält. zu finden ist die seite unter: http://www.presentationzen.com/

web 2.0 und erscheinungsbild

hier wurde schon öfter erwähnt, dass das auge mitliest und deshalb ein angemessenes layout im internet das leseinteresse fördern kann. natürlich kann eine homepage oder ein blog noch so hübsch sein, wenn nichts drinsteht, dann werden die besucher nicht noch einmal wiederkommen, höchstens die aufmachung ist so der knaller, dass es einfach beständig etwas zu schauen gibt.

eine kleine sammlung von ganz ansprechenden aufmachungen, meist jedoch in verbindung mit texten oder angeboten, findet sich bei „web creme„. dort sind kleine bilder von neuen homepages aufgereiht. klickt man die abbildungen, landet man auf der seite. zu finden ist die unter: http://www.webcreme.com/

und sollten sie sich doch gedanken über ihre inhalte machen, dann kann ihnen auch geholfen werden. mit „upload – magazin für digitales publizieren„, einer seite, die viele tipps, neuigkeiten und hilfestellungen rund um die aufmachung einer homepage oder eines blogs bietet. ab und zu ein blick darauf und dem interesse der anderen an ihrem ergebnis dürfte nichts mehr im wege stehen. höchsten sie schreiben etwas über grillwürste oder oma kammuttke und ihre leckere marmelade. aber selbst dies könnte das interesse anderer wecken. „upload“ ist zu finden unter: http://upload-magazin.de/

web 2.0 als u-bahn-fahrplan

eine japanische webdesign-firma „ia“ stellt auf ihrer seite eine darstellung des web 2.0 als tokioter u-bahn-fahrplan zur verfügung. wer sich diesen plan herunterladen möchte, kann es als pdf-datei im din a 3 format machen. andere größen und drucke sind kostenpflichtig.

eine wunderbare idee, das netz als netz mit verschiedenen linien, so zum beispiel die „news line“, die „politics line“, die „social networks line“ oder die „file storage line“. auf die seite hat auch die sonderausgabe der „zeit“ zum internet hingewiesen.

ein fahrplan für die grobe orientierung im web 2.0 des jahres 2008. auch die restlichen seiten der homepage lohnen einen blick, da sich die macher von „informationarchitects“ viele gedanken um ein userfreundliches netz machen und dementsprechende links auf ihren seiten haben.

der plan ist zu finden unter: http://informationarchitects.jp/

web 2.0 und content management system

in den letzten jahren entwickelten sich die möglichkeiten, im internet eine eigene homepage, einen eigenen blog oder ein eigenes fotoalbum zu etablieren, rasend schnell. es ist einfacher geworden.

wer sich vor etlichen jahren noch mit dem html-code abquälte kann heute beinah vollständig darauf verzichten. es macht zwar immer noch sinn, ein gewisses verständnis von dem code zu haben, da manche kleineren veränderungen leichter über die codes vorgenommen werden kann. doch wer sich nicht in den hypertext einarbeiten möchte, dem stehen viele rundum-sorglos-pakete zur verfügung. auch hier muss man sich kundig machen, aber die gesamten administrator- (oder chef-) oberflächen sind inzwischen viel intuitiver und benutzerfreundlicher.

diese baukästen des internetauftritts nennt man „content management system“ (cms). hier der blog basiert auch auf solch einem system, nämlich wordpress. es gibt noch viele andere, wie z.b. joomla für homepages. doch inzwischen sind die verschiedenen möglichkeiten, homepage, blog, podcast, chat oder forum in beinahe jeden baukasten zu integrieren. das ganz wird dann über zusätzliche kleine bauteile (oft widgets genannt) eingefügt, die nur aktiviert werden müssen, und schon findet man auf der homepage die aktuelle wetterlage für den erscheinungsort. oder man kann von der seite aus direkt bei google suchen, es lassen sich diashows starten, filme können betrachtet werden oder die büchersuche von amazon steht zur verfügung.

durch das baukastenprinzip gestaltet sich die veröffentlichung eigener texte und eigenen wissens viel einfacher. selbst das layout ist schon vorbereitet. es gibt eine riesige auswahl an erscheinungsbildern (also grafikdesign-entwürfen), die einfach in die jeweilige seite eingefügt werden können.

weshalb diese informationen hier? wer mit seinen texten an die öffentlichkeit gehen möchte, muss sich nicht groß in informatik auskennen und eigentlich keine codes mehr verstehen, um loslegen zu können. und wenn es annähernd interessant ist für andere, wird es auch gelesen. so einfach war die verbreitung eigener gedanken oder kreativer ideen noch nie. mehr informationen kann man hier finden:

die seiten von wordpress: http://wordpress.org/

hier viele erscheinungsbilder („themes“) für wordpress: http://themes.wordpress-deutschland.org/

die seiten von joomla: http://www.joomla.de/

und wer doch alles über html wissen möchte findet hier ausführliche informationen: http://de.selfhtml.org/

schnickschnack (11)

das ambiente spielt heutzutage eine wichtige rolle. ob beim nesting, der einrichtung der eigenen höhle, des eigenen büros oder dem layout einer homepage, ansprechend muss es sein.

einen strich durch die rechnung kann die farbkombination machen, da sich manche farben auf dem einen bildschirm ganz anders ausdrücken als auf dem anderen. und dann will sich die abstimmung nicht so richtig finden. da prökelt man am farbwähler ohne ende rum, doch es ergibt sich keine ansprechende kombination.

hier kann geholfen werden. es gibt im internet einen schlichten und einfachen farbwähler. geben sie ihre ausgangsfarbe ein und der farbwähler sucht ihnen ansprechende ergänzungen heraus. sie können in zukunft alle farben in kombination verwenden, sie können aber auch nur eine herausgreifen, diese eingeben und zusätzliche kombinationen suchen.

man kann das auch alles weglassen, und seine seite in schlichtem schwarzweiß gestalten. aber sie können davon ausgehen, heute liest das augen mit. wie schon einmal erwähnt, wir werden visueller. naja, und das ambiente sollte doch auch in ihrer virtuellen butze stimmen. 🙄 also flott hierhin geklickt: http://www.knorrpage.de/colormatch.html