Schlagwort-Archive: heiter

selbstbefragung (155) – lachen

die fragebögen zur selbstbefragung versuche ich unter rubriken zu bündeln. dieses mal geht es um das „lachen“.

  • wann haben sie das letzte mal gekreischt vor lachen?
  • über was lachen sie am liebsten? beschreiben sie.
  • wie oft lachen sie am tag?
  • wie gehen sie damit um, wenn sie sich einmal lächerlich gemacht haben? warum?
  • wer hat für sie die schönste „lache“?
  • mit wem würden sie gern viel zusammen lachen?
  • bei was vergeht ihnen zur zeit das lachen? beschreiben sie.
  • welche künstler bringt sie am meisten zum lachen?
  • welche fernsehserie bringt sie am meisten zum lachen?
  • welches war der (aber)witzigste moment in ihrem leben?

die letzten 150 selbstbefragungen sind als links hier gebündelt: https://schreibschrift.wordpress.com/2012/01/05/1500-fragen-zur-selbstbefragung-aus-diesem-blog/

selbstbefragung (99) – heiterkeit

die fragebögen zur selbstbefragung versuche ich unter rubriken zu bündeln. dieses mal geht es um die „heiterkeit„.

  • was stimmt sie heiter? beschreiben sie.
  • können sie sich selbst in eine heitere stimmung bringen? warum?
  • welche menschen strahlen für sie viel heiterkeit aus?
  • ist heiterkeit für sie manchmal selbstschutz vor unangenehmen wahrheiten? warum?
  • wann erlebten sie ihre heitersten momente?
  • wie gut können sie andere menschen erheitern? und wie machen sie das?
  • wo scheint für sie heiterkeit völlig fehl am platz?
  • sind wir aus ihrer sicht zu heiter oder zu ernsthaft? begründen sie.
  • in welchen momenten schwenkt bei ihnen heiterkeit in traurigkeit um?
  • in welchen momenten fühlten sie sich unfreiwillig komisch?

schreibidee (243)

wenn ich dann gerade schon beim wetter bin: die bewölkung. sie ist so verschieden, sagt viel und verdunkelt den alltag oft enorm. es geht nicht um einzelne wolken, nein, es geht um dieses grau um grau, das gern, sollte es lang andauern, in depressive verstimmungen stürzt. und wie könnte man dies besser beschreiben als in „bewölkten texten„. einziger trost, irgendwann wird wieder die sonne scheinen.

als einstieg wählen die schreibgruppenteilnehmerInnen drei schöne begebenheiten aus ihrem leben in der letzten zeit aus. sie beschreiben sie in kurzen sätzen jeweils auf einer viertel seite. nun wird es leicht bewölkt und alle drei begebenheiten werden ein wenig eingetrübt. sie werden jeweils auf einer halben seite in kurzen sätzen beschrieben. anschließend wird es stark bewölkt, die schönen begebenheiten verblassen und verschwinden in der dunkelheit. sie werden jeweils auf einer dreiviertel seite beschrieben. diese texte werden nicht vorgetragen.

im anschluss werden die teilnehmerInnen aufgefordert sich in die stimmung eines menschen zu versetzen, bei dem immer starke bewölkung herrscht. um dies zu erreichen, schreiben sie für den menschen einen tagebucheintrag. anschließend schildern sie auf einer seite den tagesablauf unter starker ständiger bewölkung, um dann im nächsten schritt eine geschichte, ein ereignis im leben eines menschen, der unter starker bewölkung lebt, zu schreiben. diese längere geschichte wird vorgetragen und in der feedbackrunde rückgemeldet, wie gut die bewölkte stimmung eingefangen wurde.

wolken können formen annehmen, die der fantasie auftrieb geben. wolken können regen bringen, der die stimmung verändert. wolken können nebel, schnee, graupel und raureif verursachen. wolken können viel transportieren, schnell vorbeiziehen und dergleichen mehr. darum ist es zum abschluss aufgabe für die teilnehmerInnen, ihre persönliche wolke zu erfinden. was soll sie transportieren, was soll herabregnen, wie erscheint sie am himmel? es soll also ein wolkenkuckucksheim mit viel fantasie geschaffen werden. auf ungefähr einer seite wird die persönliche wolke form annehmen. dann lesen alle schreibgruppenteilnehmerInnen ihre wolkenfantasien vor.

schreibidee (242)

puuuh, der frühling kommt. und ganz gleich, wie schön oder schlecht das wetter ist, es wird wieder heller, die sonne steht höher und es bleibt länger hell. etwas, wonach viele menschen nach dem winter jedes jahr lechzen. darum will ich mich auch hier vor dieser entwicklung nicht verschließen, gerade da morgen die sommerzeit eingeführt wird, und die abende noch länger hell bleiben werden. es sei zu „sonnigen geschichten“ angeregt.

als einstieg in die schreibübung werden gemeinsam metaphern für die sonne, denn sonnenschein und sonniges wetter gesucht. diese metaphern werden am flipchart gesammelt. anschließend ist von allen schreibgruppenteilnehmerInnen ein schwärmerischer text von maximal zwei seiten über die sonne zu verfassen. in diesen text sollen möglichst viele der gefundenen metaphern eingebaut werden. die schwärmereien werden anschließend vorgetragen (an einem sonnigen tag am besten draußen in der sonne).

nun wird sich in der schreibgruppe kurz darüber ausgetauscht, was unter einer „sonnigen geschichte“ zu verstehen ist. damit kann ein heiterer text gemeint sein, ebenso wie eine geschichte, die von der sonne handelt, und dergleichen mehr. die gruppe einigt sich per abstimmung auf eine variante. diese wird anschließend geschrieben (es darf sich um einen längeren text handeln). anschließend wird der text in der schreibgruppe vorgetragen und in der feedbackrunde werden die umsetzungen des vorher beschlossenen sonnigen charakters diskutiert.

um sich im anschluss der sonne von einer ganz anderen seite zu zu wenden. denn nun werden die effekte der sonne aufgegriffen. die sonne ist hell, es wird eventuell heiß, wenn sie scheint. die sonne trocknet nasses, lässt verdursten, verbrennt die haut und lässt die pigmente reagieren. sie sendet uv-strahlen, eruptiert und all dies. ein aspekt der sonne ist aufzugreifen und grundlage einer 30-wort-assoziation. aus dieser assoziation soll im anschluss eine kurze geschichte verfasst werden. wie weit das dann noch mit der sonne zu tun, spielt keine rolle mehr. die geschichten und die dazugehörigen assoziationen werden im anschluss und zum abschluss vorgestellt.