Schlagwort-Archive: hilflos

liste (61) – helfen

wer lust hat, kann sich diese seite ausdrucken und ausfüllen. ich schlage listen vor, die einem vielleicht einen überblick zu verschiedenen themen der eigenen lebensgeschichte geben können. dieses mal geht es um das „helfen„.

diese menschen haben mir in meinem leben am meisten weitergeholfen:

in diesen situationen hätte ich hilfe gebraucht, bekam sie aber nicht:

in diesen situationen fiel es mir am schwersten, mir hilfe zu suchen:

diesen menschen würde ich sehr gern helfen, doch sie wollen keine hilfe:

meine hilfsbedürftigsten situationen in meinem leben:

selbstbefragung (114) – helfen

die fragebögen zur selbstbefragung versuche ich unter rubriken zu bündeln. dieses mal geht es um das „helfen„.

  • bei was benötigen sie zur zeit hilfe? beschreiben sie.
  • von wem lassen sie sich gern helfen?
  • wie leicht fällt es ihnen, hilfe in anspruch zu nehmen? warum?
  • wobei wurde ihnen in ihrem leben am meisten geholfen?
  • wem helfen sie zur zeit?
  • wobei helfen sie am häufigsten?
  • wobei fühlten sie sich hilflos? beschreiben sie.
  • von wem möchten sie auf keinen fall hilfe?
  • wann finden sie hilfe lästig?
  • welche situationen lösen bei ihnen einen hilfe-reflex aus?

biografisches schreiben und sucht

sucht wird in unserer gesellschaft sehr seltsam diskutiert. es gibt kaum eine störung und krankheit, die viele so hilflos macht. damit meine ich nicht die davon betroffenen, denn sie sind süchtig, also in gewisser weise hilflos. sondern ich meine das nähere umfeld. sucht führt oft zum fremdschämen. dies hat damit zu tun, dass in vielen köpfen weiterhin die vorstellung herrscht, dass die süchtigen sich nur ordentlich anstrengen müssten, um ihrem verlangen herr zu werden. die abhängigkeit wird als schwäche verbucht, als persönliches verschulden.

beim biografischen schreiben hat man die chance, einmal zu schauen, auf welche dinge man selber in seinem leben nicht verzichten konnte. was brauchte man auf gedeih und verderb und hat sich damit eventuell auch in schwierigkeiten gebracht? dabei kann man unterscheiden, welche süchte anerkannt sind und welche verurteilt werden. anerkannt ist zum beispiel der workaholic, der sein leben von der arbeit abhängig macht, auch die magersucht findet bis zu einem gewissen punkt anerkennung. andere süchte werden sofort verurteilt (weiterhin betrifft dies hauptsächlich die „harten“ drogen).

schauen sie doch mal in ihrer lebensgeschichte nach, was sie alles angestellt haben, um eine form der befriedigung zu finden, auf die sich nicht verzichten konnten. und war dann, nachdem das bedürfnis befriedigt war, ruhe oder folgte der nächste heftige wunsch? warum fiel es so schwer, den erfolg, die befriedigung zu genießen? was glauben sie, woher die einstellung kommt, dass es immer noch besser, noch toller, noch stärker, noch schneller oder noch befriedigender geht? woher kommt der empfundene mangel in ihrem leben?

ein anderer blickwinkel im biografischen schreiben kann es sein, sich zu fragen, wo im persönlichen umfeld süchte zu tage traten. wie hat man das erlebt? setzte fremdschämen ein oder eventuell sogar co-abhängigkeit? ab wann hat man oder hätte man grenzen ziehen sollen? meist ist der kontakt zu süchtigen jedeweder art ein schwieriger und zwiegespaltener. man erlebt die bedürftigkeit eines menschen, der einem nahe steht und möchte unterstützung geben. gleichzeitig weiß man meist sehr genau, dass man den bedürfnissen der anderen widersprechen sollte, da sie unangemessen geworden sind. Weiterlesen

selbstbefragung (71) – beratung

die fragebögen zur selbstbefragung versuche ich unter rubriken zu bündeln. dieses mal geht es um die „beratung„.

  • von wem haben sie sich zuletzt professionell beraten lassen? beschreiben sie.
  • was ist für sie eine gute beratung?
  • haben sie selber schon einmal beraten? wen?
  • welche beratung müsste noch dringend angeboten werden? begründen sie.
  • wie lang brauchen sie, bis sie eine beratung in anspruch nehmen?
  • welche beratung können sie anderen wärmstens empfehlen? warum?
  • gibt es freunde, die eine beratung ersetzen können? wer ist das?
  • welche situationen machen sie hilflos oder ohnmächtig? wo kommen sie zur zeit nicht weiter?
  • was würde ihnen schreibberatung bringen? begründen sie.
  • wen würden sie gern einmal beraten?

selbstbefragung (63) – hilflosigkeit

die fragebögen zur selbstbefragung versuche ich unter rubriken zu bündeln. dieses mal geht es um den „hilflosigkeit„.

  • waren sie schon einmal hilflos? wann?
  • was macht sie schnell hilflos?
  • sie finden für ein problem keine lösung, was machen sie dann? beschreiben sie.
  • welche menschen haben sie in ihrem leben hilflos gemacht?
  • beim wem suchen sie sich am häufigsten hilfe? warum?
  • können sie sich überhaupt von anderen helfen lassen? warum?
  • welcher person würden sie gern helfen, diese lässt sie aber nicht?
  • was bräuchte es ihrer meinung nach, damit die menschheit den selbstgeschaffenen problemen, wie z.b. hunger, angemessen begegnet? erklären sie.
  • ab welchem moment, in welchen situationen hören sie auf, zu helfen?
  • sollen sich menschen überhaupt gegenseitig helfen? warum?