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liste (120) – engel

wer lust hat, kann sich diese seite ausdrucken und ausfüllen. ich schlage listen vor, die einem vielleicht einen überblick zu verschiedenen themen der eigenen lebensgeschichte geben können. dieses mal geht es um die „engel“.

für mich die wichtigsten eigenschaften eines engels:

meine persönlichen engel im laufe meines lebens:

für diese menschen möchte ich ein engel sein:

hierfür brauche ich in zukunft schutzengel:

was für mich gegen engel spricht:

biografisches schreiben und engel

die überschrift mag ein wenig befremdlich für menschen klingen, die nicht an engel glauben. es handelt sich dabei auch eher um ein gedankenspiel, denn um eine glaubenseinstellung. mit engeln verbindet man gewisse eigenschaften: dass einem gutes durch sie widerfährt, dass sie hilfreich sind, dass sie einen beschützen, betreuen, hegen und pflegen, dass sie selbstlos sind und keine gegenleistung erwarten und vieles mehr.

beim biografischen schreiben kann man einmal schauen, ob es mitmenschen im laufe des eigenen lebens gibt, die diese eigenschaften widerspiegeln. oder hat man selber die rolle eines engels für andere menschen übernommen? werfen sie einen blick auf ihre sozialen interaktionen. nutzen sie das konstrukt des engels, um unterschiede zwischen den verhaltensweisen ihrer mitmenschen festzustellen und fragen sie sich, wie sie damit umgehen. gibt es zum beispiel menschen, denen sie noch einmal dafür danken möchten? gibt es menschen, von denen sie sich distanzieren möchten, da sie weder engel noch angenehmer mitmensch sind oder waren?

die vorstellung von engeln ist eine brücke, sich der beziehung zu anderen menschen ein wenig bewusster zu werden. man kann natürlich noch einen schritt weiter gehen und sich fragen, wann man in seinem leben einen schutzengel hatte. es gibt eigentlich im leben jedes menschen situationen, die auf die eine oder andere weise brenzlig waren und man das glück hatte, dass einem nichts geschah, dass alles gut ausging. wie ist man im nachhinein mit solchen Weiterlesen

selbstbefragung (173) – engel

die fragebögen zur selbstbefragung versuche ich unter rubriken zu bündeln. dieses mal geht es um die „engel“.

  • welcher mensch erscheint ihnen engelsgleich? warum?
  • wenn sie ein engel wären, was für fähigkeiten würden sie besitzen?
  • wenn sie ein engel wären, was würden sie als erstes tun?
  • glauben sie an engel? warum?
  • wann war ihr persönlicher schutzengel das letzte mal aktiv?
  • für wen würden sie einen schutzengel buchen? warum?
  • wie stellen sie sich den himmel vor?
  • erzengel sollen ja nicht nur nett sein – was würden erzengel in ihrer vorstellung machen?
  • welche geschichten mit engeln gefallen ihnen am besten?
  • welche fantasiefiguren sind ihnen lieber als engel?

die letzten 150 selbstbefragungen sind als links hier gebündelt: https://schreibschrift.wordpress.com/2012/01/05/1500-fragen-zur-selbstbefragung-aus-diesem-blog/

schreibidee (194)

es wird kalt, es gibt zuhauf jahresendzeitfeierlichkeiten, firmenfeste, jahresabschlüsse. es wird gegessen (oft über die maßen), es wird getrunken. und so mancher stolpert blau aus der kneipe, aus dem hausflur in die kälte. ist der alkoholgehalt hoch genug, spürt er die kälte nicht so. doch trifft er dann zuhause ein, stellt er fest, dass er schon beinahe blaugefrorene hände und ein bläuliches gesicht sein eigen nennt. zeit für „blaue geschichten“ in der schreibidee.

da die schreibgruppe ja kein alkoholikertreff sein sollte, kann man sich erst einmal anderen blauen phänomenen zuwenden. die leicht thematisierbare materie ist das wasser. welche assoziationen verbinden die teilnehmerInnen mit blauem wasser? angefangen mit der lagune, dem blautopf in süddeutschland bis zum arktischen meer, alles bietet ein starkes blau. die schreibgruppenteilnehmerInnen werden aufgefordert, einen blauen, fließenden text von zwei seiten zu verfassen. wie der fluss des textes erreicht wird, bleibt den teilnehmerInnen überlassen. die texte werden gegenseitig vorgelesen. es wird kein feedback gegeben.

im anschluss teilt die leitung der schreibgruppe eine abbildung des wasserkreislaufs auf der erde aus, wie man ihn vielleicht aus der schule kennt. dadurch gibt es blaues gewässer, blauen himmel und vieles mehr zu sehen. alle teilnehmerInnen erhalten jeweils eine abbildung. in den kreislauf können an jeder stelle assoziationen notiert werden. nach einer weile werden die teilnehmerInnen aufgefordert, die assoziation auszuwählen, die sie am stärksten zu einer geschichte anregt. nun wird eine längere geschichte geschrieben, die anschließend in der gruppe vorgetragen wird. beim feedback achten alle darauf, wie stark der blaue charakter der geschichte vermittelt wird.

zum abschluss kann dann noch ein blick in die blauen augen geworfen werden. es gibt zum beispiel das musikstück der neuen deutschen welle „blaue augen“. hierzu können kurz-kurz-geschichten oder gedichte verfasst werden. diese werden zum abschluss kurz vorgetragen.