Schlagwort-Archive: ideenpool

web 2.62 – booooooom.com

vielfältiger kann ein angebot im netz kaum sein, also zumindest was den kreativsektor angeht. die seite „booooooom.com“ versammelt kunst, design, musik, film, fotografie und generell kunst in den verschiedensten variationen. dazu bietet sie immer wieder eine interaktive beteiligung an. so gibt es zur zeit zum beispiel einen wettbewerb, für den man grafikdesign-entwürfe zum einem vorgegebenen thema einreichen kann. der entwurf der gewinner wird anschließend auf geldbeutel gedruckt.

aber man kann die webseite auch nur als ideenpool nutzen, um sich inspirieren zu lassen für eigene projekte und werke. vieles, was visuell angeboten wird lässt sich auch leicht in schriftliches überführen. zudem kann man schriftlich mitdiskutieren, stellung beziehen und sich eben beteiligen. booooooom.com zeigt wunderbar, in wie vielfältiger weise das internet genutzt werden kann, um virtuellen kreativen raum zu schaffen und eine form der vernetzung herbeizuführen. die seite verbindet alle interessierten miteinander und es gibt vor allen dingen erst einmal kein ausschlusskriterium. das ist wahrscheinlich der interessanteste aspekt, wenn man dem gedanken folgt, dass jeder mensch ein künstler ist.

zu finden ist die seite unter: http://www.booooooom.com/ .

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schreibpädagogik und ideenpool

ich habe mir hier viele gedanken über die möglichkeiten der schreibpädagogik, ihre schwierigkeiten und auch ihre umsetzung gemacht. bis jetzt habe ich aber kaum einen blick darauf geworfen, was denn der reiz der schreibpädagogInnen ist, diesen beruf, diese tätigkeit auszuüben. nun, man kann freude empfinden, anderen etwas beizubringen. das ist etwas, was man mit allen pädagogInnen teilt. doch wo liegt der besondere anteil des schreibens?

die schreibpädagogik hat den vorteil, zum einen in deutschland eine recht junge disziplin zu sein. das ermöglicht es, immer wieder neues terrain zu betreten, neue konzepte zu entwerfen und auszuprobieren.
zum anderen spielt eben das schreiben, das kreative, das biografische, das wissenschaftliche schreiben eine große rolle. dies bedeutet, dass man sich in einem mehr oder weniger kreativen feld bewegt. und in diesem zusammenhang kann man ständig neue ideen entwickeln, also kreativ sein in der schaffung von schreibanregungen.

diese form der kreativität kommt dem schreiben selber schon sehr nahe. und jede idee will, bevor sie als anregung weitergegeben wird, selbst ausprobiert sein. man regt sich also nicht nur zur schaffung eines ideenpools an, sondern auch zum eigenen schreiben. wenn man dann auch noch im anschluss die ideen zum beispiel in schreibgruppen oder fortbildungen anwendet, dann kann man selber abermals mitschreiben. immer wieder entstehen neue texte, neue umsetzungen und dadurch meist weitere ideen.

schreibpädagogInnen werden mit großer wahrscheinlichkeit die lehrmittel nie ausgehen. nein, sie schaffen in einem kreativen experimentierfeld stück für stück einen ideenpool, der im laufe der zeit weiter anwächst. natürlich muss eine bewährte anleitung einer schreibgruppe nicht dauernd verändert werden, aber einzelne ideen können, auch je nach gruppenstimmung, ausgetauscht werden. somit schaffen sich schreibpädagogInnen durch einen angelegten ideenpool einen großen freiraum in der umsetzung von schreibanregungen.

einzig die katalogisierung all der hervorsprudelnden ideen könnte im laufe der jahre zum problem werden. Weiterlesen

web 2.40 – entrepreneurship.de

parallel zu dem eben beschriebenen buch „kopf schlägt kapital“ gibt es die homepage der arbeitsgruppe um professor faltin an der freien universität in berlin. sie ist zu finden unter http://www.entrepreneurship.de . wenn man die seite aufruft, finden sich viele zusätzliche informationen zu den themen „gründung“ und „geschäftsideen“.

besonders interessant scheinen die vielen aufgezeichneten und abrufbaren vorträge und diskussionen mit menschen, die sich mit möglichkeiten der gründung eigener unternehmen auseinandergesetzt haben. sie sind vor allen dingen im blog zu finden. außerdem besteht das angebot, sich in einem „labor“ real über gründerideen zu informieren und beraten zu lassen. diese teilnahme benötigt eine vorherige anmeldung und die unterzeichnung einer verschwiegenheitserklärung. aber wer mit einer ausgereiften gründungsidee aufwarten kann, der kann sie dort anscheinend im laufe der zeit vorstellen.

außerdem sind auf der seite weiterführende texte zu finden, beispielhafte unternehmen und etliche links, die weiterhelfen können. zudem findet sich ein kleiner online-workshop, in dem professor faltin fragen zu seiner theorie der unternehmensgründung und zur praktischen umsetzung beantwortet. wer sich also überlegt, sich selbstständig zu machen, sollte einmal einen blick auf diese homepage werfen. hier findet man internet in seiner besten form des wissenstransfers, auch wenn die seite in der navigation ein wenig unübersichtlich ist.

kreatives schreiben und ideenpool

menschen, die in regelmäßigen abständen techniken des kreativen schreiben anwenden, produzieren in der folge beständig kleinere und größere texte. nach feedbacks oder diskussionen mit anderen über die eigenen texte, wäre es eigentlich an der zeit, die eigenen texte zu überarbeiten. meist bleiben diese aber liegen, da schon wieder andere produziert werden. so entsteht für manche teilnehmerInnen an schreibgruppen oder fortbildungen das gefühl, sich nie ausgiebig genug einem text zu widmen.

dieses gefühl kann umgangen werden, wenn man für sich eine technik findet, die es ermöglicht, einen ideenpool zu schaffen. das bedeutet, man sammelt seine entstandenen texte in einer form, die einem das wiederfinden erleichtert. es sollte möglich sein, eine volltextsuche durchzuführen oder feste kategorien einführen zu können, unter denen die texte gesammelt werden. computer erleichtern diese vorgehensweise enorm. denn viele datenbankprogramme erleichtern es, einen ideenpool anzulegen.

die vorarbeiten und geschriebenen texte können dann, wenn der bedarf besteht, zu einer bestimmten thematik etwas zu verfassen oder zu veröffentlichen, leicht gefunden werden. nun besteht auch die möglichkeit alles weiter zu bearbeiten oder zum beispiel miteinander zu verbinden.

ebenso können charaktere, metaphern, gedichte, schreibspiele oder schreibanregungen gesammelt werden. dieser blog hier ist nichts anderes als ein ideenpool. ich habe für mich aber noch eine andere datenbank-software gefunden, die es mir ermöglicht, auch stichworte oder konkrete schreibaufgaben zu formulieren, ohne sie gleich verwenden zu müssen. dies ist nichts anderes, als ein ideenbüchlein mit sich herumzutragen und spontane einfälle zu notieren. großer vorteil des virtuellen ideenpools ist, dass die suche leichter fällt. ansonsten ist es auszuhalten, dass man meist mehr ideen hat, als sich umsetzen lässt. zur richtigen zeit wird schon die richtige idee anwendung finden.