Schlagwort-Archive: innerer monolog

schreibaufgabe (20)

eine der spannendsten übungen für das kreative schreiben ist der perspektivwechsel. dabei kann man oft feststellen oder aus eigener erfahrung einbringen, dass zwei menschen, eine gemeinsame situation sehr verschieden erleben können. deshalb sollen dieses mal „paarblicke“ verfasst werden.

zwei menschen, möglichst ein paar, erleben etwas gemeinsam. entweder eine alltägliche situation, z.b. einkaufen im supermarkt oder einen streit, eine liebeserklärung, eine hochzeit, einen unfall, eine überraschung…

nun sind zwei innere monologe zu verfassen, die gedanken der beiden zu notieren, und nebeneinander zu stellen. wie erleben die beiden jeweils die situation, was geht ihnen durch den kopf? unterscheiden sich beide wirklich so sehr, wie es oft den anschein hat, oder sind ihre überlegungen doch ähnlicher als man vermutet. die freiheit der perspektiven kann voll ausgeschöpft werden und der fantasie sind keine grenzen gesetzt.

jeder text darf maximal 500 wörter enthalten. und dann mal sehen, wie einfühlsam die paare miteinander umgehen 😉

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schreibaufgabe (12)

dieses mal soll sich in die gedankenwelt anderer versetzt werden. natürlich kann man das eigentlich nicht, aber es ist ja eine kreative schreibaufgabe. um einen anlass zu geben, sollte man sich an berufsgruppen orientieren. über was denken menschen während ihrer arbeit nacht. beschäftigt sie nur ihr job oder spielen auch viele private gedanken eine rolle? werden kollegInnen oder kundInnen abgewertet und beurteilt oder spielt das überhaupt keine rolle? was denkt eine busfahrerIn während ihrer tour? über was zerbricht sich ein therapeut den kopf während er sich die probleme anderer anhört? was denkt der metzger hinter der theke in einem großen supermarkt, wenn gerade mal kein großer andrang ist. was ist im kopf einer polizistin los, während sie nachts streife fährt? es gibt unendlich viele möglichkeiten. man / frau wähle sich als erstes einen beruf aus. dann soll mit nicht mehr als 700 worten ein innerer monolog verfasst werden. es ist natürlich freigestellt, ob die gedanken abschweifen oder sich die ganze zeit mit der tätigkeit und den kollegInnen auseinandersetzen.

p.s.: man / frau kann natürlich auch die gedanken bei der eigenen arbeit erfassen und notieren. man muss ja nicht offenlegen, dass es sich um einen selber handelt 😮