Schlagwort-Archive: interaktiv

schnickschnack (108) – „bla bla“

interaktive animationen sind manchmal gruselig überladen, so wie zur zeit manche adventskalender im web (anscheinend hat inzwischen jede firma einen adventskalender mit preisen). andere animationen kommen ganz schlicht daher und machen, zumindest mir, viel spaß. eine solche gibt es aus kanada. den link habe ich in der zeitschrift „lürzer´s archiv“ gefunden, die versucht „gute werbung“ zu bündeln.

doch die animation „bla bla“ von vincent morisset ist keine werbung, sondern nur eine geschichte über die kommunikation der menschen. einfach mal reinschauen und sich wie wild durch das bild klicken. auf die figuren, auf die kugeln oder einfach nur in der landschaft rumklicken und sich überraschen lassen, was passiert. der ton sollte an sein. viel spaß damit.

http://blabla.nfb.ca/#/blabla/de

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web 2.0 und software des bmwi

das bundesministerium für wirtschaft und technologie (bmwi) betreibt eine homepage, die sich vor allen dingen an gründerInnen wendet. dort finden sich hilfsmittel zur erstellung eine businessplans, viele checklisten unterstützen bei der planung und durchführung des gründungsvohabens und es gibt das angebot, software herunterzuladen, die bei der arbeitszeiterfassung oder beim controlling und noch manchen anderen arbeitsschritten hilfreich sein können.

das klingt erst einmal sehr schön, vieles ist auch hilfreich. doch beim digitalen material, das zur verfügung gestellt wird, da befindet man sich definitiv nicht auf der höhe der zeit. unter http://www.softwarepaket.de kann man das „softwarepaket 10“ herunterladen. vorab gibt es die information, dass mac-user nur einen teil der programme verwenden können und im laufe des jahres manches programm nachgereicht werden soll. da ist bis jetzt nicht viel geschehen.

dann kann man programme einzeln herunterladen. man wundert sich schon, dass für etliche programme „adobe air“ notwendig ist, um dann festzustellen, dass diese programme nur im zusammenspiel mit dem server des bmwi laufen. doch wer möchte schon die arbeitszeiterfassung seines betriebs und unternehmens auf dem server des bundesministeriums für wirtschaft und technologie ablegen. auch wenn das cloud-computing auf dem vormarsch ist, so stellt sich die frage, weshalb gerade ein bundesministerium die verlagerung sensibler daten ins netz fördert.

logischerweise fragt dann auch jemand im forum auf der homepage an, wie man denn die software auf einem eigenen server installieren könne. leider gibt es keine antwort auf die frage (und keine software). nach vielem klicken, suchen und lesen wird eines ganz klar, weder open-source-aktivitäten noch das betreiben eines web-externen netzwerks oder computers werden unterstützt. selbst wenn die sicherheitsstandards noch so hoch im netz und auf der seite des ministeriums sind, man erwartet bei „technologie“ definitiv mehr. und man macht sich ein wenig sorgen, da man sich fragt, in welchem schlund irgendwann die daten verschwinden.

web 2.62 – booooooom.com

vielfältiger kann ein angebot im netz kaum sein, also zumindest was den kreativsektor angeht. die seite „booooooom.com“ versammelt kunst, design, musik, film, fotografie und generell kunst in den verschiedensten variationen. dazu bietet sie immer wieder eine interaktive beteiligung an. so gibt es zur zeit zum beispiel einen wettbewerb, für den man grafikdesign-entwürfe zum einem vorgegebenen thema einreichen kann. der entwurf der gewinner wird anschließend auf geldbeutel gedruckt.

aber man kann die webseite auch nur als ideenpool nutzen, um sich inspirieren zu lassen für eigene projekte und werke. vieles, was visuell angeboten wird lässt sich auch leicht in schriftliches überführen. zudem kann man schriftlich mitdiskutieren, stellung beziehen und sich eben beteiligen. booooooom.com zeigt wunderbar, in wie vielfältiger weise das internet genutzt werden kann, um virtuellen kreativen raum zu schaffen und eine form der vernetzung herbeizuführen. die seite verbindet alle interessierten miteinander und es gibt vor allen dingen erst einmal kein ausschlusskriterium. das ist wahrscheinlich der interessanteste aspekt, wenn man dem gedanken folgt, dass jeder mensch ein künstler ist.

zu finden ist die seite unter: http://www.booooooom.com/ .

schnickschnack (88)

manchmal ist werbung einfach nur lustig. lustig, schräg und interaktiv. wenn man dann auch noch schreiben darf, dann ist dies ein bonbon für die freunde dieses blogs. tipp-ex hat da etwas ins netz gestellt, das einfach nur ein großer spass ist. plötzlich wird das filmchen schauen zum schreibspiel.

man besuche die seite http://www.youtube.com/user/tippexperience . sehe sich den werbegag an und trage dann worte ein. empfehlen kann ich schon mal „schreiben“ und „fucks„. aber es gibt noch viel mehr. einfach mal ausprobieren und sich nicht zu sehr an den grammatik-regeln oder an der deutschen sprache festhalten. die freunde der seite geben ein paar hinweise, was noch alles möglich ist.

da lacht der berliner bär 😉

das literarische internet als überraschungsei

wie die süddeutsche zeitung heute berichtete (der artikel kann hier gelesen werden: http://www.sueddeutsche.de/computer/479/309416/text/ ) unternimmt der russische krimiautor boris akunin den versuch einen interaktiven krimi herauszubringen. es ist der versuch das buch mit dem internet und den vielen möglichkeiten des internet, wie zum beispiel musik, miteinander zu verschränken. dadurch bekommt das lesen gleichzeitig etwas spielerisches, da zum beispiel das lösen einer rätselaufgabe am ende eines kapitels dazu führt, das nächste kapitel kostenlos lesen zu können.

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