Schlagwort-Archive: jahresendzeitfeierlichkeiten

biografisches schreiben und familienfeiern

der vierte advent steht an und es dauert nicht mehr lang bis weihnachten. ein beliebter zeitraum, in dem sich viele auf den weg machen zu den alljährlichen feierlichkeiten mit ihrer familie. diese feiern finden meist mit zwei generationen, nicht selten aber auch mit drei oder vier generationen der eigenen sippe statt.

von familie zu familie ist es verschieden aus welchen anlässen und wie häufig solche treffen stattfinden. doch sie haben für alle teilnehmerInnen sehr verschiedene bedeutungen. meist sind die erwartungen sehr hoch an die eigene familie und was sie an sozialem kontakt erfüllen soll. deshalb bieten solche familienfeiern auch genug konfliktfelder, die beinahe zu den feiern gehören wie die geschenke oder die freude, sich nach langer zeit wieder zu sehen.

beim verfassen der eigenen lebensgeschichte bieten die feiern, ob nun zu weihnachten, wegen eines runden geburtstages, einer hochzeit, taufen oder wegen anderen anlässen, eine gute erinnerungsbasis an die eigene sippe. wenn man sich an diese treffen zurück erinnert, dann fallen einem sicherlich auch die diversen tanten, onkels, oma und opa und oft noch mehr verwandte ein, mit ihren ganzen eigenheiten und eigenen geschichten. so kann man für sich, vielleicht auch noch mit hilfe von fotografien, die bei den feiern gemacht wurden, ein kleines oder größeres sippenpanorama erstellen, das einen überblick über die eigene familie gibt.

ist dieses erstellt, besteht die möglichkeit, zu erforschen, wer aus der familie die größte bedeutung für einen selber hatte, welche person abseits der eigenen eltern einfluss auf die eigene entwicklung nahm. außerdem können natürlich die jeweiligen feierlichkeiten noch genauer betrachtet werden. gab es familieneigene traditionen? wie gut haben sie einem selber gefallen? hat man die traditionen weiter getragen oder abgeschafft? die haltung zu den familienbräuchen sagt auch viel über die eigene haltung zum konzept familie und zu gesellschaftlichen gepflogenheiten aus. die eigene haltung gibt bei genauerer betrachtung ein gutes bild über die eigene person in der eigenen biografie ab.

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kreatives schreiben und geschenke

wie jedes jahr kommt die zeit des schenkens ganz unerwartet und so schnell auf uns zu. und wenn man dann neben all den weihnachtsessen und jahresabschlusssitzungen endlich zum einkaufen kommt, dann kommen alle gerade zum einkaufen und quälen sich durch die geschäfte. der stressfaktor bis zu den jahresendzeitfeierlichkeiten steigert so sehr, dass die feierlichkeiten selbst gern zur nervenprobe werden.

hier bietet das kreative schreiben eine wunderbare alternative. wer in regelmäßigen abständen kreativ schreibt, erhält im laufe der zeit eine wunderbare sammlung an texten, die einzig den jeweiligen schreibgruppen, an denen man teilgenommen hat, bekannt sind. aus diesem pool kürzerer und längerer texte lässt sich wunderbar schöpfen.

eine weitere hilfe beim geschenk zusammenstellen ist der computer. dieser ermöglicht es uns, je nach person, einen individuellen strauss an texten zu schnüren. gesteigert wird dies noch durch die möglichkeiten des umfassenden layouts, das auch individuell gestaltet werden kann. wer keinen guten drucker sein eigen nennen kann, kann seine prächtigen kleinen büchlein oder hefte in jedem copyshop ausdrucken und anschließend binden lassen. so erfolgen zur weihnachtszeit die ersten veröffentlichungen im selbstverlag.

noch einfacher mit dem schenken gestaltet es sich, wenn man schon sein erstes buch veröffentlicht hat. geschenkpapier drumherum und allen unter den weihnachtsbaum gelegt. vielen erscheint  so ein geschenk von kreativ selbgeschriebenen texten unangenehm, doch wie früher schon mutti sagte, freuen sich gute freundInnen oft mehr über etwas persönliche gestaltetes und selbstproduziertes, denn über gekauftes. es fehlt nur die traute, dies umzusetzen. und sollten noch ein paar texte fehlen, kann man die dunklen tage nutzen, noch so manches zu verfassen.

schreibidee (68)

es ist zwar noch ein wenig zeit, aber die gute hausfrau und der gute hausmann fangen nun so langsam an, darüber nachzudenken, welche plätzchen bis zum ersten advent dieses jahr gebacken werden soll. es liegt sowieso im trend der zeit den advent, zumindest unter ökonomischen aspekten, zu verlängern. deshalb dient die schreibidee dieses mal dem verfassen von „plätzchentexten„, die auch von menschen geschrieben werden können, die nicht den christlichen jahresendzeitfeierlichkeiten frönen.

ideal ist es in diesem zusammenhang, wenn an dem ort, an dem eine schreibgruppe durchgeführt wird auch die möglichkeit besteht, plätzchen zu backen. denn die vorbereitung der verschiedenen teigsorten sollte dieses mal, allein von den düften und vom geschmack her, dazu dienen, eine einstimmung auf das spätere schreiben und sammeln von assoziationen zu geben. wenn dann die plätzchen auf dem blech sind, dann sind in der zeit, in der sie backen, texte und geschichten zu verfassen, die zur jahreszeit und stimmung passen. draußen ist es früh dunkel, es wird kälter, die heizungen werden angeworfen und kerzenlicht hat saison. es müssen dabei nicht nur schöne, romantische geschichten entstehen, natürlich können auch düstere und novembrige texte verfasst werden.

und wenn die plätzchen fertig sind, dann können in entspannter runde die ergebnisse gegessen und angehört werden. das feedback findet neben dem wegwischen der krümel und dem aufräumen der zutaten statt.