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selbstbefragung (23) – arbeit

die fragebögen zur selbstbefragung versuche ich ab nun ein wenig unter rubriken zu bündeln. dieses mal geht es um „arbeit„.

  • was verstehen sie unter „arbeit“? begründen sie.
  • brauchen sie zum leben regelmäßige arbeit?
  • können sie arbeit und freizeit klar trennen? warum nicht?
  • wie weit haben sie das gefühl, dass sie sich bei ihrer arbeit selbst verwirklichen können? beschreiben sie.
  • wofür arbeiten sie? für geld, gegen die langeweile, zur steigerung ihres selbstwertgefühls, für andere oder aus anderen gründen?
  • würden sie gern weniger arbeiten?
  • wer stellt die regeln für ihre arbeit auf? sind sie zufrieden damit?
  • von was fühlen sie sich bei ihrer arbeit abhängig? begründen sie.
  • wie läuft es denn so mit den kollegInnen und den netzwerken?
  • lernen sie gern beständig dazu?

kongress für grundeinkommen in berlin

unsere gesellschaft ist nicht solidarisch. sie macht probleme, wenn man nicht so arbeiten kann, wie gewünscht. sie entzieht menschen beinahe alle grundlagen ihrer existenz, wenn sie die schwierigkeit haben, einen job zu finden. auf der anderen seite klafft die schere zwischen den armen und den reichen der gesellschaft weiter auseinander. ab einer bestimmten einkommenssumme oder position fallen viele (meist männer) generell die treppe hoch.

andere aber, die das unglück hatten, ihren job zu verlieren, kommen kaum mehr hoch. sie müssen sich teilweise mit jobs, die gerade mal 5 euro die stunde bringen, irgendwie über wasser halten. sollten sie wiederum empfänger von sozialen leistungen sein, haben sie alles miteinander zu verrechnen und erreichen dabei schnell das existenzminimum, das so angelegt ist, dass es kaum etwas über miete und ernährung hinausgehendes ermöglicht.

deshalb gibt es schon seit längerem eine bewegung für ein gesellschaftsübergreifendes grundeinkommen, das den menschen eine gewisse sicherheit garantiert, die von ihnen nicht unterschritten werden kann. denn es ist eine tatsache, die immer wieder ignoriert wird, dass wir inzwischen in einer so technisierten und effizienten welt leben, zumindest wir in deutschland, dass es nie mehr arbeit für alle geben wird. wer heute noch von angestrebter vollbeschäftigung redet, geht davon aus, dass menschen 40-stunden-wochen absolvieren und anschließend mit weniger nettogehalt zu leben haben, als mancher hartz-IV-empfänger erhält. was nicht heißt, dass hartz IV ein angemessenes lebensniveau zulässt.

wir sind eines der reichsten länder der welt, lassen aber weiterhin verelendung einzelner bevölkerungsgruppen zu, ganz abgesehen von der einen milliarde hungernder menschen auf der welt. also muss sich was ändern. ein grundeinkommen würde lohndumping erschweren, aber auch die unsitte, dass manche arbeitgeber, übrigens auch öffentliche, nur noch monatsverträge mit ihren angestellten abschließen. deshalb gibt es den „3ten grundeinkommenskongress“ vom 24ten bis 26ten oktober in berlin an der humboldt-universität. wer sich für den kongress und seine inhalte interessiert findet alle weiteren informationen unter http://www.grundeinkommen2008.org . vielleicht fühlt sich ja auch das schreibende prekariat angesprochen.

schreibpädagogik und berufstätigkeit

 

welche berufstätigkeiten lassen sich mit der schreibpädagogik ausüben? eine schwierige frage, da es die eindeutige „schreibpädagogik“ nicht gibt. denn die schreibpädagogik umklammert sozuschreiben verschieden formen des schreibens: das kreative schreiben, das biografische schreiben aber auch das wissenschaftliche schreiben, das reflexive schreiben, das assoziative schreiben und so weiter. alles verschiedene herangehensweisen an das schreiben und alle mit dem ziel, zum schluss einen annehmbaren text erstellt zu haben.

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