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die süddeutsche zeitung von morgen – ein medienpädagogischer lesetipp

alle menschen, die sich mit den folgen des internet, der social-software und vor allen dingen mit jugendarbeit, pädagogik und ähnlichem beschäftigen, könnte eventuell die morgige (samstag 11ter august) ausgabe der süddeutschen zeitung interessieren. denn die wochendbeilage ist eine spezial-ausgabe über das erwachsenwerden im netz. laut ankündigung soll es um formen von „sucht“ im internet, um die motivation von jungen bloggerInnen und vieles mehr gehen.

wie interessant die beiträge wirklich werden, kann ich nicht sagen, doch es klingt nach medienpädagogischen betrachtungen und reportagen. zumindest kann die ausgabe wahrscheinlich zur diskussion anregen. in den nächsten tagen vielleicht mehr darüber.

schreibpädagogik und stärke

in schreibgruppen als leitung stärke zu zeigen, bedeutet, sich um die schreibgruppendynamik zu kümmern. denn es gibt in jeder gruppe situationen darum, wo man die waage zwischen angenehmer anleitung und autoritärem stil wahren muss. da geht es wieder um den goldenen mittelweg. es geht um die frage, wie man es sich bei konflikten oder entscheidungen manchmal durchsetzen muss, wenn man die verantwortung für die gruppe trägt.

zum einen kann es sein, dass man mit minderjährigen teilnehmerInnen in einer schreibgruppe zu tun hat und einen lehrauftrag erfüllt. dann ist man nicht nur für die vermittlung von lehre zuständig, sondern auch für die unversehrtheit der teilnehmerInnen. und kinder oder jugendliche können, auch beim schreiben, sich gegenseitig das leben schwer machen. heikel in einer schreibgruppe ist es zusätzlich, dass durch die kreativen prozesse einzelne teilnehmerInnen etwas von sich preis geben. wenn in diesem moment die rückmeldungen der anderen verletzend sind, dann trifft das doppelt hart.

aber auch bei erwachsenen schreibgruppenteilnehmerInnen kann es ähnliche situationen geben. die wahrscheinlichkeit ist etwas geringer, doch es ist nicht zu unterschätzen, in welche große konkurrenz die teilnehmerInnen miteinander treten können. in den häufigsten fällen ist dies nicht der fall, da die gruppen ein gemeinsames interesse miteinander verbindet. doch selbst in seminaren und fortbildungen gibt es situationen, in denen die teilnehmerInnen sich an der gruppenleitung abarbeiten.

gruppendynamisch ist vieles vorstellbar, in den seltensten fällen geschieht es. man sollte jedoch nicht von anfang an einen relativ autoritären stil pflegen, nur um gleich jede mögliche schwierigkeit im keim zu ersticken. zum einen funktioniert das nicht, zum anderen passt dieser leitungsstil weder zum kreativen, noch zum biografischen schreiben. stärke bedeutet im kontext der schreibpädagogik, dass in den situationen, in denen es notwendig ist, klare positionen eingenommen werden, diese Weiterlesen

wie man den spass am schreiben abgewöhnt (05)

lustlos lesen

bei dieser rubrik lande ich anscheinend immer wieder bei der schule, bei pädagogik und erziehung. dies hat mit unser aller biografien zu tun, mit unseren frühen erfahrungen – die nicht selten auswirkungen auf unser späteres leben haben. und doch, auch dies sei hier mal erwähnt – einmal etwas abgewöhnt, heisst nicht, es sich nicht wieder zu holen, es wieder zu entdecken. es gibt zwar etliche krude theorien, die immer noch von prägungen wie bei wildgänsen ausgehen und der meinung sind, einmal die lust am lesen verloren (oder jedweder anderen kompetenz), bleibt das auch so für den rest des lebens. langjährige tätigkeiten in der altenpflege haben mich eines besseren belehrt: der mensch kann (muss aber nicht) ein leben lang lernen, sich entwickeln.

also zurück zum lesen. in der schule gab es (und gibt es vielleicht noch) diese unsäglichen leseübungen (und lesewettbewerbe), die aus dem lesen eine konkurrenzveranstaltung machen. es geht dabei nicht mehr darum, texte, geschichten und literatur für sich zu entdecken, sondern es geht darum, die perfekte betonung, das fehlerfreie wiedergeben des textes vorzuführen. dies führt zum ausschluss mancher jungen menschen, da ihnen das laute deklamieren schwer fällt. die annäherung an literatur geschieht nicht über den inhalt, die aussagen und die eigenen gedanken dazu.

nun kann man einwenden, dass dies ja so nicht stimme, denn neben den leseübungen gebe es ja auch noch die bearbeitung von (welt)literatur. wohl wahr, aber auch hier geht es meist um lehrplanliche vorgaben, um einen literaturkanon, den man auch als kind und jugendlicher vielleicht nicht teilt, der aber als wichtig erachtet wird. oh je, was mussten wir uns durch die klassiker quälen, auch wenn wir in unserer freizeit zu ganz anderer literatur gegriffen haben. aber keine chance, diese literatur in den unterricht zu integrieren. doch, wir hatten einmal einen lehrer, der erlaubte es, ein einziges mal, dass seine schülerInnen, nachdem sie protestierten, ein buch zu wählen, das im unterricht behandelt werden sollte.

man muss da nur einmal zurück auf null gehen: haben sie mal kinder beobachtet, wenn sie die ersten bilderbücher bekommen? und wenn sie dann die ersten worte lesen können, sich bücher stück für stück selber aneignen. wenn man es in diesen momenten nicht vergeigt, wenn man den kindern die wahl, was sie lesen wollen überlässt, dann kann sich so etwas wie eine lust am lesen entwickeln. und das kann sich bis ins hohe alter durchziehen. doch zu dieser freiheit gehört auch, dass man sich literatur aneignet, die in den augen vieler nicht dem eigenen alter entspricht. kinder und jugendliche lesen anders als erwachsene. das, was uns tief berührt, muss jüngere menschen überhaupt nicht ansprechen.

und hat ein mensch einmal entdeckt, in welche welten er sich mit hilfe der bücher begeben kann, wird er diesen weg Weiterlesen

schnickschnack (115)

wie kann man sich das internet vorstellen? ein kabelwirrwarr zwischen milliarden von computern, das chaotisch miteinander verknüpft ist? oder die flotte, so oft propagierte „datenautobahn“ über die wir mit unseren klicks und nachrichten rasen? ist das internet ein monster, ein spinnennetz, ein gewebe, eine verzweigte wurzel.

da digitalität schwer zu fassen ist, virtualität eben nur etwas simuliert und eigentlich gar nicht existiert und elektrizität unsichtbar durch die geräte und leitungen huscht, versuchen wir, metaphorische darstellungen für uns zu finden. kinder und jugendliche sind da oft direkter und kreativer, ausdrücke für unklares, uneindeutiges zu finden. sie vereindeutigen schneller und haben wenig scheu, dies auch mitzuteilen. darum ist das projekt „can you draw the internet?“ eine spannende angelegenheit.

kinder wurden in großbritannien und in den usa aufgefordert, sich ein bild vom netz zu machen. dann neben fanden sich auch einige professionelle kreative, die ebenso ihre bilder des webs beisteuerten. die ergebnisse des projekts können hier betrachtet werden: http://www.canyoudrawtheinternet.com/uk/ . wenn man rechts oben auf die us-flagge klickt, werden die ergebnisse aus amerika sichtbar.

und da das bild des internet auch durch die vielen zeichnungen und grafiken noch nicht abschließend entstanden ist, kann die idee, das netz zu zeichnen in allen kreativen gruppen und an schulen weiter aufgegriffen werden. vielleicht lässt man auch noch eine metaphorische geschichte, wie das internet aussieht, schreiben. mir scheinen die bildgewordenen vorstellungen sehr spannend und vielfältig. also, stift in die hand und los!

jugend in deutschland aus tagebüchern, briefen und dokumenten – ein buchtipp

die wiedergabe des titels dieses buches wäre nur das zitat eines zitats gewesen und hätte auf die falsche fährte gelockt. darum habe ich dieses mal die unter-über-schrift gewählt, um einen hinweis auf das spannende werk zu geben. eigentlich handelt es sich um das buch „“wir wollen eine andere welt“ – jugend in deutschland 1900 – 2010 – eine private geschichte aus tagebüchern, briefen, dokumenten“. zusammengestellt hat das buch fred grimm.

wenn man mit hilfe von persönlichen zeugnissen in ein jahrhundert eintaucht, dann stellt man fest, wie viel sich in dieser zeit verändert hat und wie viel sich ständig wiederholt. schon anfang des 20ten jahrhunderts echauffierten sich die gesellschaft und die moralwächter über junge menschen (die halbstarken), die um die häuser zogen und tranken. diese debatten haben wir hundert jahre später wieder. war es früher die kirche, die aufsässigkeit sündig fand, haben wir heute die institutionen der drogenbeauftragen und der bundeszentrale für gesundheitlich aufklärung.

oft könnte man glauben, es gebe keine generationskonflikte mehr, zu viel sei friede, freude, eierkuchen, aber das buch zeigt, dass immer wieder jugendliche haltungen einnehmen, die ältere generationen nicht mehr oder schwer nachvollziehen können. und es zeigt sich auch, dass unsere gesellschaft um kinder ein unglaubliches aufhebens machen, bei jugendlichen meist überhaupt kein verständnis mehr zeigt.

doch noch unter einem ganz anderen aspekt ist dieses buch höchst spannend: beim biografischen schreiben kann man es durch zeitzeugnisse wunderbar nutzen, um in die vergangenheit einzutauchen. können sie sich noch erinnern, was sie in ihrer jugend besonders bewegte? das buch gibt unzählige anregungen, ja es vermittelt sogar die stimmung in der jugendzeit ihrer eltern. es zeigt ebenso die ängste und nöte bestimmter generationen, es macht vergangenes verständlicher.

die beinahe-gegenwart kommt ein wenig kürzer in dem buch vor, aber das macht nichts, denn man kann sie im internet oder in den „shell-studien“ finden. wer wissen will, wie sich jugendliche heute fühlen, sollte sie einfach fragen 😉 . das buch ist bei tolkemitt bei zweitausendeins in frankfurt am main 2010 erschienen. ISBN 978-3-942048-17-0

26tes treffen der jungen autoren in berlin – ein veranstaltungstipp

es ist wieder so weit, eine tradition, inzwischen ein viertel jahrhundert alt findet resonanz und macht weiter. junge menschen darin zu fördern, neben den schularbeiten, das schreiben für sich zu entdecken. denn, ganz gleich wie alt man ist, es gibt immer was zu erzählen. denkt die ältere generation oft, was haben die schon zu berichten, so muss man nur ins internet schauen und wird feststellen, viel haben sie zu erzählen.

gut, es muss einen selber nicht unbedingt interessieren (oder verstehen sie das mit diesem hype um irgendwelche vampire, die doch recht sittlich daherkommen und auch noch heiraten?), aber man sollte zuhören. den geschichten, den berichten und den gedanken. denn die welt hat sich verändert, auch für junge menschen, und da ist das schreiben eine gute möglichkeit sich selber zu verorten.

das 26te treffen der jungen autoren in berlin bietet einen raum, um die eigene ortsbestimmung hörbar und lesbar für die älteren der gesellschaft zu machen. und es zeigt, das mit dem schreiben hört nicht auf, der mensch wird das schreiben wahrscheinlich nie zu den akten legen. das ist gut.

so gibt es eine ausführliche lesung der jungen autorInnen, die in die engere auswahl der jury gekommen sind. es wurden hunderte von arbeiten eingereicht, jedoch blieben am schluss nur etwas mehr als ein dutzend für die lesung übrig. diese und die anderen veranstaltungen finden zwischen dem 24ten und 28ten november im haus der berliner festspiele statt. weitere informationen, auch zum alter der autorInnen finden sich auf der folgenden homepage: http://www.berlinerfestspiele.de/de/aktuell/festivals/10_treffen_junger_autoren/tja_start.php . schön, dass es solche veranstaltungen gibt.

lesen und sucht

kennen sie das? kinder, die anfangen zu lesen. die plötzlich feststellen, dass sie nicht mehr auf mutti und vati warten müssen, damit ihnen eine geschichte erzählt oder das bilderbuch gemeinsam angeschaut wird. diese kinder sind teilweise kaum zu bremsen. und noch ein wenig älter gibt es dann immer wieder die diskussion darum, ob man jetzt endlich das licht aus mache und schlafe, man müsse ja in die schule. manche von uns haben dann wahrscheinlich mit der taschenlampe unter der bettdecke weitergelesen.

anscheinend kann lesen so fesseln und binden, dass man das buch nicht mehr aus der hand legen möchte. und kaum ist man mit dem einen buch durch, möchte man auch schon das nächste lesen. lesen kann auch zur sucht werden. nur erstaunlicherweise ist diese sucht keine besonders schädliche. früher munkelte man zwar noch darüber, dass schlechte beleuchtung die augen kaputt machen würde, doch heute weiß man, dass es eigentlich nur die augen ermüdet.

besonders skurril an dieser häufiger vorkommenden entwicklung: die schule kann einem die sucht austreiben. das fängt schon bei der „licht-aus“-diskussion an, die ja nur deshalb stattfindet, weil am nächsten tag schule ist und man ausgeschlafen sein sollte. doch die lesesucht bedeutet eigentlich, dass man wissen ansammeln möchte, informationen aufnehmen möchte ohne ende. wer sollte da etwas dagegen haben. und dann sind die literatur-unterrichtsstunden nicht selten gute beispiele dafür, wie man den genuss von texten im keim ersticken kann.

viele junge erwachsene nehmen nach der schule kaum mehr bücher in die hand. vorteil: die sucht ist verschwunden. nachteil: man nimmt nur noch das wissen auf, das man aufnehmen muss. hier wäre schon früh abzuwägen, was schlimmer ist: ob ein kind lesesüchtig wird oder ob es gesittet die schullaufbahn absolviert. die signale sind eindeutig von seiten des kindes: es möchte lesen. meine meinung: dann lassen sie es doch.

die sorge mancher eltern ist, dass ihr kind als bücherwurm den kontakt zu seiner umwelt verliert. ähnlich reagieren eltern auf ihr kind, das sich ständig im internet bewegt. wie wenn die umwelt abseits der eltern nicht oft genug dafür sorgen wird, dass sich die sucht in zaum hält Weiterlesen

wortklauberei (69)

„warnschussarrest“

was für eine pädagogik soll hier nur verankert werden? das einsperren als pädagogische maßnahme, junge menschen von folgenden straftaten abzubringen. nun, es geht in diesem zusammenhang meist um junge männer, die die meisten täter und die meisten opfer zählen. warum wird ein junger mann zum täter? diese frage stellt sich kaum mehr jemand. es wird immer wieder gefragt, wie man die welt sicherer bekommen könne.

es ist davon auszugehen, dass junge männer als kinder nicht das ziel haben, später verletze ich mal jemanden, von beruf werde ich straftäter. jedes kind träumt von anderen positionen in der erwachsenenwelt. es muss also etliches geschehen sein, damit man die vorstellung von gerechtigkeit und angemessenen reaktionen verloren hat. dies hat viel mit dem umfeld (meist der familie, aber auch der schule und den freunden) zu tun. doch das interessiert nicht mehr.

da man die jugendlichen eigentlich nicht in den knast stecken kann, da sie bewährung erhalten haben, möchte man ihnen eine portion „schnupperknast“, also warnschussarrest verabreichen. dies soll zu einem lernprozess führen. jemanden seiner freiheit zu berauben ist erst einmal staatliche gewalt. und dies bei jugendlichen, die mit großer wahrscheinlichkeit schon etliche gewalt in ihrem leben erlebt haben? wieso schreit hier niemand auf? weil unsere gesellschaft immer stärker junge menschen, wie erwachsene behandelt. ob in der werbung, in den medien oder eben in der bestrafung.

man lässt es noch ein wenig dezenter klingen „warnschussarrest“, das klingt wie „hausarrest“, auch eine erziehungsmethode, die eigentlich nicht vertrauen schafft, sondern das volle machtpotential erwachsener ausschöpft. ein junger mensch kann sich dagegen nicht wehren. ja, das ist pädagogik und psychologie vom feinsten. wie wäre es, wenn sich die gesellschaft mal fragen würden, warum ihre eigenen kinder immer brutaler werden, obwohl sie doch so schön auf die konkurrenzhafte zukunft gedrillt werden? ach ja, warnschussarrest sollte vielleicht doch bei erwachsenen angewendet werden.

„checker dichten!“ von sabine samonig – ein buchtipp

sie sind lehrerIn, sie sind jugendsozialarbeiterIn oder streetworkerIn und suchen nach anderen wegen, jugendliche für die sprache, das schreiben oder etwas kreatives zu begeistern? dann lohnt sich ein blick in das buch von sabine samonig„checker dichten!“- poetry slam mit jugendlichen„. aus einer forschungsarbeit ist ein buch geworden, das einen menge tipps und möglichkeiten aufzeigt, wie man poetry slam als ausdruckstechnik jugendlichen anbieten kann.

man bekommt als nicht so kundiger in der poetry-slam-szene einen überblick über die geschichte des slammens, erhält einen einblick in praktische versuche, poetry slam mit jugendlichen durchzuführen und findet ein reichhaltiges konzept zur durchführung eines poetry-slam-workshops vor. vor allen dingen mit dem mehrteiligen workshop-konzept, das von sabine samonig vorgeschlagen wird, erhält man eine wunderbare vorlage zur entwicklung eines eigenen konzepts. man muss den vorschlag nicht eins zu eins übernehmen (kann man aber 😉 ), sondern kann noch persönliche abänderungen vornehmen, um eigene ideen einzufügen.

doch die grundlage wirkt sehr durchdacht und stimmig, bei dem versuch, jugendliche an das schreiben (kreativ und biografisch) und vortragen heranzuführen. das konzept hebt den kreativ-spielerischen aspekt abseits der schulischen und leistungsorientierten textbearbeitung hervor. und es bietet für alle, die mit jugendlichen den versuch eines poetry slams unternehmen wollen, gleich noch die fachlichen begründungen an. denn unser bildungssystem verlangt gerade bei außergewöhnlicheren methoden eine dezidierte begründung.

doch abseits der ganzen fachlichen aspekte, weckt das buch vor allen dingen interesse an den vielfältigen, lustvollen umgangsweisen mit sprache und text beim poetry slam. und es macht lust darauf, diverse veranstaltungen zu besuchen. das buch ist 2010 im rabenstück verlag in berlin erschienen. ISBN 978-3-935607-37-7

„als hitler das rosa kaninchen stahl“ von judith kerr – ein buchtipp

es gibt jugendbücher und jugendbücher. durch die einen huschen vampire und zauberer, die anderen basieren auf realen ereignissen, arbeiten historie auf und haben einen biografischen charakter. schon 1974 wurde der deutsche jugendbuchpreis an judith kerr für ihr buch „als hitler das rosa kaninchen stahl“ ausgezeichnet. es ist teil einer trilogie, die judith kerr als romane für jugendliche über die flucht mit ihren eltern vor den nazis verfasste.

das buch führe ich als gelungenes beispiel für die verankerung von „erinnerungsgegenständen“ in geschichten oder eben autobiografischen romanen hier an. das rosa kaninchen spielt nicht die hauptrolle in dem roman, aber es ist ein symbol für die kinder, die mit ihren eltern in die schweiz fliehen mussten. ein symbol für die flucht, das zurücklassen der vertrauten welt und der gegenstand hat eine enorme bedeutung, eventuell auch für die autorin, obwohl es sich um einen roman handelt, also auch ein fantasieprodukt.

interessant ist das buch aber noch aus einem anderen grund: hier wird die flucht einer jüdischen familie vor den nazis aus der sicht von kindern geschildert. dabei werden die ereignisse erst stück für stück von den kindern verstanden. das buch zeigt ganz gut, wie schwer die welt der erwachsenen zu verstehen ist, dass kinder eine flucht, eine politische verfolgung ganz anders erleben und sich die welt ihrer eltern erst stück für stück erschließen. doch dass etwas dramatisches geschehen ist, ist ihnen von anfang an bewusst. dies kristallisiert sich auch an dem zurückgelassenen kaninchen heraus. das kaninchen symbolisiert den überstürzten aufbruch.

ein buch, das man auch heute noch jugendlichen empfehlen kann, wenn sie einen einblick in die lebenrealität von verfolgten juden aus kindersicht erhalten möchten. es ist beim ravensburger verlag als taschenbuch erschienen. ISBN 978-3-473-58003-3

schreibidee (146)

uralte bücher zeugen davon, dass es einmal einen mann gab, der sich viele auf der welt lebende tierarten vornahm, um sie in kurzen texten zu beschreiben. man nannte ihn tiervater brehm, dessen porträts von der allein naturwissenschaftlichen betrachtung abwichen, da er dem einzelnen tier nebenher menschliche charakterzüge zuschrieb. danach kamen micky mouse, die biene maja und der kleine maulwurf. und nun soll die schreibanregung sich den „tiergeschichten“ widmen.

dazu gibt es sowohl ein paar bände von „brehms thierleben“ als vorlage als auch ein lexikon mit diversen tierarten zum betrachten. wenn es der leitung der schreibgruppe möglich ist, sollten ein paar anschauungsbeispiele für die teilnehmerInnen vorliegen. alle teilnehmerInnen wählen sich fünf tiere aus, die sie auf einer halben seite in der art des tiervaters beschreiben. dabei sind naturwissenschaftliche aspekte nebensächlich, es geht um den charakter des tieres. diese tierbeschreibungen werden in der schreibgruppe vorgetragen.

im anschluss wählen sich alle teilnehmerInnen aus der großen palette ein tier aus, das sie als hauptprotagonist ihrer geschichte verwenden wollen. es geht hierbei nicht darum, eine tierfabel zu verfassen, diese schreibidee gab es hier schon einmal. es geht darum, das leben in die tierwelt zu verlagern. für die geschichte steht viel zeit zur verfügung. anschließend werden die „tiergeschichten“ in der schreibgruppe vorgetragen. beim feedback kann betrachtet werden, ob die anderen teilnehmerInnen die charakterzüge des beschriebenen tieres teilen.

diese schreibidee lässt sich natürlich auch wunderbar an einem anderen ort durchführen, wie zum beispiel im zoo oder auf einem bauernhof. außerdem bietet sich die idee für das schreiben mit kindern und jugendlichen an, da der bezug zu tieren für viele aus anderen kindergeschichten oft schon gegeben ist und gleichzeitig noch manches neue vermittelt werden kann.

kreatives schreiben und comics

comics oder cartoons sind kleine bildergeschichten mit möglichst wenig text. die bilder sind meist gezeichnet oder gemalt und transportieren ausschnitthaft eine geschichte. sie leben von schlagfertigen sehr kurzen dialogen und überzeichneten charakteren. dabei kann es sich um superhelden, witzfiguren, tiere oder sprechende gegenstände handeln.

die bildergeschichten können als anregung für eigene geschichten und schreibübungen verwendet werden. so kann man sich einen comic vornehmen und versuchen, die handlung in eine kurzgeschichte oder erzählung zu verwandeln. ebenso kann man sich einen eigenen superhelden ausdenken, der besondere fähigkeiten besitzt und eine geschichte über ihn oder sie schreiben. man kann sich zudem die lebensgeschichte des helden ausdenken, denn es sollte eine begründung geben, sei sie noch so abstrus, woher denn die superkräfte kommen.

aber auch einzelne bilder eines comics können für einen ausführliche bildbeschreibung herangezogen werden. zum beispiel das übliche abschluss-wildschwein-essen bei asterix und obelix. man kann eine geschichte aus einem comic weiterführen, vielleicht auch nur den dialog dazu verfassen. man kann die comicsprache in prosatexte aufnehmen (krrraaawummmm), selbst cartoons können die grundlage für absurde geschichten werden.

oder es wird der spieß umgedreht und eine eigene kurzgeschichte, ein eigener text wird in einen comic verwandelt, in einen cartoon. so versuche man einmal, die schräge alltagsbegebenheit, die man in den letzten tagen erlebte, in eine abfolge von gezeichneten bildern zu bringen. diese bilder müssen erst einmal nicht toll gezeichnet sein, mancher cartoonist arbeitet mit strichmännchen oder collagetechniken. suchen sie zum beispiel werbefotos oder tierfotografien und legen sie den figuren worte in den mund.

es gibt sehr viele möglichkeiten die techniken der comics und cartoons für das eigene kreative schreiben zu verwenden. die daraus entstehenden schreibanregungen lassen sich auch in schreibgruppen anwenden. und sie können durch die kurzen knappen texte eventuell jugendliche leichter für das schreiben begeistern. das erfinden eines eigenen comics und superhelden ist ein lockerer einstieg ins kreative schreiben.

schreibpädagogik und party

schreibgruppen haben oft ein sehr ähnliches setting. sie benötigen einen mehr oder weniger ansprechenden raum, der sitzgelegenheiten und tische zum schreiben bietet. manchmal wird für schreibanregungen der raum verlassen, man begibt sich in die natur oder an öffentliche orte, beobachtet und schreibt.

eine alternative, die selten genutzt wird, ist es eine party zu veranstalten oder aufzusuchen. eine selbst organisierte party von schreibgruppen könnte zum beispiel vollständig einem motto gewidmet sein. dies kann einhergehen mit verkleidungen der teilnehmerInnen, dem motto angemessen, und vor allen dingen mit schreibspielen, die auf der party veranstaltet werden. so eine schreibparty könnte zum beispiel bei der arbeit mit kindern und jugendlichen eine anregung sein, sich dem schreiben spielerisch anzunähern.

aber auch für erwachsene kann eine schreibparty eine neue erfahrung sein. alle schreibgruppenteilnehmerInnen können noch bekannte und partnerInnen mitbringen. es wird sich auf der party nicht unterhalten, sondern der smalltalk wird aufgeschrieben, dialoge also beständig verfasst. zu den am buffet ausgewählten köstlichkeiten ist eine kurze geschichte zu verfassen oder man bietet auf einer party einen extra schreibraum, in den sich die menschen mit schreibideen zurückziehen können. so wie sich meist gäste im laufe der zeit in der küche versammeln, so könnte es dieses mal im schreibraum sein.

es ist aber auch vorstellbar mit stift und papier, eine party zu besuchen. dort werden nur kurz notizen gemacht, zu kleinen begebenheiten, zu personen oder zur stimmung. erst wenn man anschließend zuhause ist, werden die schreibanregungen herangezogen und eine geschichte geschrieben. das wäre wie oben erwähnt aber nur ein öffentlicher schreibort. da erscheint eine selbstorganisierte party attraktiver.

biografisches schreiben und diskriminierung (1)

gesellschaften, auch so genannte „demokratische“ (hoch lebe das grundgesetz) sind oft alles andere als tolerant. das bedeutet, dass es aufgabe von grundgesetzen und verfassungsgerichten ist, minderheiten zur seite zu springen und sie zu schützen, gerade wenn es darum geht, dass erst einmal alle menschen gleichberechtigt behandelt werden. man muss zugestehen, dass deutschland in diesem zusammenhang, auch als folge der 68er, manche verbesserung erfahren hat.

doch etliche bewohner dieses landes haben im laufe ihrer biografie oder lebensgeschichte, erfahren, was es bedeutet zu einer minderheit zu gehören. sie sind im laufe ihres lebens oft genug diskriminiert worden, soll heißen, sie wurden beschimpft, verleumdet, ungerecht behandelt und vieles mehr bis zu tätlichen übergriffen. die betrifft und betraf so genannte „gastarbeiter“, migrantInnen, frauen (die gar keine minderheit darstellen), behinderte, schwule, lesben, alte menschen (die bald auch keine minderheit mehr darstellen) und teilweise kinder und jugendliche.

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web 2.0 und überforderung

platt formuliert: kinderschutz fängt früher an. die sperrung von kinderpornografie-seiten im internet setzt an einem phänomen an, aber nicht bei den ursachen. woher kommt es, dass erwachsene viel jüngere menschen zu einem objekt der befriedigung degradieren? dafür kann es meiner ansicht nach zwei erklärungen geben.

zum einen werden kinder in gesellschaften zu einem gegenstand. inzwischen bei uns zum beispiel zu einem wohlstandssymbol. in früheren gesellschaften und in manchen armen regionen auf dieser welt sind kinder billige arbeitskräfte, unterstützer des lebensunterhalts und altersabsicherungen. hier wurden sie zu objekten der familiären versorgung gemacht. heute dienen sie als objekte der emotionalen versorgung. sie symbolisieren nach außen, dass man sich ein kind leisten kann. und gleichzeitig sollen sie symbolisieren, dass man sich ein leistungsstarkes abbild seiner selbst leisten kann. kinder werden immer früher zu erwachsenen gemacht.

in einem interessanten buch habe ich vor einer weile gelesen, dass gleichzeitig das internet die erwachsenen infantilisiert. sie glauben, ewig jung bleiben zu müssen, und tun alles dafür, nicht die verantwortung für ihr erwachsenen-dasein zu übernehmen. das führt zur verkennung der verantwortung gegenüber jüngeren menschen.

beides zusammen führt dazu, dass unsere medien inzwischen werbungen und programme senden oder verbreiten, bei denen man sich fragt, ob man sich eigentlich ständig auf den kinderkanal verirrt hat. Weiterlesen

web 2.0 und kinder oder jugendliche

nach dem amoklauf von winnenden wird nicht nur viel über computerspiele diskutiert, sondern auch über die rolle des internet. wie schlimm oder schlecht ist der einfluss von medien auf das verhalten junger menschen. diese diskussion ist keine neue, aber immer wieder ein schauplatz für wertedebatten. erstaunlicherweise wird weiterhin die rolle der eltern bei diesen diskussionen unterschätzt. im fall von winnenden weniger als sonst in diesen diskursen.

wie wäre es, wenn man diskutieren würde, inwieweit eltern eine aufsichtspflicht gegenüber ihren kindern haben, auch beim konsum von medien. dass dies nicht ganz einfach ist, vor allen dingen, wenn man selber noch die älteren medien nutzt und sich dem computer und internet wenig angenähert hat. hier gibt es eine alterstruktur in der nutzungshäufigkeit des web 2.0, die bände spricht.

eine studie zur nutzung des web 2.0 durch kinder und jugendliche der tu dortmund kann auf der seite der friedrich-ebert-stiftung heruntergeladen werden. darin zeigt sich zum beispiel, dass die jugendlichen inzwischen längst das interenet dem fernseher als medium vorziehen. daraus ergeben sich nicht nur fragen, nach der rolle der eltern in diesem zusammenhang, sondern auch nach den zugangsmöglichkeiten in abhängigkeit vom bildungsstand, und somit nach den zukunftschancen. womit wir wieder bei den eltern wären. auch nicht neu ist die erkenntnis, dass deutschland eines der länder ist, wo einkommen und besitz immer noch sehr stark die zukunftsaussichten der kinder bestimmen. so wäre zumindest beim internet endlich einmal eine andere vorgehensweise notwendig. und nebenher könnte man gleich einen führerschein für angehende eltern einführen, der zum beispiel die abfrage von computerwissen beinhaltet.

doch erst einmal der link zur studie der fes: http://library.fes.de/pdf-files/stabsabteilung/06048.pdf .

kreatives schreiben und schreibspiele

hier wird immer wieder betont, dass kreatives schreiben vor allen dingen spaß machen soll, doch dann werden teils recht ernsthafte schreibideen veröffentlicht. zum einen hat es damit zu tun, dass es sehr verschieden ist, was einzelnen beim schreiben spaß macht, zum anderen lassen sich viele schreibideen auch einzeln durchführen, etliche schreibspiele aber nicht.

womit schon angerissen wäre, worum es hier geht: beim schreiben zu spielen. nun spielt das kind ja, um seine welt zu entdecken und fähigkeiten zu trainieren. früher ging man davon aus, dass dies irgendwann endet. inzwischen ist man aber der meinung, dass spielen keine altersfrage ist und dass die fähigkeiten des einzelnen menschen auch noch bis ins hohe alter erweitert werden können.

also sind schreibspiele eine gute möglichkeit, um zugang zum eigenen schreiben zu finden. es gibt in diesem zusammenhang viele möglichkeiten. am bekanntesten und beliebtesten sind sicherlich die reihumtexte, die sich durch das umfalten bestimmter zeilen auszeichnen und somit unerwartete ergebnisse zu tage fördern. man kann aber auch kleine wettbewerbe beim erstellen von abc-darien, anagrammen, elfchen oder haikus veranstalten. man kann vorgaben zum inhalt oder zur wortwahl machen. es können texte erwürfelt oder konstruiert werden. „stadt, land, fluss“ ist eigentlich auch ein schreibspiel kombiniert mit einem wissensspiel. die suche nach metaphern für bestimmte begriffe und das anschließende erraten der begriffe kann spielerisch sein. bis zu biografischen übungen, die spielerisch durchgeführt werden.

es ist also nicht schwer, in schreibgruppen dem schreiben seinen allzu ernsthaften charakter zu nehmen. viele haben in der schule schreiben als etwas erstes erlernt, mit dem nicht zu spaßen ist. die korrekte schreibweise war wichtiger als eine spielerischer umgang mit sprache. dabei ist das erfinden neuer worte und deren erklärung oft so amüsant, dass man diese begriffe gern zukünftig verwenden möchte. beim kreativen schreiben ist bezüglich des spaßfaktors mal wieder der goldene mittelweg zu suchen. viele menschen, die sich dem kreativen schreiben nähern, haben schriftstellerische ambitionen oder möchten sich schriftlich ausdrücken. da kann es dann auch zu viel spielerei werden. mit kindern und jugendlichen kann das spielen mit sprache und schrift aber eine anregung sein, das schreiben als unterhaltung zu nutzen. denn lachen ist neben dem schreiben für die vielen widrigkeiten des lebens eine gute bewältigungsstrategie.

gewaltprävention und genderanalyse

und noch ein interessantes angebot sei hier erwähnt. heute wird viel über die gewaltbereite jugend gesprochen. dabei wird selten in betracht gezogen, wie viele verschiedene ursachen es dafür geben kann. so stellt sich zum beispiel zur zeit heraus, dass neben der tatsache, dass die meisten täter und opfer männer  und männliche jugendliche sind, die gewaltbereitschaft bei weiblichen jugendlichen zunimmt.

bei mann wird von vielen vorausgesetzt, dass er per se gewaltbereiter sei. auch dem wäre zu widersprechen. eine interessante richtung der geschlechterforschung setzte sich mit der gesellschaftlichen konstruktion der geschlechterrollen auseinander und versucht diese zu dekonstruieren, stellt also die festlegung der rollen in frage.

bei der arbeit mit gewaltbereiten jugendlichen kann dieses thema eine große rolle spielen. das „ifgg – institut für genderorientierte gewaltprävention“ bietet fortbildungen und beratungen für menschen an, die mit jugendlichen arbeiten. der schwerpunkt der arbeit vom „ifgg“ liegt auf dem aufzeigen von gewaltpräventiven maßnahmen bei der arbeit mit jugendlichen unter dem aspekt der gendeperspektiven. dabei fließen methoden der systemischen therapie ein, aber eben auch erkenntnisse aus der geschlechterforschung. hier werden möglichkeiten an die hand gegeben, konflikte zu entschärfen und rollenmuster zu überwinden. eine der methoden basiert auf möglichkeiten des selbstcoaching durch schreiben. hierbei kommen techniken des kreativen und biografischen schreibens zur anwendung.

zu finden ist das angebot unter: http://www.ifgg-berlin.de/ .

schnickschnack (46)

mancher theoretiker behauptet, kreativität und künstlertum entstehen aus der abwesenheit von sexualität. nun, aktuell müssten dann die usa das kreativste land der welt sein. wie ich darauf komme? aus den usa kommt die bewegung, die jugendlichen und jungen erwachsenen vor allen dingen vermitteln möchte, vor der ehe sexuell abstinent zu bleiben.

die konsequenz aus dieser modernen prüderie lässt sich inzwischen an den vielen jugendschwangerschaften ablesen. doch man sollte nicht unterschätzen, wieweit auch bei uns der trend, sexualität wieder ins verschlossene kämmerlein zu sperren. das ist schade und der lust abträglich. aber gut, jeder so wie er möchte. als gegner dieser entwicklung sollte man aber zumindest wissen, welche positionen im land der christlichen fundamentalismen vertreten werden. dies ist zu finden beim „abstinence clearinghouse“ und dessen homepage: http://www.abstinence.net/  . noch aktueller präsentiert sich der blog unter: http://blog.abstinence.net/ .

und dann einfach kreativ sein und sich freischreiben, egal in welche richtung. 👿

pimp up your poetry – kreatives schreiben für junge schwule bis 30

es sind noch plätze frei!

neben diesem blog arbeite ich noch in einer beratungsstelle. es sei mir hier erlaubt, werbung in eigener sache zu betreiben. denn ab dem 6ten oktober biete ich dort eine schreibgruppe für junge schwule an. diese gruppe soll an das kreative schreiben heranführen. dabei möchte ich vor allen dingen moderne medien, die von jugendlichen und jungen erwachsenen verwendet werden, einbeziehen. denn wie hier schon öfter betont, es wird viel geschrieben im zeitalter des internet. warum das potential nicht für eine produktive gruppe nutzen. in der ankündigung heißt es:

„Du schreibst gern…

– …SMS?

– …Blogs?

– …Chat?

– …Foren?

– …Briefe?

– …Geschichten?

Du liest gern…

– …Blogs?

– …Homepages?

– …SMS?

– …Bücher?

– …Zeitungen?

– …Geschichten anderer?

– …Gedichte?

Dann komm in die Schreibgruppe für Kreatives Schreiben „Pimp Up Your Poetry“. Mitmachen können junge Schwule bis 30 Jahre. Anmeldung ist erforderlich.“

die gruppe findet zehn mal montags von 18.00 uhr bis 21.00 uhr statt. es können maximal 10 teilnehmer mitmachen. der unkostenbeitrag beträgt 25,- euro. anmeldung ist immer freitags ab dem 11ten juli von 15.00 uhr bis 17.00 uhr unter der telefonnummer 030 / 707 25 642  oder unter jugend@mann-o-meter.de möglich. die gruppe findet im mann-o-meter statt und ist ein bestandteil des jugendbereichs von mann-o-meter. die homepage des jugendbereichs ist zu finden unter: http://www.jungschwuppen.de . ein blog zur schreibgruppe ist zu finden unter: http://kreativ.mann-o-meter.de .