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leben neben der berliner feuerwehr (05)

sommer sonne stinkerei. es ist wie immer in solchen momenten ein wunderbarer sommertag. er wurde schon tage vorher angesagt. man wartete lang genug dieses jahr darauf. gegen mittag öffnet man die balkontür, denn kindergeschrei ist schon von weitem vernehmbar. und es kommt, was kommen musste und was immer wieder besonders bei schönem wetter kommt: eine kita ist zu besuch. und diese kita wird im freizeitpark feuerwache in der abenteuerecke einzeln und zu zweit mit dem leiterwagen hoch und runter gefahren. begründet wird das schauspiel damit, dass den kindern die angst vor der feuerwehr genommen werden soll. ein löbliches unterfangen, kann wegen mir stunde um stunde auf einem übungsgelände stattfinden. aber im hinterhof, nahe an der nachbarschaft (ach ja, in der eile des halbstündigen unterfangens haben wir wieder einmal vergessen den teuren abgasabsaugschlauch anzuschließen), die kleinfeuerungsanlage mal so zur schönwetteruntermalung anzuwerfen, zeigt kindern wie scheissegal der berliner feuerwehr umweltschutz ist. ach so, scheissegal sind der berliner feuerwehr auch die bürger. wenn sie versuchen das beschwerdetelefon zu erreichen, dann gibt es keine mitarbeiter, die mit ihnen sprechen. dann gibt es mail, fax, adresse als durchsage, um dann nach dem piep sprechen zu dürfen. sie sprechen und ihre beschwerde versinkt in den tiefen der landesbehörde, denn seit jahren ändert sich nichts. doch schriftlich wird sie noch einmal bestätigt, um dann wieder einen ausredenbrief zu erhalten. aber aus dem schriftwechsel wird demnächst einmal ein buch 😆

na dann, das ordnungsamt des bezirks angerufen. auch die müssten einen inzwischen kennen. das ordnungsamt verweist auf das umweltamt, das auch schon diverse gespräche mit der feuerwache führte. aber sonst könne man noch die wache anrufen. der versuch zu verbinden scheiterte am besetztzeichen. aber freundlicherweise wollte man einem die nummer nennen, da könne man dann ja selber anrufen. also noch das umweltamt angerufen. den mitarbeiter aufgefordert etwas in dieser sache zu unternehmen. und der erste mitarbeiter, der dies zusagte. doch inzwischen war so viel zeit vergangen, dass sowieso schon alles zum himmel stank und das letzte kind einen blick über die dächer werfen durfte. Weiterlesen