Schlagwort-Archive: künstlerisch

SUPER ART MODERN MUSEUM – SPAMM – ein surftipp

das web 2.0 und das internet bedürfen weiterhin einer künstlerischen bearbeitung, ganz gleich ob nun schriftlich, technologisch, visuell oder analytisch. das „super art modern museum“ ist eine wunderbare sammlung unterschiedlicher künstlerischer reaktionen auf das netz und seiner vielfältigen angebote. eine schöne ergänzung zu den überlegungen des uncreative writing, zu den copy-&-paste-collage-remix-gedanken. von flarf nicht weit entfernt, regen die werke verschiedener digitaler künstlerInnen zur nachahmung und zu mehr an. sich einfach mal surfend treiben lassen 😉

SUPER ART MODERN MUSEUM – SPAMM – MUSEE DES ARTS SUPER MODERNES.

Werbeanzeigen

liste (114) – kunst

wer lust hat, kann sich diese seite ausdrucken und ausfüllen. ich schlage listen vor, die einem vielleicht einen überblick zu verschiedenen themen der eigenen lebensgeschichte geben können. dieses mal geht es um die „kunst“.

die 3 wichtigsten bestandteile meiner lebenskunst:

meine liebsten kunstrichtungen:

in meinen augen die tollsten künstlerInnen:

kunst, die mir gestohlen werden kann:

die „kunst“ will ich können:

biografisches schreiben und kunst

ein weites feld: es geht um ästhetik, um geschmack oder um eigene künstlerische ambitionen. das erstaunliche in unserer gesellschaft ist, dass wir die kunst zwar schlecht behandeln (miese bezahlung und finanzierung, minimale verankerung in der (aus)bildung, skurriler geniekult), gleichzeitig aber nicht von ihr lassen können. zwischenzeitlich scheint es (und wird es auch so vermittelt), wie wenn kunst und kultur ein luxusproblem wären. dabei zeigt sich, dass selbst unter widrigen lebensumständen immer wieder kunst geschaffen wurde.

kunst vermittelt zwischen erworbenen fähigkeiten, gesellschaftlichen vorstellungen und persönlichem ausdruck. kunst kann kritisieren, untermalen, konservieren oder auch nur anarchisch durch das leben mäandern. beim verfassen der eigenen lebensgeschichte, sollte auf keinen fall der bezug zur kunst, zum künstlerischen fehlen. immer noch begegnen viele menschen dem begriff „kunst“ mit ehrfurcht und sehen sich selbst weit entfernt von kreativität. betrachtet man aber den alltag, dann zeigt sich, dass sowohl kunst konsumiert als auch geschaffen wird.

es heisst nicht ohne grund gartenkunst, kochkunst, kleinkunst, baukunst und vieles mehr. die wertigkeit ist oft eine gesellschaftlich übernommene. die gern getroffene aussage bei moderner kunst „das könnte ich auch!“, sollte eigentlich als einladung verstanden werden, es wirklich zu probieren. eine abkehr von der abwertung des selbstgeschaffenen (und sei es auch „nur“ ein eigenes strickmuster oder kinderbild) würde die kunst an sich glaubhafter und lebhafter erscheinen lassen. schauen sie doch mal beim biografischen schreiben, was sie alles selbst geschaffen haben. schauen sie, wie sie es bewerten, wie sehr sie es mit anderen „schöpfungen“ vergleichen. nicht alles muss gleich die konkurrenz mit auktionsrekord-kunst bestehen.

betrachten sie eher den aspekt, wie es sich anfühlte, als sie etwas schafften, schöpften, entwarfen oder erfanden. was wollte man mit dem gemachten ausdrücken? warum wollte man etwas ausdrücken? wie hat die umwelt das wahrgenommen? und wie wichtig ist es einem, anerkennung Weiterlesen

schnickschnack (95) – ffffound.com

eine ausnehmend ansprechende seite für liebhaber von bildersammlungen, die eher künstlerisch und designerisch daherkommen. große sammlung mit allen querverweisen und quellenangaben. jede(r) kann sich hier eine kleine datenbank anlegen und am aufbau der seite beteiligen.

sucht man bilder der anderen art aus dem netz, dann ist man hier richtig: bei FFFFOUND!.