Schlagwort-Archive: lebewesen

kreatives schreiben und tiere

wie konnte ich bisher nur die zwei-, vier-, sech-, acht- und x-beiner vergessen? eigentlich war meine affinität zu den geschöpfen dieser erde mal recht groß. aber beim schreiben erinnern sie wohl doch zu sehr an fabeln und märchen. und irgendetwas wehrt sich gegen die vermenschlichung. wie erzählte mir vor kurzem jemand, den ein hund angefallen hat? das herrchen (die verniedlichung ist wahrscheinlich in dem moment sehr passend) sprach mit seinem hund: „na du kleiner racker, was machst du denn für sachen?“

doch abseits davon sind tiere eine unerschöpfliche quelle fantasievoller geschichten. wieso nicht die fische vor der küste japans sich über die zunehmende strahlung unterhalten lassen. oder einfach nur wie tiervater brehm eine charakteranalyse eines tieres (oder eines fantasietieres) erstellen. auch hier greift natürlich die vermenschlichung, aber es gibt gar keine andere möglichkeit. ich weiß nicht, was die dicke hummel denkt, wenn sie eine honigreiche blüte findet. ich weiß auch nicht, was der hund denkt, wenn er mir den knochen vor die füße wirft.

und ich kann natürlich diverse tiere miteinander kommunizieren lassen. sie können mich oder andere menschen plötzlich ansprechen. sie können untereinander ein gespräch führen. der zeichentrickfilm macht es vor, wie gut tiere eine rolle abgeben. es ist der mix aus charakterisierung, vermenschlichung und übertragung, der die zuschauer das agieren der tiere auf das leben des menschen übertragen lässt. also doch zurück zur fabel, die die verschiebung auf ein anderes lebewesen nutzt, um eine botschaft direkter zu vermitteln. würde man in tiergeschichten die tiere durch menschen ersetzen, Weiterlesen

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biografisches schreiben und natureinflüsse

der mensch unterliegt nicht mehr der evolution, soll heißen, er kann sich zu seinen umweltbedingungen verhalten und sich bewusst entwickeln. er hat sich der natur in bezug auf sein leben entzogen. angefangen bei der vorratshaltung bis zum umgang mit dem sexuellen trieb. so ist es dem menschen möglich für sich von fall zu fall zu unterscheiden, ob er sex haben möchte oder nicht. diese form des bewusstseins fällt tieren sehr viel schwerer beziehungsweise ist von hormonen und genetischen dispositionen gesteuert.

doch der mensch ist weiterhin ein lebewesen und unterliegt somit auch weiterhin etlichen natürlichen einflüssen. angefangen bei so schlichten dingen, wie der wetterfühligkeit, die daraus entsteht, dass der körper die wetterbedingungen oder heranziehende veränderungen registriert, bis zu hormonellen einflüssen. auch wenn der mensch bestimmten körperlichen anzeichen nicht vollständig unterworfen ist, so wird er doch von ihnen immer noch unbewusst beeinflusst.

kennen sie das, „sie können jemanden nicht riechen“. das ist zum beispiel ein überbleibsel der inzestschranke. die natur hat es so eingerichtet, dass sich lebewesen mit ähnlichem körpergeruch nicht paaren wollen, um den genpool weiter zu mischen und genetische störungen zu verhindern.

oder allein der einfluss der sonne auf die laune von menschen, Weiterlesen