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biografisches schreiben und sport

ganz im gegensatz zum kreativen schreiben, spielt sport im biografischen schreiben teilweise eine viel größere rolle. man schaue sich nur an, wie viele biografien von sportlerInnen auf dem markt sind, man betrachte nur, welche bedeutung sportliche großereignisse im gesellschaftlichen gedächtnis haben und wie viele menschen sich daran erinnern, wie sie diese zeit erlebten.

es wäre beim schreiben der eigenen lebensgeschichte erst einmal zu klären, ob sport für einen selber überhaupt eine rolle gespielt hat oder noch spielt. dabei kann es sich um das aktive ausüben von sport ebenso handeln, wie auch um das dasein als fan. ein großer fan gestaltet zum beispiel seine freizeit hauptsächlich angelehnt an für ihn wichtige sportveranstaltungen. natürlich beeinflusst dies viele aspekte des eigenen lebens.

wenn sich herausstellt, dass sport für einen selber eine gehörige rolle spielt, dann kann im nächsten schritt geschaut werden, wie sehr der sport oder die sportarten das eigene leben beeinflussten. orientierte man seine urlaubswahl an einer sportart? erlebte man außergewöhnliche emotionen bei seinem ersten marathon? lernte man über den sport die heute wichtigsten menschen in seinem leben kennen? engagierte man sich lang in sportvereinen?

sport ist auch immer kommunikation, stellt für viele menschen den ort dar, an dem abseits des arbeitsplatzes soziale kontakte geknüpft werden. dazu kommt für viele das positive körpergefühl nach der sportlichen betätigung hinzu. aber auch die radikale ablehnung von sport kann einfluss auf die eigene lebensgeschichte haben. Weiterlesen

liste (15) – sport

wer lust hat, kann sich diese seite ausdrucken und ausfüllen. ich schlage listen vor, die einem vielleicht einen überblick zu verschiedenen themen der eigenen lebensgeschichte geben können. dieses mal geht es um „sport„.

sportarten, die ich gern anschaue:

sportarten, die ich gern selber mache:

ich finde an sport am lästigsten:

das dürfte man für mich im fernsehen anstatt der sportübertragungen senden:

das könnte mich am extremsport reizen:

kreatives schreiben und sport

sport ist in geschichten und literatur selten ein thema. es gibt berichterstattungen vom sport, es gibt biografien von sportlerInnen oder auch mal die eine oder andere spannungsgeladene sportliche motivationsgeschichte. aber meist steht sport nicht im vordergrund der stories. protagonistInnen können sportlerInnen sein, aber der plot der geschichte dreht sich selten um das leben mit und für den sport. eigentlich ein manko, den die sportwelt, vor allen dingen die leistungssportwelt, gehorcht ganz eigenen regeln. in krimis und thrillern lässt sich diese welt öfter wiederfinden. aber in romanen, gedichten und kurzgeschichten fühlt sich der sport nicht aufgehoben.

dabei bietet die sportwelt viele anknüpfungspunkte an themen wie ehrgeiz, neid, konkurrenz, wettkampf oder eben auch selbstquälerei, verzweiflung, niederlage oder verletzungen. man kann es heutzutage noch erweitern um intrigen, doping und betrug. eigentlich alles eigenschaften und emotionen, die eine gute geschichte ausmachen können. wie verbringt zum beispiel jemand sein leben, nachdem er schon als kind in den leistungssport einstieg, bis zum dreissigsten lebensjahr ständig erfolge feierte, zum adrenalin-junkie wurde und keine zeit für sich selber hatte? warum verlässt man den spitzensport nicht, wenn nur noch selbstquälerei die erfolge aufrecht erhalten kann? was passiert mit einem, der zur handelsware zwischen vereinen wird und einer modernen form des menschenhandels unterliegt?

und wenn dann noch die verbreiteten tragiken in die grundsituation hineinspielen, also krankheit, tod, liebe, selbstfindung, die frage nach dem sinn des lebens aufgeworfen wird, dann hat man eigentlich eine schöne vorlage für geschichten, die fesseln und menschen bewegen. Weiterlesen