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schnickschnack (124) – youtube – one hour per second

nur um es einmal zu veranschaulichen, was im web 2.0 und generell im internet an mehr oder weniger kreativem potential veröffentlicht wird. youtube hat einmal zusammengestellt und wunderbar illustriert, wie viele minuten material bei ihnen hochgeladen wird. ein sehenswertes filmchen.

zu finden ist er hier:

YouTube – One Hour Per Second.

„Schwimmkind“ von Jutta Michaud – ein Buch

Sommer 1973: In einer westdeutschen Kleinstadt gründet ein junger Sportlehrer einen Schwimmverein. Mit Charme und progressiven Ideen verzückt er seine Schwimmkinder und deren Mütter. Nur einer betrachtet ihn mit skeptischen Blicken.

Während eines Trainingslagers erlebt die 14jährige Kiki, dass die Absichten ihres Trainers und Mentors nicht immer ehrenhaft sind. Doch die Erkenntnis kommt zu spät, Kiki wird schwanger …

Sommer 2009: Kiki, inzwischen Karoline, lebt als Webdesignerin und alleinerziehende Mutter einer 14jährigen Tochter in der Großstadt. Kurz bevor ihre Tochter in ein Tenniscamp aufbricht, löst eine Todesanzeige verdrängte Erinnerungen aus, denen sie sich erstmals stellt, um ihre Tochter zu schützen.

Der Roman „Schwimmkind“ von Jutta Michaud ist bei epubli in Berlin 2012 erschienen. ISBN 978-3-8442-2226-5

Hier der Link zum Buch:
http://www.epubli.de/shop/buch/Schwimmkind-Jutta-Michaud-9783844222265/15034

vier jahre schreibschrift-blog und seine ableger

in vier jahren schreiben entstehen laufend neue ideen. etliche ließen sich inzwischen umsetzen. ein ende der umsetzungsmöglichkeiten ist nicht zu erwarten, nur die zeit dafür scheint begrenzt.

hier die folgen von vier jahren bloggen:

http://schreibboutique.de – die logische konsequenz, eine professionalisierung des notierten, eine selbstständigkeit.

http://schreibideen.schreibboutique.de – ein blog allein für die schreibideen aus dem schreibschrift-blog.

http://entscheidungshilfe.schreibboutique.de – die unendlichkeit der informationen macht das entscheiden immer schwerer. darum eine kleine (nicht ganz ernsthafte) entscheidungshilfe.

http://schreibboutique.de/downloads/broschueren/ – texte aus dem blog als pdf-broschueren gebündelt zum kostenlosen download, beginnend mit packungen von schreibideen.

https://schreibschrift.wordpress.com/2011/06/02/selbstbefragungsfragen-als-pdf-datei/ – 1000 fragen zur selbstbefragung aus 100 kategorien als pdf-datei zum kostenlosen download.

https://schreibschrift.files.wordpress.com/2011/06/biolisten.pdf – 242 listen zu 50 kategorien als pdf-datei zum kostenlosen download

viel spaß beim downloaden und lesen,

christof zirkel

schnickschnack (115)

wie kann man sich das internet vorstellen? ein kabelwirrwarr zwischen milliarden von computern, das chaotisch miteinander verknüpft ist? oder die flotte, so oft propagierte „datenautobahn“ über die wir mit unseren klicks und nachrichten rasen? ist das internet ein monster, ein spinnennetz, ein gewebe, eine verzweigte wurzel.

da digitalität schwer zu fassen ist, virtualität eben nur etwas simuliert und eigentlich gar nicht existiert und elektrizität unsichtbar durch die geräte und leitungen huscht, versuchen wir, metaphorische darstellungen für uns zu finden. kinder und jugendliche sind da oft direkter und kreativer, ausdrücke für unklares, uneindeutiges zu finden. sie vereindeutigen schneller und haben wenig scheu, dies auch mitzuteilen. darum ist das projekt „can you draw the internet?“ eine spannende angelegenheit.

kinder wurden in großbritannien und in den usa aufgefordert, sich ein bild vom netz zu machen. dann neben fanden sich auch einige professionelle kreative, die ebenso ihre bilder des webs beisteuerten. die ergebnisse des projekts können hier betrachtet werden: http://www.canyoudrawtheinternet.com/uk/ . wenn man rechts oben auf die us-flagge klickt, werden die ergebnisse aus amerika sichtbar.

und da das bild des internet auch durch die vielen zeichnungen und grafiken noch nicht abschließend entstanden ist, kann die idee, das netz zu zeichnen in allen kreativen gruppen und an schulen weiter aufgegriffen werden. vielleicht lässt man auch noch eine metaphorische geschichte, wie das internet aussieht, schreiben. mir scheinen die bildgewordenen vorstellungen sehr spannend und vielfältig. also, stift in die hand und los!

neuer jahrgang – neue texte – ein surftipp

wahrscheinlich ist es wie mit dem wein: jeder jahrgang ist anders und man kann nie vorhersagen, was für ein wein am schluss dabei herauskommt. aber das macht das winzern und die weinlese ja auch so spannend.

ebenso ist es mit den texten der studierenden des berufsbegleitenden masterstudiengangs „biografisches und kreatives schreiben“ an der alice-salomon hochschule in berlin. jedes jahr ein neuer blog und eine neue textlese. nie kann man sagen, was der jahrgang in seinem blog veröffentlicht, aber jedes jahr lohnt es sich, sie zu lesen. man kann nicht vorhersagen, was dies am schluss für ein blog sein wird und ob er allen schmeckt. aber das macht es so spannend und einen selber so neugierig.

nun startete wieder ein blog und ich kann nur empfehlen, einen blick hineinzuwerfen. zu finden ist er unter http://schreibmutige.schreibboutique.de . viel spaß beim lesen und verkosten!

schreibschrift für den computer und die schule von pelikan

dieser blog wird immer wieder mit dem suchbegriff „schreibschrift“ gefunden. leider biete ich keine informationen zu den schreibschriften. oft werden auch „schreibschriften“ für den computer gesucht, oder die vorlagen für bestimmte wörter in schreibschrift, wie sie in der schule verwendet wird. bis jetzt konnte da nicht geholfen werden.

doch jetzt habe ich eine seite gefunden, die „schreibschriften“ für den computer für lau anbietet. die seite gehört dem schreibgeräte-hersteller pelikan. es wird eine registrierung verlangt, aber dann kann man für windows, mac oder linux die gängige schreibschrift und manche anderen schriften (sogar liniert) herunterladen. vielleicht hilft dies manchen suchenden, damit sie nicht umsonst in diesem blog landen.

so kann man sich nach der installation der schriften auf seinem computer im textverarbeitungsprogramm die korrekte schreibweise für bestimmte worte selber generieren und von hand nachschreiben.

also: schreibschrift für den computer findet man hier: http://www.pelikan.com/pulse/Pulsar/de_DE.CMS.displayCMS.115711./schriften.

schnickschnack (100)

es klingt spannend, es bietet viele möglichkeiten und es macht otto-normalverbraucher zum journalisten. im internet wird beständig geschrieben, neues produziert, kommentiert und weitergedacht. man klickt sich manchmal einen wolf, bis man „alle“ stimmen zu einem thema gefunden hat. da freut es, wenn menschen bündeln, vorsortieren und einen kleinen überblick geben.

bis vor einer weile fehlte noch das programm dazu, alles zu bündeln. man saß also vor dem computer und versuchte diverse links in den blogtext zu integrieren, twitter, facebook und vieles andere zu durchkämmen. das soll nun leichter gehen mit „storify„, einem tool, das einen zum jäger und sammler von beiträgen macht, sie bündelt und wiederum in einer einheitlichen oberfläche als dossier zur verfügung stellt. diese dossiers kann man nun in seinen blog integrieren oder den link dorthin veröffentlichen.

beim blick auf die homepage http://storify.com/ fällt auf, dass es keine suchfunktion, sondern nur ein paar vorgeschlagene und empfohlene dossiers gibt. man muss sich schon anmelden, um mehr einsicht in die angebote zu bekommen. doch auch das anmelden wird nicht gerade gut erklärt. wenn ich das richtig verstanden habe, benötigt man einen twitter-zugang, um sich damit wiederum bei storify anmelden zu können.

aber wenn man das getan hat, dann geht alles ganz einfach mit rüberziehen, ein paar worte schreiben, bündeln und veröffentlichen. es wird wohl auch ein code des dossiers generiert, denn man in den eigenen blog integrieren kann. ich werde es noch ausprobieren und berichten, aber das lob zum tool ist schon sehr positiv. so kann das social-web endlich umfassend genutzt werden. wer neugierig ist, probiere es einfach mal aus. ach so, noch eins: das ist bis jetzt die beta-version des tools.

schnickschnack (97)

erwähnung des eigenen blogs in einem anderen blog freut einen meist. und manchmal freut es einen noch ein wenig mehr. wenn man das gefühl hat, dass die arbeit, die man in den eigenen blog steckt, teilweise exakt auch die erreicht, die man erreichen möchte (also natürlich nicht ausschließlich und exklusiv, dann würde man keinen blog bespielen). aber wenn dieser blog hier mit seinen 300 schreibideen auf einem blog über die aktivitäten zum thema „deutsch für ausländer“ erwähnt und empfohlen wird, dann gefällt das.

und http://landeskunde.wordpress.com setzt sich mit internetangeboten und -entwicklungen in der vermittlung der sprache auseinander. schon fand sich ein hübscher link zur deutschen welle, der das „alltagsdeutsch“ aus einheimischer sicht in sendebeiträgen erklärt. das ist nicht nur für menschen aus anderen ländern, die die deutsche sprache lernen wollen ganz interessant. auch als einheimischer kann man sich noch einmal zu weiteren spracherkundungen anregen lassen. und doch fällt die auswahl der deutschen welle auf. es handelt sich wohl um den versuch, die eigenheiten dieses landes mit einem sprachkurs für fortgeschrittene zu verknüpfen.

nur, es scheint, wie wenn jemand bei vielen beiträgen ins klischeetöpfchen tief hineingegriffen hat. da gibt es beiträge zur steuerberatung, zum stau, zu schrebergärten, zur zünftigen handwerkssprache, zum spreewald, zum besuch am rhein oder zur verwaltungssprache und dergleichen mehr. aha denkt man sich, manches davon sollten fremdsprachlerInnen schon kennen, doch irgendwie fehlt einem dann doch sehr viel. ob dies nun die geschichte ist (doch der neandertaler taucht auf …) oder kunst, kultur, literatur und dergleichen mehr. erstaunlich, was man so unter alltag verstehen kann. wer spricht denn bei uns die „zünftige handwerkssprache“ und wer scheitert nicht irgendwann an der „verwaltungssprache“? aber doch, einfach mal reinlesen oder reinhören und eigene mp3-dateien zu den wörtern und der sprache verfassen, die man selber im alltag verwendet. hier geht´s lang: http://www.dw-world.de/dw/0,,9214,00.html?maca=de-DKpodcast_alltagsdeutsch_de-2283-xml-mrss

schnickschnack (87)

er ist bekannt, er ist schon länger als künstler unterwegs, doch mir erst letzte nacht auf arte über den weg gelaufen. da gab es eine ausgabe dieser wunderbaren sendung, in der zwei künstlerInnen in ein auto gesetzt werden und gemeinsam durch die nacht ziehen. er war dabei, es war in paris. und dann habe ich ihn gegoogelt, fand gleich seine homepage.

es sind einfach wunderbare sachen dabei. wenige striche, alle wirken etwas unbeholfen, kindlich. ein paar beschriftungen und schon sind wunderbare, humorvolle cartoons dabei. ich schreibe von david shrigley aus schottland (glasgow). irgendwie handelt es sich um britisch-schottischen humor, denn selbst die werbung verwendet: http://jiminewport.carbonmade.com/projects/2583041 . aber seine eigentliche seite bietet einen reichen fundus an auszügen aus seinen büchern, kleinen filmen und vor allen dingen, sehr anregenden links.

die seite findet sich unter: http://www.davidshrigley.com/index.html . ich kann nur das klicken durch die linkliste empfehlen. sehr hübsch zum beispiel der „dream generator“ und der „outernet explorer“ vom künstler gregor wright. aber auch noch viel mehr. viel wochenendspaß damit.

schnickschnack (79)

im gegensatz zu grauen briefen scheint das schwule leben ein buntes zu sein. so machen es uns zumindest die medien vor. da wechselt sich schrillheit mit geilheit ab, und es gibt keinen ausweg aus diesem schillernden umfeld. da ist es an der zeit, einen genauen blick in die welt des schwulen zu werfen, die tücken auszuloten und erlebnisse der außergewöhnlichen art zu reflektieren.

wenn dies dann auch noch mit witz und wortspiel geschieht, dann kann daraus ein lesenswerter blog entstehen. denn mal ganz profan formuliert: wir schwulen sind auch nur menschen und verhalten uns nicht selten allzumenschlich. da gibt es nicht nur die schrille, bunte seite, da öffnen sich falltüren, scheitern annäherungen und ergeben sich verhaltensweisen von einem selber, über die man im anschluss nur noch lachen kann. nun, der blog „schwulbuch“ unternimmt eine reise in die kleinen abgründe des alltags. es lohnt sich einen blick hineinzuwerfen, sollte man sich fragen, warum es bei den schwulen eigentlich immer so schön bunt ist. vielleicht wird man dann eines besseren belehrt und stellt fest, auch hier wird nur mit wasser gekocht, wenn auch ganz schön schwuppig. zu finden ist der blog unter http://schwulbuch.blog.de .

am rande (07)

bloggen will gelernt sein, so könnte man es auf den punkt bringen, was studierende des masterstudiengangs „biografisches und kreatives schreiben“ der alice-salomon-hochschule in berlin versuchen. sie haben einen eigenen blog, den sie mit ihren ideen, kommentaren und texten bespielen. dabei kann nachdenkliches, reflektierendes, politisches oder poetisches seinen platz finden.

schön ist dabei jedesmal die anfängliche skepsis dem medium gegenüber und dann bei etlichen das erstaunen ob der leichtigkeit und der wirkmacht von selbstgeschriebenem im netz. wahrscheinlich eine erfahrung, die alle bloggerInnen zu beginn machen. man findet sich in einem pool wieder, den man nicht einschätzen kann. man weiß nicht, wer einen liest. und doch hat man, zumindest für eine gewisse zeit, bleibendes hinterlassen. noch nie war es so leicht, sich in der öffentlichkeit zu äußern, ohne unterbrochen oder gestoppt zu werden. das ist den versuch wert.

zu finden ist der blog „schreibMut“ unter http://schreibmut.wordpress.com. ich wünsche fröhliches lesen (und eventuell enthusiastisches kommentieren).