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neuer jahrgang – neue texte – ein surftipp

wahrscheinlich ist es wie mit dem wein: jeder jahrgang ist anders und man kann nie vorhersagen, was für ein wein am schluss dabei herauskommt. aber das macht das winzern und die weinlese ja auch so spannend.

ebenso ist es mit den texten der studierenden des berufsbegleitenden masterstudiengangs „biografisches und kreatives schreiben“ an der alice-salomon hochschule in berlin. jedes jahr ein neuer blog und eine neue textlese. nie kann man sagen, was der jahrgang in seinem blog veröffentlicht, aber jedes jahr lohnt es sich, sie zu lesen. man kann nicht vorhersagen, was dies am schluss für ein blog sein wird und ob er allen schmeckt. aber das macht es so spannend und einen selber so neugierig.

nun startete wieder ein blog und ich kann nur empfehlen, einen blick hineinzuwerfen. zu finden ist er unter http://schreibmutige.schreibboutique.de . viel spaß beim lesen und verkosten!

Biografisches und kreatives Schreiben – Berufsbegleitender Masterstudiengang an der ASH Berlin

Bewerbungsschluss: 01. September 2010

An der Alice Salomon Hochschule Berlin startet im Oktober 2010 zum fünften Mal der Masterstudiengang „Biografisches und Kreatives Schreiben“ (M.A.). „Mit Methoden der Biografiearbeit und des kreativen Schreibens die eigene Arbeit zu bereichern oder aus dem Arbeitsalltag auszubrechen und etwas Anderes zu machen, motiviert viele unserer Studierenden für den Masterstudiengang“, so Prof. Dr. Ingrid Kollak, wissenschaftliche Leiterin des Studiengangs. Vier Präsenzwochenenden pro Semester werden mit Methoden des E-Learning kombiniert. Neben den beiden Studienbereichen Kreatives Schreiben mit Textimpulsen aus Lyrik und Prosa und Biografisches Schreiben mit authentischen und künstlerisch-ästhetischen Reflexionen über Lebensphasen und Lebenskrisen werden schreibpädagogische Fähigkeiten vermittelt und praktisch erprobt. Untersuchungen über die Wirkung kreativen Schreibens und die Arbeit in Schreibgruppen können im Rahmen der Masterarbeit angelegt werden. Das Studium umfasst zwei Jahre und kostet 1.090,- Euro pro Semester. Bewerbungen können bis zum 1. September 2010 eingereicht werden. Weitere Informationen unter: http://www.ash-berlin.eu/studienangebot/masterstudiengaenge/biografisches-und-kreatives-schreiben/

am rande (07)

bloggen will gelernt sein, so könnte man es auf den punkt bringen, was studierende des masterstudiengangs „biografisches und kreatives schreiben“ der alice-salomon-hochschule in berlin versuchen. sie haben einen eigenen blog, den sie mit ihren ideen, kommentaren und texten bespielen. dabei kann nachdenkliches, reflektierendes, politisches oder poetisches seinen platz finden.

schön ist dabei jedesmal die anfängliche skepsis dem medium gegenüber und dann bei etlichen das erstaunen ob der leichtigkeit und der wirkmacht von selbstgeschriebenem im netz. wahrscheinlich eine erfahrung, die alle bloggerInnen zu beginn machen. man findet sich in einem pool wieder, den man nicht einschätzen kann. man weiß nicht, wer einen liest. und doch hat man, zumindest für eine gewisse zeit, bleibendes hinterlassen. noch nie war es so leicht, sich in der öffentlichkeit zu äußern, ohne unterbrochen oder gestoppt zu werden. das ist den versuch wert.

zu finden ist der blog „schreibMut“ unter http://schreibmut.wordpress.com. ich wünsche fröhliches lesen (und eventuell enthusiastisches kommentieren).

Biografisches und Kreatives Schreiben (Masterausbildung) – Eine Selbstdarstellung

Die Berliner Alice Salomon Hochschule bietet ab Herbst 2008 zum dritten Mal den Masterstudiengang Biografisches und Kreatives Schreiben an. Mit diesem Aufbaustudium reagiert die Hochschule auf das zunehmende Interesse der Sozial- und Kulturwissenschaften an individuellen Lebensgeschichten. Die Studierenden werden zu Trainern und Beratern für biografisches und kreatives Schreiben in unterschiedlichen beruflichen, gesellschaftlichen und privaten Kontexten ausgebildet. Das Studium dauert vier Semester und schließt mit einer Masterarbeit ab. Es ist berufsbegleitend konzipiert, Wochenend-Präsenztermine (ca. 4 pro Semester) werden ergänzt durch internetvermittelte Lehr-Lern-Module. Der Abschlusstitel „Master in Biographic and Creative Writing“ ist verbunden mit dem Erwerb von 60 Credit Points.

 

Das Studienprogramm richtet sich an Interessenten mit einem sozial-, human- oder gesundheitswissenschaftlichen Hochschulabschluss. Die Absolventen lernen 

im Rahmen der Ausbildung Schreibbiografien von Individuen unterschiedlicher Ziel- und Berufsgruppen zu verstehen und werden befähigt zur Durchführung von kreativen und biografischen Schreibprojekten (Schreibwerkstätten) in der Gruppen- und Einzelbetreuung.

Dabei ist eine Auseinandersetzung mit der eigenen Biografie und dem eigenen Schreibstil ebenso wichtig, wie die gezielte Aneignung pädagogisch-didaktischer Fähigkeiten in der Schreibgruppenleitung und Einzelbetreuung. Die Studierenden sollen eigene Forschungsinteressen im Bereich „Scheibpädagogik“ entwicklen und in ihre Handlungsfelder integrieren.

 

Die Kosten pro Semester betragen 1.200,- Euro. 

Bewerbungen sind noch möglich bis 1. September 2008.

 

Weitere Informationen: www.asfh-berlin.de (Masterstudiengänge) oder unter den Links hier im Blog zu finden.

Der Studiengang wird geleitet von Prof. Dr. Gerd Koch, fachliche Leitung durch Claus Mischon, Gastdozent, M.A.

P.S.

„Qualifikationen, die für eine Dienstleistungsgesellschaft typisch sind, etwa da Heilen, Helfen, Beraten und Spielen, müssten in den Bildungseinrichtungen die erste Rolle spielen, nicht so sehr die Qualifikationen der Industriewirtschaft: das Zählen, Wiegen und Messen. Die Zukunft der Arbeit liegt in den personennahen Dienstleistungen, die sich kombiniert marktförmig, gesellschaftlich und durch individuelle Vorlieben wecken und steuern lassen. Was spricht dagegen, dass anstelle der Herstellung und des Gebrauchs von Häusern, Kühlschränken und Autos nun das Interesse an kulturellen Diensten zur Grundlage eines eigenständigen marktwirtschaftlichen Kreislaufs wird.“

Friedhelm Hengsbach (bedeutender Sozial- und Wirtschaftsethiker), in; Diether Döring (Hg): Sozialstaat in der Globalisierung, Frankfurt/Main (es 2069) 1999, S. 50