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nabelschau (02)

die hintergründe eines blogs bieten manch erstaunliche entdeckung. in letzter zeit findet sich bei mir immer wieder die suchanfrage nach einem „christopf“. nun, man landet damit bei mir im blog. also da steht nicht nur christopf, sondern auch der richtige nachname und der name des blogs. aber es ist schon witzig, dass mein name, der nun einmal mit „f!“ geschrieben wird, immer wieder für verwirrung sorgt.

vor jahren wurde zum beispiel schon einmal der studierendenausweis mit dem mix „christopf“ ausgedruckt. die änderung bedurfte eines persönlichen vorsprechens im immatrikulationsbüro und eines offiziellen amtsstempels, um die änderung der schreibweise vornehmen zu dürfen. schreibfehler tragen sich also gern weiter und erinnern mich an den film „brazil“, in dem eine fliege im drucker eine katastrophe auslöst.

wahrscheinlich rächen sich auch nur meine scherze, die ich gern über die schreibweise „christoph“ machte. so erklärte ich immer, ich würde mich mit „f“ schreiben, da ich ja „christof“ heiße und nicht „christopp“. jetzt hat mich zumindest jemand an dieses thema in regelmäßigen erinnert.

die konsequenz ist, dass ich, suche ich meinen eigenen namen bei google, und lande dann bei den einträgen von wordpress, das ansprechende google-ad, also die werbung für „tagescreme angebote“ finde. hier lässt sich vortrefflich spekulieren, weshalb genau diese werbung geschaltet wird. entweder kennt mich jemand bei google und meint die ringe unter den augen sollten auch mal verschwinden. oder es wird davon ausgegangen, wer bloggt, sitzt eh zu viel vor dem computer und benötigt die gute tagescreme von „yves rocher“. aber im zusammenspiel mit „christopf“ erschloss sich mir noch eine ganz andere möglichkeit. wer weiß, ob google nicht die regelmäßige suchanfrage nach „christopf“ mit seiner autokorrektur in verbindung bringt und daraus „cremetopf“ macht und sogleich die werbung für tagescreme schaltet. das internet bleibt ein regelmäßiges mysterium.

icann – verwalter des internets

wo wir gerade bei den regulierungen des web 2.0 und des internet sind, sei hier die seite von „icann“ vorgestellt. icann steht für „internet corporation für assigned names and numbers„.

es handelt sich dabei um die institution, die für die vergabe von homepage-adressen im weitesten sinne zuständig ist. in dieser gruppe wird zum beispiel festgelegt, dass in den letzten jahren die endungen für eine homepage nicht nur „.de“ oder „.com“ lauten müssen, sondern auch „.org“ oder „.eu“ lauten können. und das der gemeine verbraucher, sich solche endungen zulegen darf.

doch vor ein paar tagen ging die organisation noch einen großen schritt weiter. es soll in den nächsten jahren die möglichkeiten geben, ganze wörter oder namen als endungen anzumelden. so könnte dieser blog irgendwann „http://www.schreib.schrift“ heißen. das eröffnet natürlich grandiose wortspiele als internet-adresse.

natürlich sollen dabei ethik und moral nicht zu kurz kommen. es wird darauf geachtet werden, dass nicht zu ehrenrührige namen entstehen. ein schwieriges unterfangen bei den millionen von blogs und homepages, die ständig neu entstehen. und es wird anscheinend für die suchmaschinen und computer technisch nicht ganz einfach sein, diese veränderung mathematisch umzusetzen. doch dafür bin ich zu wenig spezialist, um das genauer erklären zu können. aber wen dies alles interessiert, der findet weitere informationen auf der homepage von icann unter: http://www.icann.org/