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schreibpädagogik und narzissmus

 

selbst“bewusstsein“ und selbst“liebe“ sind eine voraussetzung, sich mit seinen texten und geschichten an die öffentlichkeit zu wenden. wer nicht der überzeugung ist, dass etwas von den eigenen werken mitzuteilen ist, wird schwierigkeiten haben, sie auch überzeugend vorzutragen. deshalb ist der narzissmus bis zu einem gewissen grad bestandteil der schreibpädagogik. eitelkeit kann nicht schaden. die eigenschaft und verhaltensweise ist bei uns weiterhin negativ besetzt, da erziehung und gesellschaftsnorm gern den asketischen und demütigen menschen propagieren. wer von sich überzeugt ist, wird gern schnell und heftig kritisiert.

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kreatives schreiben und anerkennung

 

bei der reflexion des eigenen schreibens kann wahrscheinlich niemand leugnen, dass es schön ist, wenn man von anderen menschen die rückmeldung bekommt, dass ihnen der text gefällt. alle menschen möchten anerkennung für das, was sie geschaffen haben. es ist widersprüchlich, wenn menschen äußern, es sei ihnen gleichgültig, was andere über ihre werke denken. schon die aussage antizipiert die anderen. ich kann versuchen, mich allen formen der anerkennung zu verweigern. doch auch empörung und kritik können eine form von anerkennung bedeuten.

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